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Wasser und Abwasser

Daten zur Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung

Wasser in ausreichend guter Qualität ist die Quelle allen Lebens.

Wasser in ausreichend guter Qualität ist die Quelle allen Lebens.
(© Peter Kirchhoff / Pixelio)

In modernen, hoch entwickelten Industrieländern wie Deutschland ist weitestgehend abgesichert, dass Wasser in bester Trinkwasserqualität »einfach aus dem Hahn« kommt - sauber, in genügender Menge, zu einem vertretbaren Preis und zu jeder Zeit. Deshalb erscheint es vielen Menschen selbstverständlich, dass Wasser für die Nutzung in den verschiedensten Bereichen des täglichen Lebens uneingeschränkt zur Verfügung steht. Leicht gerät dabei in Vergessenheit, dass die wichtigste natürliche Ressource in der Natur nur in begrenzter Menge vorhanden ist und einen sorgsamen Umgang im Kreislauf zwischen der Wasserentnahme aus der Natur über die Nutzung und Verwendung durch den Menschen bis zur nachfolgenden Rückgabe an die Natur erfordert.

Das Gesamtprogramm der Wasserstatistiken

Die Wasserstatistiken gehören in Deutschland zu den ältesten Statistiken überhaupt und wurden bereits durchgeführt, bevor es den Begriff der Umweltstatistik gab. Sie liefern detaillierte Informationen zur Einschätzung der Wasser- und Abwassersituation in Deutschland. Die Daten sind ein wichtiger Bestandteil zur Erstellung des wasserwirtschaftlichen Gesamtbildes auf Bundes- und Länderebene und bilden auch eine Basis zur Bilanzierung der Wasserentnahmen und Abwassereinleitungen im Abgleich mit dem potentiell zur Verfügung stehenden Wasserdargebot in der Natur.

Im Gesamtprogramm der Wasserstatistiken werden Angaben erhoben zu den Themen:

  • Öffentliche Wasserversorgung und Abwasserentsorgung
  • Private Wasserversorgung und Abwasserentsorgung
  • Entgelte für Trinkwasserversorgung und Entgelte für die Abwasserentsorgung
  • Aufkommen und Entsorgung von Klärschlamm aus der öffentlichen Abwasserentsorgung
  • Nichtöffentliche Wasserversorgung und Abwasserentsorgung (industrieller Bereich)
  • Unfälle beim Umgang mit und bei der Beförderung von wassergefährdenden Stoffen
  • Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen.

Die Ergebnisdarstellung erfolgt entsprechend der Periodizität der Erhebungen in den jeweiligen Statistischen Berichten, die Sie nebenstehend als kostenfreie pdf-Downloads finden.

Öffentliche Wasserversorgung und Abwasserentsorgung

Aller drei Jahre werden statistische Daten zur Situation der öffentlichen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung nach § 7 (1) und (2) UStatG erhoben.

Dazu werden Anstalten, Körperschaften, Unternehmen und andere Einrichtungen befragt, die jeweils Anlagen für die öffentliche Wasserversorgung bzw. Abwasserentsorgung betreiben. Die Angaben sämtlicher Aufgabenträger werden als Arbeitsstand in einem Verzeichnis zusammengestellt (zuletzt Stand Februar 2012), dass Sie kostenpflichtig über den Shop erwerben können (VZ WASSER - 3j/12).

Bei der Erhebung zur öffentlichen Wasserversorgung werden die sächsischen Wasserversorgungsunternehmen nach Wassergewinnung und -bezug sowie zur Abgabe von Wasser an Letztverbraucher und der Anzahl der versorgten Einwohner befragt. Im Schaubild wird die Struktur der Öffentlichen Wasserversorgung in Sachsen dargestellt.

Bei der Erhebung zur öffentlichen Abwasserentsorgung werden Daten zu Leistungsparametern des öffentlichen Kanalnetzes und seiner technischen Ausstattung erhoben sowie Angaben zum Abwasseraufkommen, der Art der Abwasserbehandlung und der Anzahl der an das öffentliche Kanalnetz und kommunale Abwasseranlagen angeschlossenen Einwohner erfasst. Im Schaubild wird die Struktur der öffentlichen Abwasserentsorgung in Sachsen dargestellt.

