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Demografische Grunddaten

Eckzahlen

Merkmal Anzahl
Einwohner 4 056 799
Männer 1 977 567
Frauen 2 079 232
Männer je 100 Frauen 95,0
Durchschnittsalter in Jahren 46,3
Nichtdeutsche in % 1,8
Einwohner mit Migrationshintergrund
in %
4,4
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Juni 2014 -
Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

Ergebnisse zur Bevölkerung als Download

Als Download bieten wir Ihnen Excel-Tabellen mit umfassenden demografischen Grunddaten an. Die Ergebnisse liegen auf Kreis- und Gemeinde­ebene vor.  

Kreisübersichten

Endgültige Ergebnisse

Daten zur Bevölkerungsstruktur sind von großer Bedeutung für Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Für politische und planerische Entscheidungen ist die Kenntnis der Bevölkerungsstruktur wesentliche Voraussetzung. Mit der Veröffentlichung der endgültigen demografischen Grundmerkmale werden die Strukturdaten zur Bevölkerung bereitgestellt, anhand derer zentrale demografische Indikatoren abgebildet werden können. Im Weiteren werden ausgewählte Indikatoren bereitgestellt, die im regionalen Vergleich Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den wichtigsten Bevölkerungsstrukturen zwischen den Gemeinden und Kreisen erkennen lassen.

In Sachsen leben mehr Frauen als Männer


Geschlechterproportion (Männer je 100 Frauen) am 9. Mai 2011 nach Gemeinden

Die Karte zeigt die Geschlechterproportion (Männer je 100 Frauen) im Freistaat Sachsen am 9. Mai 2011 nach Gemeinden.

Die Karte zeigt die Geschlechterproportion (Männer je 100 Frauen) im Freistaat Sachsen am 9. Mai 2011 nach Gemeinden.
(©  Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen; © GeoSN; Kartengrundlage: Verwaltungsgrenzen)

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Am 9. Mai 2011 lebten in Sachsen 1 977 567 Männer und 2 079 232 Frauen. Das entspricht einer Geschlechterproportion von 95 Männern je 100 Frauen. In allen Kreisfreien Städten und Landkreisen leben mehr Frauen als Männer. Während in den Landkreisen Bautzen, Mittelsachsen und Nordsachsen die Frauen mit 97 Männer je 100 Frauen ein relativ ausgeglichenes Verhältnis zwischen den Geschlechtern bestand, gab es zum Beispiel in der Kreisfreien Stadt Leipzig mit 92 Männer je 100 Frauen einen deutlichen Frauenüberschuss.

Bei den Gemeinden im Freistaat Sachsen gibt es hingegen große Unterschiede. Von den 432 Gemeinden wiesen 279 einen Frauenüberschuss und 153 einen Männerüberschuss aus. In den Gemeinden Rathmannsdorf, Bad Brambach sowie in der Stadt Aue betrug der Anteil 88 Männer je 100 Frauen. Den größten Männerüberschuss  wiesen die Gemeinden Glaubitz (124 Männer je 100 Frauen), Ralbitz-Rosenthal (114 Männer je 100 Frauen) und Deutschneudorf (113 Männer je 100 Frauen) auf.

Die Geschlechterproportion wird berechnet als Quotient aus der Anzahl der Männer je 100 Frauen derselben Bevölkerung.

    Viele Gemeinden in Sachsen mit Überschuss junger Männer


    Geschlechterproportion (Männer je 100 Frauen) der 18- bis unter 30-Jährigen am 9. Mai 2011 nach Gemeinden

    Die Karte zeigt die Geschlechterproportion (Männer je 100 Frauen) der 18- bis unter 30-Jährigen im Freistaat Sachsen am 9. Mai 2011 nach Gemeinden.

    Die Karte zeigt die Geschlechterproportion (Männer je 100 Frauen) der 18- bis unter 30-Jährigen im Freistaat Sachsen am 9. Mai 2011 nach Gemeinden.
    (©  Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen; © GeoSN; Kartengrundlage: Verwaltungsgrenzen)

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    Zum 9. Mai 2011 wiesen 153 der 432 sächsischen Gemeinden mehr Männer je 100 Frauen auf, während in 279 Gemeinden ein Frauenüberschuss festgestellt wurde.  Die Betrachtung der Altersgruppe der 18 bis unter 30-Jährigen zeigt dagegen, dass nur 17 Gemeinden einen Frauenüberschuss aufwiesen. In allen anderen sächsischen Gemeinden überwiegen die Männer in dieser Altersgruppe.

    Die Kreisfreien Städte sind davon tendenziell weniger betroffen. Bei ihnen liegt der Anteil junger Männer in der Altersgruppe zwischen 90 Männern je 100 Frauen in Leipzig und 108 Männern je 100 Frauen in Dresden.

