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Abfall

Daten zur Entsorgung von Abfällen

Gemisch unterschiedlicher Abfälle aus Haushalten

Gemisch unterschiedlicher Abfälle aus Haushalten
(© Stla)

Die Abfallwirtschaft in Deutschland entwickelte sich im den letzten Jahrzehnten zu einem großen und leistungsstarken Wirtschaftsbereich. Sie ist für den gesamten Abfallkreislauf verantwortlich: von der Abfallvermeidung über die Weiterverwendung und Verwertung bis hin zur Beseitigung von Abfällen. Auch das Sammeln und der Transport von Abfällen, die Sortierung und die Behandlung gehören zu ihren Aufgaben. Dabei wurde nach und nach der Wechsel von der Beseitigungswirtschaft zur Kreislaufwirtschaft vollzogen. Ziel ist es nunmehr, die natürlichen Ressourcen zu schonen und Abfälle umweltverträglich zu bewirtschaften. 

Die erste bundeseinheitliche rechtliche Regelung wurde 1972 mit dem Erlass des Abfallbeseitigungsgesetzes geschaffen. Dieses wurde durch Überarbeitungen und Anpassungen zum geltenden Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) weiterentwickelt. Kern des Kreislaufwirtschaftsgesetzes ist eine fünfstufige Abfallhierarchie. Diese legt die grundsätzliche Stufenfolge aus Abfallvermeidung, Wiederverwendung, Recycling und sonstiger Verwertung von Abfällen, und schließlich der Abfallbeseitigung fest. Vorrang hat die jeweils beste Option aus Sicht des Umweltschutzes. Die Kreislaufwirtschaft wird somit konsequent auf die Abfallvermeidung und das Recycling ausgerichtet. Die Beseitigung der verbleibenden Restabfälle hat gemeinwohlverträglich zu erfolgen.

Abfälle müssen ab ihrer Entstehung getrennt gesammelt werden, um die stofflichen Potenziale der verschiedenen Abfälle möglichst vollständig nutzen zu können. Die getrennte Erfassung der Abfälle ist für die Einhaltung der abfallstromspezifischen Qualitätsanforderungen  grundsätzlich erforderlich. Die haushaltsnah anfallenden Abfälle (Altpapier, Altglas, Kunststoffabfälle und Bioabfälle) sind gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) ab 2015 verpflichtend getrennt zu sammeln.

Die amtliche Statistik liefert detaillierte Informationen zum Abfallaufkommen und zur Einschätzung der Entsorgungssituation und bietet somit eine Grundlage zur Festlegung umweltpolitischer Entscheidungen und Maßnahmen auf diesem Gebiet.


Das Gesamtprogramm der Abfallstatistiken

Das Gesamtprogramm der Abfallstatistiken umfasst zahlreiche Erhebungen zu den unterschiedlichen Abfallströmen und mit dafür entsprechend festgelegten Berichtskreisen. Die Daten zur Entsorgung von Abfällen werden in der Gliederung des aktuellen Europäischen Abfallverzeichnisses (EAV) erhoben.

Die jeweils aktuellen Fragebögen zu den Erhebungen (Muster) finden Sie im Service-Bereich unseres Internetauftrittes.

In den Qualitätsberichten der einzelnen Statistiken finden Sie neben allgemeinen Angaben zur Erhebung auch wichtige Informationen zu

  • Zweck und Ziel der Statistik,
  • Methodik,
  • Genauigkeit und Aktualität,
  • zeitlicher und räumlicher Vergleichbarkeit der Ergebnisse und
  • Bezügen zu anderen Erhebungen.

Die Ergebnisse der Erhebungen dienen im Kontext der Bundesländer gleichzeitig als Input für weitere Berechnungen auf Bundesebene (z.B. Abfallbilanz, Umweltökonomische Gesamtrechnungen, Indikatoren) und Datenbanken (Statistik-Portal, GENESIS, REGIOSTAT).  

Die Ergebnisdarstellung erfolgt entsprechend der Periodizität der Erhebungen in den jeweiligen Statistischen Berichten, die Sie nebenstehend als kostenfreie pdf-Downloads finden.

 

Entsorgung von Abfällen in Abfallentsorgungsanlagen


Zur Entsorgung von Abfällen in Entsorgungsanlagen werden jährlich nach § 3 Abs. 1 UStatG Angaben bei zulassungsbedürftigen Anlagen zur Behandlung, Verwertung oder Beseitigung von Abfällen erhoben. Zusätzlich aller zwei Jahre (in den geraden Kalenderjahren) kommen bestimmte Erhebungsmerkmale zur technischen Ausstattung der Abfallentsorgungsanlagen hinzu (z.B. Art der Abdichtungssysteme, Kapazität der Anlagen, Verwendung der gewonnenen Energie u.a.).


