MI 2012
Medieninformation 100/2012 vom 15.05.2012
17. Mai Weltfernmeldetag - Mehr Breitbandanschlüsse in Sachsen
Reichlich zwei Drittel (68 Prozent) der sächsischen Privathaushalte verfügten 2011 über einen Internetzugang, 77 Prozent waren es im Bundesdurchschnitt. 72 Prozent von ihnen nutzten einen DSL-Anschluss, um mit ihrem Computer von zu Hause aus ins Internet zu gelangen. Damit stieg dieser Anteil in Sachsen gegenüber 2010 um 8 Prozentpunkte, lag aber trotzdem weiterhin unter dem Bundesdurchschnitt von 82 Prozent.
Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Weltfernmeldetages am 17. Mai 2012 weiter mitteilt, verfügten 62 Prozent aller Privathaushalte 2011 über einen Breitbandanschluss1), gegenüber 2010 war das ein Plus von drei Prozentpunkten. Seit 2007 (32 Prozent) hat sich die Zahl der Haushalte mit Breitbandanschlüssen fast verdoppelt. Dennoch lag Sachsen 2011 noch zehn Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt von 72 Prozent.
Mit 79 Prozent aller Breitbandanschlüsse, drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr, blieb DSL in Sachsen nach wie vor die dominierende Art des Internetzuganges mit dem Computer von zu Hause aus (bundesweit 88 Prozent).
Die Daten wurden im Rahmen der jährlichen Haushaltsbefragung zu Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) 2011 erhoben.
Der Weltfernmeldetag wird jährlich am 17. Mai, dem Gründungstag der Internationalen Fernmeldeunion (englisch: International Telecommunication Union ITU) begangen. Die ITU ist als Sonderorganisation der Vereinten Nationen u. a. für Belange des Internets zuständig.
1) ermöglicht auf Grund hoher Datenübertragungsraten schnelles Surfen im Internet
