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Im Blickpunkt: Wirtschaft in Sachsen im Jahr 2025
08.06.2026
In einem aktuellen Blickpunkt hat das Statistische Landesamt zahlreiche Fakten zur sächsischen Wirtschaft im Jahr 2025 zusammengestellt. Hätten Sie beispielsweise gewusst, dass…
- das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen im Wert von 168 Milliarden Euro von jahresdurchschnittlich 2.049.500 Erwerbstätigen erwirtschaftet wurde?
- sich die Zahl der rund 230.000 tätigen Personen in der Industrie1) gegenüber 2024 um 2,3 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit 2016 verringerte?
- die Umsätze im Bauhauptgewerbe2) (7 Milliarden Euro) das Vorjahresniveau nominal um 3,9 Prozent und real (preisbereinigt) um
1,4 Prozent übertrafen? - einem realen Umsatzplus im Einzelhandel von 1,4 Prozent (darunter »Online-Handel«: +5,6 Prozent) ein preisbereinigter Umsatzrückgang im Gastgewerbe von 2,6 Prozent im Vergleich zu 2024 gegenüberstand?
- vom Gesamtexport im Wert von 50,6 Milliarden Euro knapp 10 Prozent in die USA (4,8 Milliarden Euro; dahinter China: 4,5 Milliarden Euro) gingen und fast ein Drittel auf »Personenkraftwagen und Wohnmobile« (15,9 Milliarden Euro) entfielen?
- die Zahl der beantragten Unternehmensinsolvenzverfahren mit 975 Fällen den höchsten Stand seit 2016 erreichte?
- laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit rund 149.000 Arbeitslose gemeldet waren, was einer Arbeitslosenquote (bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen) von 6,9 Prozent (Deutschland: 6,3 Prozent) entsprach?
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1) Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden mit 50 und mehr tätigen Personen
2) Betriebe mit in der Regel 20 und mehr tätigen Personen
Daten sind für das Land Sachsen erhältlich.
- Medieninformation 83/2026 (*.pdf, 0,15 MB) Download der Medieninformation (Pressemitteilung) als Druckversion, Datei ist nicht barrierefrei
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- Mehr Daten und Fakten zum Thema Konjunktur Weiterführender Link
Tourismus in Sachsen mit leichtem Plus im 1. Quartal 2026
05.06.2026
Die sächsischen Beherbergungsbetriebe1) verzeichneten im 1. Quartal 2026 mehr Gäste und Übernachtungen als im Vorjahreszeitraum. Nach vorläufigen Ergebnissen wurden von Januar bis März 2026 insgesamt rund 1,45 Millionen Gästeankünfte gezählt. Das waren
4,8 Prozent mehr als im 1. Quartal 2025. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 4,0 Prozent auf rund 3,53 Millionen.
Der Anteil ausländischer Gäste am gesamten Gästeaufkommen lag in Sachsen im 1. Quartal 2026 bei 9,8 Prozent aller Ankünfte. So wurden insgesamt rund 141 Tausend Gästeankünfte sowie rund 322 Tausend Übernachtungen von Besuchern aus dem Ausland gezählt. Die meisten Gäste kamen aus Polen (rd. 20.800), Österreich (rd. 11.700) und Tschechien (rd. 9.900). Regional betrachtet sind die Städte Dresden und Leipzig bei Gästen aus dem Ausland weiterhin sehr beliebt, während in den Urlaubsregionen im Erzgebirge oder Vogtland die Gäste aus dem Inland stärker dominieren.
Einen bundesweiten Überblick hierzu bietet der um die Daten des Jahres 2025 aktualisierte und regional tief gegliederte Tourismusatlas2) unter dem Link https://tourismusatlas.statistikportal.de/. Die interaktive Web-Anwendung bietet die Möglichkeit, die wichtigsten Reiseziele von Gästen aus ausgewählten Herkunftsländern zu analysieren und im Zeitverlauf zu vergleichen. Zudem lassen sich saisonale Muster der touristischen Nachfrage, aber auch die Bedeutung der Hotellerie räumlich differenziert visualisieren. Unter dem Menüpunkt »Themen, Analyse und Interpretation« der Web-Anwendung »Tourismusatlas« werden diese und weitere Themen ausführlich behandelt. Darüber hinaus stehen unter https://www.regionalstatistik.de/genesis/online/result/45412-GEO-01 erstmalig auch Rasterdaten in der Regionaldatenbank Deutschland zu den Themen des Tourismusatlas als Open Data Angebot zum Download zur Verfügung.
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1) mit 10 und mehr Betten und auf Campingplätzen mit mindestens 10 Stellplätzen
2) Der Tourismusatlas ist ein Gemeinschaftsprodukt der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder. Er visualisiert regional tief gegliedert ausgewählte Jahresergebnisse der amtlichen Tourismusstatistik in Form von interaktiven Rasterkarten. Datenbasis der Karten sind die aggregierten und georeferenzierten Angaben der geöffneten, deutschen Beherbergungsbetriebe mit 10 oder mehr Schlafgelegenheiten.