Entsprechend der Art der Abfälle und ihrem Schadstoffgehalt erfolgt deren Entsorgung in den verschiedenen Anlagen mittels bestimmter Behandlungsverfahren:

  • Deponien,
  • Thermische Abfallverbrennungsanlagen,
  • Chemisch/Physikalische Behandlungsanlagen,
  • Sortieranlagen,
  • Zerlegeeinrichtungen für Elektro- und Elektronikaltgeräte,
  • Schredderanlagen und verwandte Anlagen,
  • Mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlagen,
  • Sonstige Behandlungsanlagen,
  • Bodenbehandlungsanlagen,
  • Biologische Behandlungsanlagen,
  • Feuerungsanlagen mit energetischer Verwertung von
    Abfällen,
  • Anlagen zur stofflichen Verwertung von Altöl und
  • Demontagebetriebe für Altfahrzeuge.

Darüber hinaus werden Sortieranlagen, Demontageanlagen für Altfahrzeuge und Zerlegeeinrichtungen für Elektro- und Elektronikaltgeräte sowie Betriebe mit Abfallentsorgungsanlagen (ehemals betriebliche Abfallentsorgung) in die Erhebung statistischer Merkmale einbezogen.

Fachliche Informationen und Ergebnisse zur Aufbereitung und Verwertung von Bauabfällen und Straßenaufbruch finden Sie in der untenstehenden Rubrik "Entsorgung bestimmter Abfälle (Bau- und Verpackungsabfälle)".

In der nachfolgenden Tabelle werden Input- und Output-Mengen der in sächsischen Entsorgungsanlagen eingesetzten Abfälle dargestellt.

 

Entsorgte Abfälle in Abfallentsorgungsanlagen 2012 in Sachsen in Tonnen

Art der Anlage Entsorgte
Abfallmenge
(input der
Anlagen)
insgesamt
Entsorgte
Abfallmenge
(Input der
Anlagen)
darunter
nicht gefährliche
Abfälle
Abgegebene
Abfälle
(Output der
Anlagen)
Deponien 969 449 494 233 26 355
Thermische Behand-
lungsanlagen
263 564 . 115 407
Feuerungsanlagen
mit energetischer
Verwertung
526 522 . 64 054
Biologische Behand-
lungsanlagen
493 217 493 217 287 017
Chemisch/physika-
lische Behand-
lungsanlagen
249 949 22 762 120 720
Schredderanlagen 916 199 898 087 903 449
Bodenbehand-
lungsanlagen
282 604 108 283 279 877
Mechanisch-biologische
Abfallbehandlungs-
anlagen
404 469 404 469 320 479
Sonstige Behand-
lungsanlagen1)
781 912 448 235 671 460
Demontagebetriebe
für Altfahrzeuge
19 180 341 23 870
Sortieranlagen 830 954 822 593 825 081
Zerlegeeinrichtungen 22 829 2 599 22 261
Abfallentsorgungs-
anlagen insgesamt
5 760 847 4 453 916 3 660 031

1) einschließlich Produktionsanlagen und Anlagen zur stofflichen Verwertung von 

    Altöl 

(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, März 2014 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

In Abfallentsorgungsanlagen 2012 entsorgte1) Abfälle (in Prozent)

Die Grafik zeigt die Anteile der 2012 in Abfallentsorgungsanlagen entsorgten Abfälle in Prozent.

Die Grafik zeigt die Anteile der 2012 in Abfallentsorgungsanlagen entsorgten Abfälle in Prozent.
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, März 2014 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verarbeitung mit Quellenangabe gestattet)

Einsammlung von Haushaltabfällen im Rahmen der öffentlich-rechtlichen Entsorgung (OERE)

Mit dieser Erhebung nach § 3 (2) UStatG werden jährlich bei den zuständigen Entsorgungsträgern (oder beauftragten Dritten) Angaben zum Abfallaufkommen aus Haushalten erfasst nach Herkunft, Art und Menge der eingesammelten Abfälle sowie zu deren Verbleib. Die Ergebnisse werden in regionaler Gliederung nach Landkreisen und kreisfreien Städten angeboten. Sie sind ein wesentlicher Baustein zur Erstellung der Siedlungsabfallbilanz des Bundes und zur Erfüllung der EU-Berichterstattung. Dafür werden ausgewählte Merkmale der Siedlungsabfallbilanzen der Länder bundesweit zusammengefasst.

