MI 2012
Medieninformation 109/2012 vom 29.05.2012
Sachsens Industrie im März 2012
Industrie legt weiter zu - Entwicklung gemäßigter als im Vergleichszeitraum 2011
Mit rund 4,8 Milliarden € Umsatz erzielten die 1284 monatlich berichtspflichtigen Betriebe Sachsens auch im letzten Monat des ersten Quartals 2012 ein achtbares Resultat. Im Vergleich zum Vormonat konnte damit beim Gesamtumsatz ein Anstieg um 10,2 Prozent konstatiert werden. Während der Export einen moderaten Zuwachs um 6,6 Prozent aufwies, zog das Geschäft im Inland um 12,5 Prozent erkennbar an. An der positiven Entwicklung zum Quartalsende partizipierten fast ausnahmslos alle Branchen. Allein für den sonstigen Fahrzeugbau (-6,5 Prozent) sowie für den Bereich Herstellung von Bekleidung (-3,1 Prozent) steht im Vergleich zum Vormonat ein Minus zu Buche.
Im Monat März 2012 wurden von den sächsischen Industriebetrieben jedoch weniger Erzeugnisse und Leistungen umgesetzt als vor Jahresfrist (3,0 Prozent). Während im Inland Geschäfte in der Größenordnung wie im Vorjahresmonat realisiert werden konnten, fiel der Umfang der Exporte um 7,5 Prozent spürbar geringer aus. Die Entwicklung war beeinflusst durch ein verhalteneres Auslandsgeschäft in solch exportorientierten Branchen wie u. a. der Herstellung von chemischen Erzeugnissen (-27,3 Prozent) oder auch der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (-14,8 Prozent).
In der Summe der ersten drei Monate 2012 belief sich der Industrieumsatz auf rund 13,1 Milliarden €, 295 Millionen € bzw. 2,3 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2011. Im Inland konnte ein Plus von 3,3 Prozent bzw. 259 Millionen € konstatiert werden. Die Entwicklung beim Auslandsgeschäft verlor zum Ende des ersten Quartals an Schwung. Die von Januar bis März 2012 realisierten Exporte weisen einen nur um 0,7 Prozent bzw. rund 36 Millionen € höheren Wertumfang auf als im Vergleichszeitraum 2011.