    Am stärksten von dieser Entwicklung betroffen ist der Osten Sachsens mit den Landkreisen Bautzen und Görlitz. Dort weisen mehr Gemeinden einen hohen Männerüberschuss auf. Den höchsten Anteil hat dabei die Gemeinde Puschwitz mit 216 Männern je 100 Frauen. Den geringsten Anteil weist die die Gemeinde Ottendorf-Okrilla mit 84 Männern je 100 Frauen auf.

    Den höchsten Männerüberschuss für ganz Sachsen wies die Gemeinde Glaubitz mit einer Geschlechterproportion von 282 Männern je 100 Frauen im Alter von 18 bis unter 30 Jahren auf. So lebten zum Zensusstichtag in Glaubitz 82 Frauen und 231 Männer, die zwischen 18 und 30 Jahren alt waren.

    Bei den Landkreisen hat Mittelsachsen mit 125 Männern je 100 Frauen den größten Überschuss an jungen Männern.

      Der Anteil der nichtdeutschen Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung in Sachsen beträgt 1,9 Prozent


      Nichtdeutsche Bevölkerung im Freistaat Sachsen am 9. Mai 2011 nach Gemeinden

      Die Karte zeigt die nichtdeutsche Bevölkerung im Freistaat Sachsen am 9. Mai 2011 nach Gemeinden.

      Die Karte zeigt die nichtdeutsche Bevölkerung im Freistaat Sachsen am 9. Mai 2011 nach Gemeinden.
      (©  Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen; © GeoSN; Kartengrundlage: Verwaltungsgrenzen)

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      Am 9. Mai 2011 lebten im Freistaat Sachsen 4 056 799 Einwohner, davon 3 979 538 Deutsche und 77 261 Nichtdeutsche. Der Anteil der Nichtdeutschen an der Gesamtbevölkerung beträgt 1,9 Prozent und liegt damit unter dem Bundesdurchschnitt von 7,7 Prozent.

      Die Kreisfreien Städte Leipzig (4,3 Prozent), Dresden (3,6 Prozent) und Chemnitz (2,8 Prozent) waren die Anteile der nichtdeutschen Bevölkerung am höchsten. In den Landkreisen schwankte der Anteil der nichtdeutschen Bevölkerung zwischen 0,8 Prozent im Erzgebirgskreis sowie 1,6 Prozent im Landkreis Görlitz. 

      28 Gemeinden wiesen am 9. Mai 2011 einen höheren Anteil der nichtdeutschen Bevölkerung als im Sachsendurchschnitt aus. Dabei hatte Großharthau mit 4,8 Prozent die Spitzenposition inne.

      Nichtdeutsche sind alle Personen, die nicht Deutsche im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes sind. Dazu gehören auch Staatenlose und Personen mit "ungeklärter" Staatsangehörigkeit. Deutsche, die zugleich eine fremde Staatsangehörigkeit besitzen, zählen als Deutsche.

        Große regionale Unterschiede beim Durchschnittsalter


        Durchschnittsalter der Bevölkerung am 9. Mai 2011 nach Gemeinden

        Die Karte zeigt das Durchschnittsalter im Freistaat Sachsen am 9. Mai 2011 nach Gemeinden.

        Die Karte zeigt das Durchschnittsalter im Freistaat Sachsen am 9. Mai 2011 nach Gemeinden.
        (©  Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen; © GeoSN; Kartengrundlage: Verwaltungsgrenzen)

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        Das Durchschnittsalter der sächsischen Bevölkerung betrug zum Zensusstichtag 46,3 Jahre. Im Vergleich der Kreisfreien Städte und Landkreise wies die Stadt Dresden mit 42,6 Jahren das geringste Durchschnittsalter auf. Die Bevölkerung des Vogtlandkreises war dagegen durchschnittlich 5 Jahre älter als die Bevölkerung der Stadt Dresden. Die jüngste Gemeinde war Ralbitz-Rosenthal mit 39,7 Jahren. Die vogtländische Gemeinde Bad Brambach hatte mit 50,7 Jahren das höchste Durchschnittsalter. Weitere 3 Gemeinden wiesen ein Durchschnittsalter von 50 und mehr Jahren auf. Die „jüngste“ und die „älteste“ Gemeinde in Sachsen hatten einen Altersabstand von 11 Jahren.

        Das Durchschnittsalter beschreibt das durchschnittliche Lebensalter eines definierten Personenkreises als arithmetisches Mittel des Alters aller Personen dieser Population zu einem bestimmten Zeitpunkt. Als Personenkreis in diesem Sinne gelten Personengruppen mit identischen Merkmalen wie etwa die Einwohner eines Staates oder einer Region.

          Marginalspalte

          Weitere Informationen

          Bevölkerungsfortschreibung

          Bevölkerungsbestand auf Basis der Zensusergebnisse vom 9. Mai 2011

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          © Statistisches Landesamt