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MI 2010

Medieninformation 201/2010 vom 09.09.2010

10. September - Welt-Suizid-Präventionstag 
Suizide in Sachsen leicht angestiegen

Insgesamt 624 Menschen setzten in Sachsen im Jahr 2009 ihrem Leben selbst ein Ende, 491 Männer und 133 Frauen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes entsprach das gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg um 1,3 Prozent. Die Suizidrate betrug 14,9 Suizide je 100 000 Einwohner (2008: 14,6).
79 Prozent (491) aller Suizide wurden von Männern verübt, was eine Suizidrate von 24,0 Selbsttötungen je 100 000 männlichen Einwohnern ergibt, ein Anstieg gegenüber 2008 um 2,1 Punkte. Die meisten Suizide gab es hier in der Altersgruppe der 65- bis unter 75-jährigen (111). Bei Frauen (133) sank die Suizidrate von 7,7 auf 6,2 Suizide je 100 000 Einwohner, das entspricht einem Rückgang um 32 Fälle.
Häufigste gewählte Todesart bei Männern als auch bei Frauen war »Erhängen, Strangulierung oder Ersticken« (59 Prozent), vor »Vergiftung« (13 Prozent) und »Sturz in die Tiefe« (12 Prozent).
Im Jahresverlauf wurden die meisten Suizide im Monat Mai (72), die wenigsten im Juni (41) verübt.
Der Direktionsbezirk mit der höchsten Suizidrate war Chemnitz mit 17,8 Selbsttötungen je 100 000 Einwohner, gefolgt von Dresden (13,7) und Leipzig (12,6).
Im Vergleich der Kreisfreien Städte und Landkreise hatte der Landkreis Mittelsachsen mit 20,1 Suiziden je 100 000 Einwohner die höchste Suizidrate, die Kreisfreie Stadt Leipzig mit 11,6 die niedrigste Suizidrate zu verzeichnen.

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