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Statistisches
Landesamt des
Freistaates Sachsen |
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Pressemitteilung |
68/2006 29. März
2006 |
60 800 Tonnen Fleisch in Sachsen
erschlachtet
Im Jahr 2005 wurden in Sachsen
60 800 Tonnen Fleisch aus gewerblichen und Hausschlachtungen (ohne
Geflügel) erzeugt. Das sind knapp 200 Tonnen mehr als 2004. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, wurden dafür 504 000 Schweine,
39 700 Rinder, 21 100 Schafe, knapp 4 300 Kälber
sowie 1 700 Ziegen und 445 Pferde geschlachtet. Im Vergleich zum
Vorjahr wurden mehr Schweine, Ziegen und Pferde geschlachtet.
Der Hauptanteil der Gesamtschlachtmenge entfällt mit
48 400 Tonnen oder 80 Prozent auf Schweinefleisch. Die Zahl der
Schweineschlachtungen erhöhte sich zum Vorjahr um 9 000 auf 504 000.
Im Vergleich zum Vorjahr wurden dabei 950 Tonnen (zwei Prozent)
Schweinefleisch mehr erzeugt. Das durchschnittliche gewerbliche
Schlachtschwein brachte ebenso wie 2004 rund 96 kg auf die Waage.
Knapp 19 Prozent (11 460 Tonnen) der
Gesamtfleischmenge waren Rindfleisch. Das Ergebnis resultiert aus der
Schlachtung von 12 000 Bullen und Ochsen, 21 500 Kühen und 6 200
Färsen. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies 3 250 Schlachtungen bzw. 880
Tonnen Rindfleisch (sieben Prozent) weniger. Die 325 Tonnen Kalbfleisch
stammen aus der Schlachtung von knapp 4 300 Kälbern – das sind 330 weniger
als im Vorjahr.
Die Schlachtung von 21 100 Schafen
erbrachte eine Fleischmenge von 465 Tonnen. Im Vergleich zum Vorjahr
verringerte sich die Zahl der Schafschlachtungen um 600 (drei Prozent). Des
Weiteren wurden 2005 in Sachsen 1 700 Ziegen und 445 Pferde
geschlachtet, die 30 Tonnen Ziegen- bzw. 117 Tonnen Pferdefleisch
erbrachten. Dies sind zum Vorjahr zwei Tonnen Ziegenfleisch mehr - die
Pferdefleischmenge entspricht dem Vorjahreswert. Die Entwicklung der
Ziegenschlachtungen ist im Vergleich zu den anderen Tierarten gegensätzlich.
Die Zahl der geschlachteten Ziegen erhöhte sich seit 1990 (über
100 geschlachtete Tiere) fast kontinuierlich auf
1 700 Schlachtungen 2005.
Die Zahl der durchgeführten Hausschlachtungen
verringerte sich - bis auf Ziegen und Pferde - bei allen Tierarten erheblich.
Bei Rindern, Kälbern, Schweinen und Schafen wurden die bisher wenigsten hausgeschlachteten
Tiere seit Einführung dieser Statistik (1990) abgerechnet. Mit einem Rückgang
um 18 Prozent fiel dies bei Kälbern 2005 besonders deutlich aus. Ebenfalls
stark rückläufig waren die durchgeführten Hausschlachtungen bei Rindern (zwölf
Prozent), Schweinen und Schafen (jeweils neun Prozent).
In Deutschland wurden 2005 nach vorläufigen Angaben
rund 5,69 Millionen Tonnen Fleisch (ohne Geflügel) erschlachtet - darunter
4,5 Millionen Tonnen (79 Prozent) Schweine- und 1,12 Millionen Tonnen
(knapp 20 Prozent) Rindfleisch. Der sächsische Anteil an der deutschen
Gesamterzeugung an Fleisch (ohne Geflügel) belief sich 2005 lediglich auf rund
ein Prozent.
∎ Auskunft zu dieser
Pressemitteilung erteilt: Hubertus Schwede,
Tel. 03578 33-3362
∎ Daten sind für das Land
Sachsen sowie teilweise für Regierungsbezirken und Landkreise erhältlich.
∎ Weiterführende
Veröffentlichung: Statistischer Bericht C III
1 – j/05, Preis: 3,00 €
Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.