MI 2012
Medieninformation 94/2012 vom 08.05.2012
Verdienste 2011 um 2,3 Prozent über Vorjahresniveau
Vollzeitkräfte verdienten im Durchschnitt brutto 33 463 Euro
Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Freistaat Sachsen verdienten 2011 einschließlich aller Sonderzahlungen durchschnittlich 33 463 Euro. Das sind 2,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die bezahlte Wochenarbeitszeit (39,5 Stunden) war erneut leicht gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lagen die Bruttomonatsverdienste - ohne Sonderzahlungen - bei durchschnittlich 2 603 Euro, das ist ein Plus von 2,2 Prozent (Deutschland: 3 311 Euro; +2,6 Prozent).
Vollzeitbeschäftigte Frauen erhielten 2011 durchschnittlich 31 974 Euro und erzielten somit 93,3 Prozent des Verdienstniveaus der männlichen Kollegen, das bei 34 276 Euro lag. 2010 lag der entsprechende Anteil bei 94,8 Prozent.
Im Produzierenden Gewerbe erhielten vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer 2011 durchschnittlich 31 045 Euro, das waren 3,1 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum (30 120 Euro). Die Zahl der bezahlten Wochenstunden erhöhte sich von durchschnittlich 38,7 Stunden auf 39,3 Stunden.
Der Jahresdurchschnittsverdienst im Dienstleistungsbereich erhöhte sich um 2,2 Prozent auf 35 239 Euro brutto. Die bezahlte Wochenarbeitszeit der Vollzeitbeschäftigten lag bei durchschnittlich 39,5 Stunden und damit nur geringfügig über dem Vorjahr (39,4 Stunden).
Unter 20 000 Euro lagen die Jahresverdienste Vollzeitbeschäftigter in den Bereichen »Wach- und Sicherheitsdienste sowie Detekteien« (17 931 Euro), »Erbringung von sonstigen überwiegend persönlichen Dienstleistungen« (18 571 Euro), »Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln« (18 719 Euro), »Herstellung von Leder, Lederwaren und Schuhen« (18 815 Euro), Gastgewerbe (19 532 Euro) und »Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften« (19 635 Euro).
