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MI 2012

Medieninformation 15/2012 vom 24.01.2012

Anstieg der Erwerbstätigenzahl auch 2011

Um 0,4 Prozent stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr an. Damit setzte sich der Aufwärtstrend an Sachsens Arbeitsmarkt, allerdings in abgeschwächter Form, weiter fort. Die positive Entwicklung der Erwerbstätigenzahl basierte vorwiegend auf einem Anstieg bei den Arbeitnehmern. Innerhalb dieser Personengruppe waren in Sachsen aber auch deutliche Rückgänge der marginalen Beschäftigungsverhältnisse zu verzeichnen. Hauptsächlich wurde hier bei der Beschäftigung in Arbeitsgelegenheiten (sogenannte Ein-Euro-Jobs) abgebaut. Durch den starken Anstieg der Zahl der Arbeiter und Angestellten ohne marginal Beschäftigte konnten diese Rückgänge jedoch kompensiert werden. Deutschlandweit stieg die Zahl der Erwerbstätigen 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozent. Mit einem Zuwachs um 0,2 Prozent erhöhte sich die Erwerbstätigenzahl in den neuen Ländern (ohne Berlin) wesentlich geringer als in den alten Ländern (ohne Berlin), die ein Plus von 1,5 Prozent verzeichnen konnten.
Wichtige Teilinformationen zur Entwicklung der Zahl der Arbeitnehmer liefert die Betrachtung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Bis zum 3. Quartal 2011 stieg die Zahl dieser Beschäftigten (Arbeitsort Sachsen) gegenüber dem Vorjahr weiter an. Überdurchschnittliche Impulse gingen dabei vom Verarbeitenden Gewerbe aus. Innerhalb des Dienstleistungsbereiches verzeichnete speziell die Arbeitnehmerüberlassung deutliche absolute Zuwächse.
Wegen einer umfassenden Revision in der Erwerbstätigenrechnung der Länder (Umstellung auf WZ 2008) steht bis Frühjahr 2012 nur ein begrenztes Datenangebot zur Verfügung.

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Pressesprecherin

Diana Münzberg-Roth

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