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Medieninformation 113/2012 vom 01.06.2012

3. Juni - Europäischer Tag des Fahrrades

96 Prozent der sächsischen Privathaushalte mit Kindern besitzen mindestens ein Fahrrad, aber auch 61 Prozent der Alleinlebenden. Lag der Ausstattungsgrad (bezogen auf alle Privathaushalte) 1998 noch bei 70 Prozent, waren es zehn Jahre später drei von vier.
Fahrradfahren ist hierbei für viele Sachsen nicht nur ein Freizeitvergnügen. Die Auswertung der täglichen Arbeitswege aus dem Mikrozensus 2008 zeigte, dass jeder zehnte Erwerbstätige mit dem Fahrrad zum Arbeitsplatz fuhr. Dabei hatten 95 Prozent von ihnen weniger als 10 Kilometer zurückzulegen. Auch für Schüler und Studenten ist das Fahrrad ein wichtiges Verkehrsmittel. 11 Prozent von ihnen fuhren damit täglich zur Schule oder Hochschule.
In den letzten zehn Jahren verteuerte sich nicht nur das Autofahren um 28 Prozent. Die Daten des sächsischen Verbraucherpreisindex belegen, dass auch das beliebte Radeln an der frischen Luft mit 26 Prozent Preisanstieg zu Buche schlägt. Zwar ist Mann oder Frau bei dieser Art der Fortbewegung nicht von Preissteigerungen, wie beispielsweise bei »Kraftstoff« (um 55 Prozent) oder der »Kfz-Steuer« (um 29 Prozent) betroffen, aber auch ein »Fahrrad« (23 Prozent) bedarf für eine lange Lebensdauer ab und zu einer »Inspektion« (37 Prozent), einem »Ersatzteil« (54 Prozent) oder neuen »Schlauch bzw. Reifen« (26 Prozent). Wer auf seine Sicherheit achtet, für den ist ein »Helm« Pflicht. Allerdings blieben Preiserhöhungen (12 Prozent) hier ebenso nicht aus.

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