Die Trinkwasser- und Abwassersituation in Sachsen

Als wichtige Indikatoren zur Einschätzung der Trinkwasser- und Abwassersituation der Wohnbevölkerung in Sachsens gelten die Anschlussgrade an die öffentliche Trinkwasserversorgung, an das öffentliche Kanalnetz sowie an öffentliche Kläranlagen.

 

Entwicklung der Anschlussgrade und Trinkwasserdurchschnittsverbrauch in Sachsen

Jahr Anschluss-
grad an
öffentliche
Trinkwasser-
versorgung
in Prozent

Anschluss-
grad an
öffentliche
Kanalisa-
tion
in Prozent

Anschluss-
grad an
öffentliche
Abwasser-
behandlungs-
anlagen
in Prozent
Durch-
schnitts-
verbrauch
von Trink-
wasser je
Einwohner
und Tag
in Liter
2010 99,3 90,6 86,7 84,2
2007 99,2 89,2 84,3 85,3
2004 99,0 87,5 81,5 88,4
2001 98,9 85,4 78,0 89,5
1998 98,1 82,3 72,9 91,4
1995 97,6 78,8 64,2 96,5
1991 96,0 78,4 59,5 139,7

(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Juli 2012 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verarbeitung mit Quellenangabe gestattet)

 

Ein weiterer Indikator ist der Durchschnittsverbrauch von Trinkwasser (je Einwohner und Tag). Seit 1991 ist er in Sachsen bedeutend zurückgegangen und lag deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Mit 84 Litern je Einwohner und Tag hatte die Sachsen 2010 erneut den geringsten Trinkwasserverbrauch in Deutschland. Dieser lag im Durchschnitt bei 121 Litern/EW*d. Eine Karte mit dem Trinkwasserdurchschnittsverbrauch in sächsischen Gemeinden 2010 finden Sie nachfolgend.

Durchschnittlicher Trinkwasserverbrauch je Einwohner und Tag 1991 - 2010

Die Grafik verdeutlicht die Entwicklung des durchschnittlichen Trinkwasserverbrauchs je Einwohner und Tag in den Jahren 1991 - 2010 in Sachsen und in der Bundesrepublik.

Die Grafik verdeutlicht die Entwicklung des durchschnittlichen Trinkwasserverbrauchs je Einwohner und Tag in den Jahren 1991 - 2010 in Sachsen und in der Bundesrepublik.
(© StLA)

Nachfolgend finden Sie Angaben zur aktuellen Abwassersituation in Sachsen und der Entwicklung seit 1991.

Abwasserbehandlungsanlagen in Sachsen nach Art des Verfahrens

Die Grafik verdeutlicht die zahlenmäßige Entwicklung der Abwasserbehandlungsanlagen in Sachsen nach Art des Verfahrens zur Abwasserbehandlung.

Die Grafik verdeutlicht die zahlenmäßige Entwicklung der Abwasserbehandlungsanlagen in Sachsen nach Art des Verfahrens zur Abwasserbehandlung.
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Juli 2012 Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

Zeitschrift "Statistik in Sachsen - 1/2010" - Fachbeitrag "Öffentliche Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Sachsen 2007"

Fachbeitrag "Öffentliche Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Sachsen 2007"

Eine ausführliche und übergreifende Ergebnisdarstellung für die Erhebungen der öffentlichen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung finden Sie im Beitrag »Statistik in Sachsen, 1/2010, Seite 44-51«. Darin werden die Strukturen der öffentlichen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Sachsen und die Entwicklung einzelner Parameter im Zeitraum 1991 - 2007 dargestellt. Darüber hinaus wird das sächsische Kanalnetz hinsichtlich seiner Länge, der Anteile zum Trenn- und Mischsystem sowie der Baujahre von neuen, ausgebauten oder sanierten Abschnitten betrachtet.

Hier können Sie die aktuellen Erhebungsbögen zur Erhebung über die öffentliche Wasserversorgung und die öffentliche Abwasserentsorgung (Berichtsjahr 2010) einsehen.

