MI 2012
Medieninformation 132/2012 vom 27.06.2012
Jahresteuerung in Sachsen weiter rückläufig
Im Juni bestimmten sowohl die Preise für »saisonabhängige Nahrungsmittel« (7,0 Prozent) wie »Obst« (9,4 Prozent) und »Gemüse« (3,5 Prozent) als auch für Mineralölerzeugnisse (-3,5 Prozent) die Entwicklung des sächsischen Verbraucherpreisindex im Vergleich zum Vormonat. Insgesamt bewirkte dies einen Rückgang gegenüber Mai um 0,1 Prozent. Damit lag der aktuelle Indexstand bei 113,7 (Basis 2005 = 100). Der Start in den Sommer sowie die beginnende Haupturlaubszeit zeigten sich auf vielfältige Weise. Zum einen lockten erste Abverkäufe bei »Bekleidung« (-1,6 Prozent) und »Schuhen« (-0,7 Prozent) in die Geschäfte, zum anderen verteuerten sich die »Miete einer Ferienwohnung« (4,8 Prozent), »Ferien auf dem Lande« (3,1 Prozent) oder die »Übernachtung in einem Hotel« (2,2 Prozent). Für das Festhalten der Urlaubserlebnisse empfahl sich bereits jetzt der Kauf einer »Digitalkamera« (-0,2 Prozent) oder eines »Camcorders« (-0,2 Prozent). Die deutliche Preiserhöhung bei der »Personenbeförderung im See- und Binnenschiffsverkehr« (11,6 Prozent) resultierte nicht zuletzt aus dem Saisonstart bei den Fährgesellschaften. Saisontypisch zeigten sich auch die Preise bei »Gartenerzeugnissen« (-3,4 Prozent) speziell bei »Schnittblumen« (-6,2 Prozent) und »Topfpflanzen« (-2,1 Prozent). Die Jahresteuerung war mit 1,7 Prozent den vierten Monat infolge rückläufig und blieb wie bereits im Mai unter der Zweiprozentmarke. Ausschlaggebend waren vor allem die nachlassenden Teuerungen bei »Heizöl« (3,7 Prozent), »Kraftstoffen« (2,2 Prozent), »Speisefetten und -ölen« (-7,6 Prozent) sowie »alkoholfreien Getränken« (4,1 Prozent). Im Juni 2011 lagen diese Werte alle noch weit über 10 Prozent.
