MI 2012
Medieninformation 111/2012 vom 31.05.2012
1. Juni 2012 - Weltbauerntag
In Sachsen wurde 2011 auf einer Fläche von rund 909 300 Hektar Landwirtschaft betrieben. Das entspricht etwa der Hälfte der sächsischen Bodenfläche. Davon waren 719 500 Hektar Ackerland, 184 500 ha Dauergrünland und Flächen weiterer Nutzungsarten (Haus- und Nutzgärten, Rebland, Baumschulen, Obstanlagen).
Von den sächsischen Landwirten wurden 642 600 Schweine, 499 700 Rinder, 80 600 Schafe, 8,2 Millionen Hühner, 195 000 Truthühner, 20 000 Gänse und 15 000 Enten gehalten. Diese Tierbestände bildeten die Grundlage dafür, dass in Sachsen rund 915 Millionen Eier erzeugt und 42 300 Tonnen Fleisch (ohne Geflügel) erschlachtet wurden.
Die Landwirte, Obst- und Gemüseanbauer und Winzer brachten beachtliche Erntemengen ein. Darunter waren 2,5 Millionen Tonnen Getreide, 400 800 Tonnen Raps und Rübsen, 329 800 Tonnen Kartoffeln und 1,05 Millionen Tonnen Zuckerrüben. Weiterhin wurden 105 600 Tonnen Baum- und gut 4 000 Tonnen Beerenobst sowie 63 100 Tonnen Gemüse geerntet und 23 000 Hektoliter Weinmost gekeltert.
Die Pflege und der Erhalt der sächsischen Kulturlandschaft ist zu einem wesentlichen Teil den 36 000 Beschäftigten in den landwirtschaftlichen Betrieben zu verdanken. Diese Arbeiten werden von der Europäischen Union und dem Freistaat gefördert.
Die landwirtschaftlichen Betriebe sind nicht nur traditionelle Produzenten von Grundnahrungsmitteln, sie erzeugen inzwischen auch Basisstoffe für die Industrie und Energiewirtschaft.