Da im Freistaat Sachsen diese Daten bereits durch die für die Erstellung der jährlichen Siedlungsabfallbilanz zuständige Umweltbehörde (LfULG) erhoben werden, erfolgt unter Nutzung der Primärdaten nur eine sekundärstatistische Auswertung. Darüber hinaus wird das Pro-Kopf-Aufkommen an Haushaltabfällen (je Einwohner und Jahr) berechnet. Diese Angabe ist ein wichtiger Indikator zur Bewertung des Siedlungsabfallaufkommens in Sachsen.

Abfallerzeugung (Abfallaufkommen)

Beginnend mit dem Berichtsjahr 2006 werden zur Erhebung über die Abfallerzeugung nach § 3 Abs. 3 UStatG 20 000 Betriebe in Deutschland zu Angaben über Art und Menge der erzeugten Abfälle befragt. Auswahlkriterien für die Einbeziehung in diese Erhebung sind Anzahl der im Betrieb beschäftigten Personen sowie Abschneidegrenzen, die wirtschaftszweigspezifisch und in Abhängigkeit von der zu erwartenden Abfallmenge definiert werden.

Folgende Wirtschaftszweige wurden nicht in die Erhebung über die Erzeugung von Abfällen einbezogen:

  • Abwasser- und Abfallentsorgung (WZ 37 und 38)
  • Beseitigung von Umweltverschmutzungen (WZ 39)
  • Baugewerbe (WZ 41-47)
  • Private Haushalte und exterritoriale Organisationen und Körperschaften ((WZ 98).

Im Rahmen der Stichprobe zur Erhebung 2010 wurden 1 015 Betriebe mit 311 906 Beschäftigten zu ihrem Abfallaufkommen befragt. Die befragten Betriebe haben im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit insgesamt 3,9 Millionen Tonnen Abfall erzeugt. Im Durchschnitt ergab das ein Abfallaufkommen von 12,53 Tonnen je tätige Person. In den einzelnen Branchen gab es jedoch deutliche Unterschiede: so fielen im Produzierenden Gewerbe durchschnittlich 22,71 Tonnen Abfall je tätige Person an, wohingegen im Dienstleistungssektor lediglich 1,4 Tonnen anfielen.

Für die Erhebung zum Berichtsjahr 2014 wurden Vorabinformationen an die ausgewählten Betriebe verschickt.

Erzeugte Abfallmengen je Beschäftigten in Sachsen 2010 nach Wirtschaftszweigen des Verarbeitenden Gewerbes

Die Grafik zeigt die aufkommensseitigen/erzeugten Abfallmengen je Beschäftigen im Jahr 2010 nach Wirtschaftszweigen des Verarbeitenden Gewerbes in Sachsen.

Die Grafik zeigt die aufkommensseitigen/erzeugten Abfallmengen je Beschäftigen im Jahr 2010 nach Wirtschaftszweigen des Verarbeitenden Gewerbes in Sachsen.
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Januar 2013, Auszugsweise Vervielfältigung und Verarbeitung mit Quellenangabe gestattet)

Erzeugung und Entsorgung gefährlicher Abfälle (Sonderabfälle)

Jährlich werden in der Sekundärstatistik zur Erzeugung und Entsorgung gefährlicher Abfälle nach § 4 UStatG Informationen über Herkunft, Entsorgung und Verbleib dieser Abfälle gewonnen. Dazu werden die elektronischen Verwertungs- und Beseitigungsnachweise für gefährliche Abfälle nach Art und Menge ausgewertet und deren grenzüberschreitende Verbringung (Import/Export nach Herkunfts- und Empfängerstaat bzw. Bundesland) dagestellt.

Eine Ergebnisdarstellung erfolgt jährlich im Rahmen der Sonderabfallbilanz für den Freistaat Sachsen, die in Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) erstellt wird. Die dafür genutzten Primärdaten werden im Rahmen des abfallrechtlichen Verwaltungsvollzuges durch das LfULG erhoben und über das gemeinsame Abfallüberwachungssystem der Bundesländer (ASYS) für die sekundärstatistische Auswertung bereitgestellt.

Die Aufbereitung der Ergebnisse erfolgte bis 1998 nach LAGA-Abfallartenkatalog, bis 2001 nach EAK-Abfallartenkatalog und ab 2002 nach AVV-Abfallverzeichnis. 2006 wurden die besonders überwachungsbedürftigen Abfälle in gefährliche Abfälle umbenannt.