Private Wasserversorgung und Abwasserentsorgung

Die Erhebung nach § 7 (3) UStatG liefert aller drei Jahre Informationen über die Trinkwasserversorgung und die Abwassersituation der nicht an die öffentliche Wasserversorgung bzw. nicht an die öffentliche Abwasserentsorgung angeschlossenen Einwohner Sachsens. Die aktuellen Ergebnisse sind im Statistischen Bericht (Berichtsjahr 2010) veröffentlicht.

Die Erhebung ist ein Bestandteil des Gesamtbildes über die öffentliche Wasserversorgung und Abwasserentsorgung im Freistaat Sachsen und liefert Daten zu der besonders in ländlichen Gegenden häufig auftretenden privaten Wasser­versorgung und Abwasserentsorgung. Zur damit verbundenen Umweltproblematik werden im dreijährigen Turnus die für die öffentliche Wasserversor­gung und Abwasserentsorgung zuständigen Gemeinden befragt.

Die Ergebnisse liegen nach Wassereinzugsgebieten (WEG) und in regionaler Gliederung (nach Kreisfreien Städten, Landkreisen, NUTS 2-Regionen) vor. In der aktuellen Fassung der NUTS-Klassifikation (EU-Systematik der Gebietseinheiten für die Statistik) entsprechen die NUTS 2-Regionen in Sachsen den ehemaligen Direktionsbezirken.

Hier können Sie den aktuellen Erhebungsbogen zur Erhebung über die private Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung (Berichtsjahr 2010) einsehen.

Entsorgung und Verbleib von Klärschlamm aus der öffentlichen Abwasserentsorgung

Die Erhebung zum Klärschlamm nach § 7 (2) UStatG wird ab Berichtsjahr 2006 jährlich durchgeführt und richtet sich an die Betreiber kommunaler Kläranlagen. Ab April 2013 werden die Daten zum Berichtsjahr 2012 erhoben. 

Die Erhebung liefert Informationen zum Klärschlammaufkommen aus der kommunalen Abwasserentsorgung, zur Beschaffenheit der Schlämme, den Entsorgungswegen und zum Verbleib des Klärschlamms nach dem Entsorgungsprozess. Aus den Erhebungsdaten wird rechnerisch die spezifische Klärschlammmenge je Einwohner und Jahr ermittelt.

Kurzinformationen zu den aktuellen Ergebnissen erhalten Sie im nebenstehend angebotenen Faltblatt.

Entsorgung von Klärschlamm aus öffentlichen biologischen Abwasserbehandlungsanlagen 2011 (in Prozent)

1) inkl. Bestand Zwischenlagerung zum 31.12.2012 minus Bestand Zwischenlagerung zum 01.01.2011 (2011: -983t Tockenmasse)<BR>2) z. B. Kompostierung, Rekultivierung<BR>3) Klärschlammverordnung vom 15.04.1992 (BGBl. IS 912), die zuletzt durch Artikel 9 der Verordnung vom 09.11.2010 (BGBl. IS. 1504) geändert worden ist.<BR> <BR>In der Grafik wird die Entsorgung von Klärschlämmen aus öffentlichen Abwasserbehandlungsanlagen 2011 anteilig nach den Entsorgungswegen dargestellt (in Prozent).

1) inkl. Bestand Zwischenlagerung zum 31.12.2012 minus Bestand Zwischenlagerung zum 01.01.2011 (2011: -983t Tockenmasse)
2) z. B. Kompostierung, Rekultivierung
3) Klärschlammverordnung vom 15.04.1992 (BGBl. IS 912), die zuletzt durch Artikel 9 der Verordnung vom 09.11.2010 (BGBl. IS. 1504) geändert worden ist.

In der Grafik wird die Entsorgung von Klärschlämmen aus öffentlichen Abwasserbehandlungsanlagen 2011 anteilig nach den Entsorgungswegen dargestellt (in Prozent).
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Februar 2013 Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

Hier können Sie den aktuellen Erhebungsbogen zur Erhebung über die Klärschlammentsorgung (Berichtsjahr 2011) einsehen.