Daten sind für das Land Sachsen sowie für Kreisfreie Städte, Landkreise und Gemeinden erhältlich.
- Medieninformation 82/2026 (*.pdf, 71,23 KB) Download der Medieninformation (Pressemitteilung) als Druckversion, Datei ist nicht barrierefrei
- Mehr Daten und Fakten zum Thema Tourismus/Beherbergungsgewerbe Weiterführender Link
- Tourismusatlas für Deutschland Weiterführender Link zum Statistikportal der Länder
Tag der Apotheke am 7. Juni: Eine Apotheke in Sachsen versorgt durchschnittlich 4.673 Menschen
04.06.2026
2025 versorgte eine öffentliche Apotheke in Sachsen im Durchschnitt 4.673 Menschen (2015: 4.130). Bundesweit lag dieser Wert (Stand 2024) bei 4.904 Menschen je öffentliche Apotheke.
Die Anzahl der öffentlichen Apotheken in Sachsen sank von 2015 bis 2025 um 124 auf 865. Dagegen nahm in den letzten 10 Jahren die Anzahl der dort tätigen Apothekerinnen und Apotheker von 1.863 auf 2.322 zu (Stand 31. Dezember 2025). Im Vergleich zu 2024 stieg die Zahl der Apothekerinnen und Apotheker um 67 (3 Prozent) und die Zahl der öffentlichen Apotheken sank um 11.
Innerhalb von Sachsen gibt es große Unterschiede bei der Versorgung der Bevölkerung mit öffentlichen Apotheken. In Mittelsachsen versorgte eine öffentliche Apotheke 4.006 Personen, im Landkreis Meißen waren es 5.316.
In der Kreisfreien Stadt Leipzig gab es 124 öffentliche Apotheken, jede war 2025 im Durchschnitt für 4.934 Menschen zuständig. In der Kreisfreien Stadt Dresden waren es 104 öffentliche Apotheken, die im Durchschnitt 5.432 Menschen versorgten. Die 52 öffentlichen Apotheken in der Kreisfreien Stadt Chemnitz versorgten im Durchschnitt 4.723 Menschen.
Ergänzt wird die Versorgung durch 18 Krankenhausapotheken, in denen Ende 2025 weitere 183 Apothekerinnen und Apotheker im Freistaat Sachsen beschäftigt waren.
Daten sind für das Land Sachsen sowie für Kreisfreie Städte und Landkreise erhältlich.
- Medieninformation 81/2026 (*.pdf, 85,22 KB) Download der Medieninformation (Pressemitteilung) als Druckversion, Datei ist nicht barrierefrei
- Mehr Daten und Fakten zum Thema Ärzte, Zahnärzte, Apotheker Weiterführender Link
Tag der Umwelt am 5. Juni 2026: »Umweltschutz bringt was. Zusammen.«
04.06.2026
Im Freistaat Sachsen waren 2023 fast 45.600 Angestellte oder Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (Vollzeitäquivalente) in Unternehmen der Umweltschutzwirtschaft zuzurechnen. Dies geht aus Angaben des Arbeitskreises Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder hervor. Damit war rund jeder vierzigste Beschäftigte der Gesamtwirtschaft in diesem Querschnittsbereich tätig. Im Vergleich zu 2010 stieg die Zahl der Beschäftigten um 75 Prozent, was einem durchschnittlichen jährlichen Aufwuchs von 4,4 Prozent entsprach. Die Beschäftigung in der Umweltschutzwirtschaft hat damit im 13-jährigen Vergleichszeitraum sehr stark an Bedeutung gewonnen.
Im Verarbeitenden Gewerbe ließen sich fast 17.000 (37 Prozent), im Baugewerbe nahezu 8.800 (19 Prozent) der Beschäftigten der sächsischen Umweltschutzwirtschaft zuordnen. Der Zuwachs war seit 2010 somit im Verarbeitenden Gewerbe mit 143 Prozent überdurchschnittlich, im Baugewerbe mit 54 Prozent unterdurchschnittlich. Nichtsdestotrotz konnte beinahe jeder zwanzigste Beschäftige des Verarbeitenden Gewerbes der Umweltschutzwirtschaft zugeordnet werden, im Baugewerbe sogar fast jeder Sechzehnte.
Reichlich 6 Prozent der Beschäftigten aller Bundesländer in der Umweltschutzwirtschaft waren sächsische Beschäftigte.
Beschäftigte der Umweltschutzwirtschaft stellen Umweltgüter- und Dienstleistungen für die Vermeidung oder Minimierung von Umweltverschmutzung, -zerstörung oder gegen die Erschöpfung natürlicher Ressourcen bereit. Sie beheben Schäden an Luft, Wasser, biologischer Vielfalt und Landschaften. Sie führen Tätigkeiten wie Messung und Überwachung, Kontrolle, Forschung und Entwicklung, Ausbildung, Information und Kommunikation im Zusammenhang mit Umweltschutz oder Ressourcenmanagement durch.
Daten sind für alle Bundesländer erhältlich.
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- Mehr Daten und Fakten zum Thema Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder Weiterführender Link zum Statistikportal der Länder
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