 

In sächsischen Abfallentsorgungsanlagen entsorgte gefährliche Abfälle (in Tonnen)

Jahr in Sachsen erzeugte
gefährliche Abfälle
in Sachsen entsorgte
gefährliche Abfälle
2012 879 414 1 472 089
2011 1 003 510 1 715 513
2010 988 021 1 611 890
2009 1 196 516 1 965 348
2008 1 169 561 2 143 004
2007 1 107 892 1 973 306
2006 1 113 747 1 954 663
2005 1 518 470 2 225 060
2004 1 670 347 2 311 270
2003 1 487 174 1 926 147
2002 1 133 093 1 596 071
2001 1 048 084 1 271 484
2000 874 658 1 202 046
1999 1 084 160 1 370 881
1998 899 498 1 054 669
1997 784 447 901 975
1996 656 650 890 641

(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Juni 2014 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

Hier finden Sie Angaben zu den nach Sachsen importierten Mengen gefährlicher Abfälle sowie zu den zur Entsorgung außerhalb Sachsens abgegebenen Mengen.

Entsorgung bestimmter Abfälle (Bau- und Verpackungsabfälle)

Die Erhebung der Entsorgung bestimmter Abfälle nach § 5 UStatG regelt die Erfassung von Daten zur Entsorgung von 

  • Bau- und Abbruchabfällen (in Bauschuttaufbereitungs- und Asphaltmischanlagen)
  • Abfällen in übertägigen Abbaustätten und naturbelassener Stoffe im Bergbau sowie zum Versatz bergbaufremder Stoffe im Untertagebergbau
  • Verpackungsabfällen (Verkaufsverpackungen, Transport- und Umverpackungen).

Die Erhebungen zur Aufbereitung und Verwertung von Bauabfällen erfolgen dabei zweijährlich, die übrigen Angaben werden jährlich erhoben.

Bauabfälle

Bauabfälle sind Massenabfälle und stellen im Abfallaufkommen einen beträchtlichen Mengenanteil dar. Hauptaugenmerk bei der Entsorgung kommt deshalb im Sinne der Kreislaufwirtschaft ihrer umweltschonenden Verwertung und dem Recycling zu. Durch eine erneute Verwendung als Recyclingbaustoffe soll die Entnahme natürlicher Ressourcen aus dem Stoffkreislauf vermindert und die Umweltbelastung verringert werden.

Die Verwertung von Bauabfällen erfolgt

  • in Bauschuttaufbereitungsanlagen und Asphaltmischanlagen, in denen Ausbauasphalt eingesetzt wird
  • durch den Versatz geeigneter Bauabfälle in übertägigen Abbaustätten (Gruben für Kies, Sand, Kaolin und Braunkohle) sowie
  • beim Einsatz von Bauabfällen in Deponien als Baumaterial für deponietechnische Maßnahmen.

Zusammensetzung der verwerteten Bauabfälle in Sachsen 2012 nach Arten (in Prozent)

Die Grafik verdeutlicht die Zusammensetzung der Bauabfälle nach Abfallarten.<BR><BR>1) einschließlich EAV-Schlüssel 170301 und 170302<BR>2) EAV-Schlüssel 191209 bzw. Untergliederungen (19120904,19120900)<BR>3) bisher nicht genannte Abfälle des Abfallkapitels 17 und der EAV-<BR> Schlüssel 200202

Die Grafik verdeutlicht die Zusammensetzung der Bauabfälle nach Abfallarten.

1) einschließlich EAV-Schlüssel 170301 und 170302
2) EAV-Schlüssel 191209 bzw. Untergliederungen (19120904,19120900)
3) bisher nicht genannte Abfälle des Abfallkapitels 17 und der EAV-
Schlüssel 200202
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, April 2014 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verarbeitung mit Quellenangabe gestattet)

In Bauschuttaufbereitungsanlagen gewonnene Erzeugnisse 2012 (in Prozent)

In der Grafik werden die Mengenanteile der in Bauschuttaufbereitungsanlagen gewonnenen Erzeugnisse dargestellt. Die meisten Recyclingbaustoffe fanden ihre Verwendung im Straßen- und Wegebau.

