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MI 2012

Medieninformation 33/2012 vom 22.02.2012

Zahl der Pensionäre in Sachsen weiter gestiegen

Am 1. Januar 2011 erhielten im Freistaat Sachsen 5 984 Personen Leistungen nach Beamtenversorgungsrecht des öffentlich-rechtlichen Alterssicherungssystems. Davon entfielen 85,5 Prozent auf pensionierte Beamte/Beamtinnen und Richter/Richterinnen, 11,2 Prozent auf Witwen und Witwer ehemaliger Bediensteten und weitere 3,2 Prozent waren Empfänger von Waisengeld. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Versorgungsempfängerzahl um 10,9 Prozent oder 588 Personen.
Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, wurde im Vergleich zum 1. Januar 2010 der stärkste Zuwachs bei den Pensionären/Pensionärinnen im Landesbereich mit insgesamt 13,1 Prozent auf 4 104 Personen ermittelt. Bei den Gemeinden und Gemeindeverbänden erhöhte sich die Zahl der Beamten/Beamtinnen im Ruhestand um 4,7 Prozent auf 950 Personen und im Bereich der Sozialversicherungsträger unter Landesaufsicht stieg die Zahl um 3,2 Prozent auf 64 Pensionierte.
Im Verlauf des Jahres 2010 wurden in den Beschäftigungsbereichen des öffentlichen Dienstes insgesamt 612 Personen in den Ruhestand versetzt. Der Anteil der Empfänger von Ruhegehalt, die 2010 mit Erreichen einer gesetzlichen Altersgrenze aus dem aktiven Dienst ausschieden, betrug 78,9 Prozent oder 483 Personen. Wegen Dienstunfähigkeit wurden vorzeitig und dauerhaft 113  Beamte/Beamtinnen in den Ruhestand versetzt. Ihr Anteil lag damit bei 18,5 Prozent. Für weitere 2,6 Prozent waren sonstige Gründe der Anlass für den Eintritt in den Ruhestand.

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Pressesprecherin

Diana Münzberg-Roth

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