Nichtöffentliche Wasserversorgung und Abwasserentsorgung

Die Erhebung zur nichtöffentlichen Was­serversorgung und Abwasserentsorgung nach § 8 UStatG erfasst bei allen nichtöffentlichen Betrieben,

  • die Wasser in betriebseigenen Wassergewinnungsanlagen gewinnen oder
  • die einen Fremdbezug an Wasser von mindestens 10 000 m³ pro Jahr haben und/oder
  • die Wasser oder Abwasser direkt in ein Gewässer einleiten,

aller drei Jahre statistische Daten zu Wasser- und Abwasseraufkommen, Wasserverwendung und Wassernutzung sowie Ableitung des Abwassers und seine Behandlung in betriebseigenen Abwasserbehandlungsanlagen. Methodische und inhaltliche Erläuterungen zur Erhebung finden Sie hier.

Die Entwicklung dieser Kenngrößen zwischen 2007 und 2010 wird hier dargestellt.

Wasseraufkommen in sächsischen Betrieben 2010 (in Prozent)

Die Grafik verdeutlicht das Wasseraufkommen sächsischer Betriebe 2010 sowie die Anteile aus Eigengewinnung (nach Wasserarten) und Fremdbezug (nach Herkunft).

Die Grafik verdeutlicht das Wasseraufkommen sächsischer Betriebe 2010 sowie die Anteile aus Eigengewinnung (nach Wasserarten) und Fremdbezug (nach Herkunft).
(© StLA)

Eine Darstellung nach Wirtschaftszweigen erfolgt auf Grundlage der seit 2008 verbindlichen Klassifikation der Wirtschaftszweige 2008 (WZ 2008). Die WZ der im Berichtsjahr 2010 befragten Betriebe können Sie hier einsehen.

Die Struktur der nichtöffentlichen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Sachsen (Wasseraufkommen und Wasserverwendung sowie der Einleitung von Abwasser und ungenutztem Wasser) wird in den nachfolgenden Schaubildern dargestellt.

Zeitschrift "Statistik in Sachsen" 2/2010 - Fachbeitrag nichtöffentliche Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Sachsen 2007

Fachbeitrag "Nichtöffentliche Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Sachsen 2007"

Eine ausführliche und übergreifende Ergebnisdarstellung für die Erhebungen der nichtöffentlichen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung finden Sie im Beitrag der Zeitschrift »Statistik in Sachsen, 2/2010, Seite 57 - 61«. Darin werden die Strukturen der nichtöffentlichen Wasserversorgung in Sachsen betrachtet und aufkommensseitig sowie im Hinblick auf Wassereinsatz, Wasserverwendung und Nutzungsarten dargestellt. Die strukturelle Betrachtung der nichtöffentlichen Abwasserentsorgung erfolgt getrennt nach Einleitung von betrieblichen Abwässern und ungenutztem Wasser.

Hier können Sie die aktuellen Erhebungsbögen zur Erhebung über die nichtöffentliche Wasserversorgung und nichtöffentliche Abwasserentsorgung (Berichtsjahr 2010) einsehen.

Unfälle beim Umgang mit und bei der Beförderung von wassergefährdenden Stoffen

Die Erhebungen nach § 9 (1) und (2) UStatG werden jährlich bei den nach Landesrecht für die Entgegennahme der Anzeigen über die Unfälle zuständigen Behörden durchgeführt.

Sie dienen dem regelmäßigen Überblick über das Gefahrenpotential und die sich aus den Unfällen ergebenden Umweltbelastungen im Hinblick auf den Gewässerschutz. Erfasst werden

  • Anzahl der Unfälle
  • freigesetzte und wiedergewonnene Menge der wassergefährdenden Stoffe
  • Unfallgebiet, Unfallursachen sowie Unfallfolgen
  • getroffene Sofort- und Folgemaßnahmen.

Begriffliche Erläuterungen finden Sie in der nachfolgenden Datei.

Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen in Sachsen 2008 - 2011

Jahr Unfälle
insgesamt
Anzahl
freigesetzte
Menge
in m³
darunter
nicht wieder-
gewonnen
in m³
darunter
nicht wieder-
gewonnen
in Prozent
2011 47 97,8 52,2 53,4
2010 88 1 090,0 504,5 46,3
2009 59 24,1 1,9 7,9
2008 51 27,9 9,9 35,5

 

Unfälle beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen in Sachsen 2008 - 2011

Jahr Unfälle beim
Umgang
Anzahl
freigesetzte
Menge
in m³
darunter
nicht wieder-
gewonnen
in m³
darunter
nicht wieder-
gewonnen
in Prozent
2011 20 56,9 28,6 50,3
2010 65 1 069,4 499,4 46,7
2009 27 19,5 1,2 6,2
2008 23 24,0 3,9 16,3

 

Unfälle bei der Beförderung mit wassergefährdenden Stoffen in Sachsen 2008 - 2011

Jahr Unfälle bei der
Beförderung
Anzahl
freigesetzte
Menge
in m³
darunter
nicht wieder-
gewonnen
in m³
darunter
nicht wieder-
gewonnen
in Prozent
2011 27 40,9 23,6 57,7
2010 23 20,6 4,0 19,4
2009 32 4,6 0,7 15,2
2008 28 9,4 6,0 63,8

 

Zeitschrift 1/2012 "Statistik in Sachsen"

Fachbeitrag "Unfälle beim Umgang mit und bei der Beförderung von wassergefährdenden Stoffen"

Eine ausführliche und übergreifende Darstellung zum Thema "Beeinträchtigung der Umwelt durch Stoffe mit Wassergefährdungspotential" finden Sie in den Beiträgen der Zeitschrift "Statistik in Sachsen". Teil 1 des Fachbeitrages beschäftigt sich mit den Ergebnissen der Statistik über "Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen" und ist zu finden im Heft 4/2011, Seite 53 - 58. Im Teil 2 des Fachbeitrages wird die Problematik "Unfälle beim Umgang mit und bei der Beförderung von wassergefährdenden Stoffen" betrachtet. Er ist im Heft 1/2012, Seite 23 - 26 zu finden.

Hier können Sie die aktuellen Erhebungsbögen zur Erhebung der Unfälle beim Umgang mit und bei der Beförderung von wassergefährdenden Stoffen (Berichtsjahr 2012) einsehen.

Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

Die Erhebung der Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen nach § 9 (4) UStatG wird aller fünf Jahre bei den nach Landesrecht für den wasserrechtlichen Vollzug zuständigen Behörden durchgeführt. Hierbei werden nur wiederkehrend prüfpflichtige Anlagen in die Erfassung einbezogen.

Sie liefert einen umfassenden Überblick über das bestehende Gefährdungspotential dieser Anlagen sowie der bereits getroffenen oder noch zu treffenden Sicherungsmaßnahmen im Rahmen des vorbeugenden Gewässerschutzes. Neben dem Verwendungszweck der Anlage wird über den Anlagenstandort auch ermittelt, ob sich die Anlage in einem Wasserschutzgebiet oder einem anderen schutzwürdigem Gebiet befindet. Darüber hinaus werden Angaben zur Art der wassergefährdenden Stoffe sowie zu ihrer Gefährdungsklasse ausgewertet.

Wassergefährdende Stoffe bergen ein hohes Gefährdungspotential, da sie beim Austreten in die Umwelt die physikalische, chemische oder biologische Beschaffenheit des Wassers nachhaltig verändern.

Aktuelle Ergebnisse zum Berichtsjahr 2009

Für das Jahr 2009 wurden Daten für 15 353 sächsische Anlagen erhoben, die zum Zwecke des Umgangs mit wassergefährdenden Stoffen betrieben wurden. Dazu gehören Lagerung, Abfüllen oder Umschlagen wassergefährdender Stoffe (LAU-Anlagen), Herstellung, Behandlung oder Verwendung solcher Stoffe (HBV-Anlagen) und deren Weiterleitung in Rohrleitungen. Die Standortverteilung dieser Anlagen in den sächsischen Landkreisen und Kreisfreien Städten sowie deren Fassungsvermögen nach Größenklassen und mit territorialem Bezug werden in der nachfolgenden Abbildung kartografisch dargestellt.

Zeitschrift "Statistik in Sachsen (4/2011)

Fachbeitrag "Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen in Sachsen"

Eine ausführliche und übergreifende Darstellung der Ergebnislage zum Thema "Beeinträchtigung der Umwelt durch Stoffe mit Wassergefährdungspotential" finden Sie in den Beiträgen der Zeitschrift "Statistik in Sachsen". Teil 1 des Fachbeitrages beschäftigt sich dabei eingehend mit den Ergebnissen der Statistik über "Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen" und ist zu finden im Heft 4/2011, Seite 53 - 58. Teil 2 des Fachbeitrages widmet sich der Problematik "Unfälle beim Umgang mit und bei der Beförderung von wassergefährdenden Stoffen". Er ist im Heft 1/2012, Seite 23 - 26 zu finden.