In der Grafik werden die Mengenanteile der in Bauschuttaufbereitungsanlagen gewonnenen Erzeugnisse dargestellt. Die meisten Recyclingbaustoffe fanden ihre Verwendung im Straßen- und Wegebau.
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, April 2014 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verarbeitung mit Quellenangabe gestattet)

Entsorgung von Bauabfällen in übertägigen Abbaustätten 1996 bis 2012 nach Abfallarten

Die Grafik zeigt die in übertägigen Abbaustätten abgelagerten Bauabfälle nach Abfallarten in den Jahren 1996 bis 2012.

Die Grafik zeigt die in übertägigen Abbaustätten abgelagerten Bauabfälle nach Abfallarten in den Jahren 1996 bis 2012.
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, März 2014 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verarbeitung mit Quellenangabe gestattet)

Einsammlung von Verpackungsabfällen

Verpackungsabfälle setzen sich zusammen aus gebrauchten 

  • Verkaufsverpackungen (Verpackungen, die als eine Verkaufseinheit angeboten werden und die Übergabe der Waren an den Endverbraucher ermöglichen oder unterstützen, z.B. Flaschen, Beutel, Dosen, Kartonagen, Tragetaschen, Einweggeschirr etc. Sie fallen stets erst beim Endverbraucher an und verlieren dort ihre Funktion.
  • Umverpackungen (Verpackungen, die zusätzlich zur Verkaufsverpackung verwendet werden und nicht aus Gründen der Hygiene, der Sicherheit während des Transports oder des Schutzes der Waren vor Beschädigung für die Abgabe an den Endverbraucher erforderlich sind, z.B. Blister, Folien, Kartonagen oder ähnliche Umhüllungen. Sie fallen stets beim Vertreiber an.
  • Transportverpackungen (Verpackungen, die den Transport von Waren erleichtern, die Waren während des Transports vor Schäden bewahren oder die aus Sicherheitsgründen verwendet werden, z.B. Fässer, Kanister, Kisten, Säcke etc.. Sie fallen stets beim Vertreiber an.

Die gebrauchten Verpackungen werden zumeist über die regional üblichen Sammelsysteme (z.B. Gelbe Tonne, Glas- und Papiercontainer) bei privaten Endverbrauchern (Haushalt, Gastronomie, Krankenhäuser, Schulen,...) und bei gewerblichen und industriellen Endverbrauchern eingesammelt. 

Eingesammelte Verpackungsabfälle in Sachsen (in Tonnen)

Jahr Verkaufsverpackungen
bei privaten
Endverbrauchern
Transport-, Um
verpackungen
und Verkaufsver-
packungen bei
gewerblichen
und industriellen
Endverbrauchern
Verpackungen
insgesamt
2001 381 002 186 510 567 512
2002 394 742 195 310 590 052
2003 365 492 188 359 553 851
2004 341 490 200 116 541 606
2005 341 080 201 464 542 544
2006 336 053 185 460 521 513
2007 339 760 162 917 502 677
2008 333 026 163 044 496 070
2009 319 612 126 764 446 376
2010 333 650 157 152 490 802
2011 330 650 120 146 450 796
2012 334 960 122 495 457 455

(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, April 2014 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

Einsammlung von Verpackungen 2005 bis 2012

Die Grafik stellt Einsammlung von Verpackungen im Zeitraum von 2005 bis 2012 dar (in Tausend Tonnen). Bei der Betrachtung der Mengen zeichnet sich über die Jahre hinweg generell ein rückläufiger Trend ab.

Die Grafik stellt Einsammlung von Verpackungen im Zeitraum von 2005 bis 2012 dar (in Tausend Tonnen). Bei der Betrachtung der Mengen zeichnet sich über die Jahre hinweg generell ein rückläufiger Trend ab.
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, April 2014 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verarbeitung mit Quellenangabe gestattet)

Marginalspalte

Weitere Informationen (LfULG)

Hier finden Sie Fachinformationen, aktuelle Ergebnisberichte und Veröffentlichungen des LfULG für den Freistaat Sachsen.

Weitere Informationen (Statistisches Bundesamt)

Hier finden Sie aktuelle Ergebnisberichte und ausgewählte Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes zu den abfallwirtschaftlichen Statistiken in Deutschland.

Qualitätsberichte

In den Qualitätsberichten der einzelnen Statistiken finden Sie neben allgemeinen Angaben zur Erhebung auch Informationen zu Zweck und Ziel der Statistik, Erhebungsmethodik, Genauigkeit und Aktualität, zeitliche und räumliche Vergleichbarkeit der Ergebnisse und Bezügen zu anderen Erhebungen.

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© Statistisches Landesamt