Hier können Sie den Erhebungsbogen der Erhebung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (Berichtsjahr 2009) einsehen.

    Entgelte für die Trinkwasserversorgung und Entgelte für die Abwasserentsorgung

    Ab Berichtsjahr 2007 neu hinzugekommen im Gesamtprogramm der Wasserstatistiken sind die Erhebungen der Entgelte für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Damit wird einer wesentlichen Forderung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) entsprochen und der Versuch unternommen, eine Quantifizierung der Kosten für die Wassernutzung vorzunehmen und Informationen über die Preisfestsetzung zu erlangen.
    Im Rahmen dieser Statistik werden die Entgelte im jeweilien Berichtsjahr und in den zwei vorangegangenen Jahren erhoben. Aufgrund der unterschiedlichen Gebührenmodelle bei den Aufgabenträgern für die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung stellt sich die Erstellung belastbarer Ergebnisse als sehr schwierig dar. Bundesweit werden Angaben zu den Entgelten zumeist als Durchschnittsangabe für eine bestimmte Region angeboten, die durch Anzahl der Ver- und Entsorger im Gebiet maßgeblich beeinflusst wird. Aufgrund der Gebietsreform in Sachsen und der damit verbundenen Veränderung in den Ver- und Entsorgungsstrukturen sind die Ergebnisse der Erhebungen 2007/2006/2005 und 2010/2009/2008 nur bedingt vergleichbar.

    Bei den Trinkwasserentgelten werden die verbrauchsabhängigen Gebühren (Verbraucherpreis je m³) für die Lieferung von Trinkwasser sowie die haushaltübliche, verbrauchsunabhängige Grundgebühr in Gebieten mit Anschluss an das öffentliche Trinkwassernetz dargestellt. Ausgewählte Ergebnisse für Deutschland und die Bundesländer finden Sie im Fachauftritt des Statistischen Bundesamtes.

    Hier können Sie die aktuellen Erhebungsbögen zur Erhebung über die Entgelte für die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung (Berichtsjahr 2010) einsehen.

    Marginalspalte

    Veröffentlichungen

    Kurzinformationen erhalten Sie in unseren aktuellen Faltblättern (kostenfreier pdf-Download).

     

    Deckblatt Faltblatt öffentliche Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Sachsen (Ausgabe 2012)

    Deckblatt Faltblatt Klärschlamm in Sachsen (Ausgabe 2013)

    Statistische Berichte zur öffentlichen, privaten und nichtöffentlichen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung (kostenfreier pdf-Download)

    Deckblatt Bericht Öffentliche Wasserversorgung

    Statistischer Bericht zur Entsorgung von Klärschlämmen aus öffentlichen Abwasserbehandlungsanlagen (kostenfreier pdf-Download)

    Deckblatt Klärschlammbericht

    Statistischer Bericht über Unfälle bei Umgang und Beförderung wassergefährdender Stoffe (kostenfreier pdf-Download)

    Deckblatt Statistischer Bericht Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen

    Statistischer Bericht über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (kostenfreier pdf-Download)

    Deckblatt Statistischer Bericht Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

    Qualitätsberichte

    In den Qualitätsberichten der einzelnen Statistiken finden Sie neben allgemeinen Angaben zur Erhebung auch Informationen zu Zweck und Ziel der Statistik, Erhebungsmethodik, Genauigkeit und Aktualität, zeitliche und räumliche Vergleichbarkeit der Ergebnisse und Bezügen zu anderen Erhebungen.

    Weitere Informationen (Statistisches Bundesamt)

    Hier finden Sie aktuelle Ergebnisberichte und ausgewählte Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes zu den wasserwirtschaftlichen Statistiken in Deutschland.

    Weitere Informationen (Sachsen)

    Hier finden Sie Fachinformationen, aktuelle Ergebnisberichte und Veröffentlichungen des LfULG für den Freistaat Sachsen.

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    © Statistisches Landesamt