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10. Dezember: Tag der ungleichen Lebenserwartung

08.12.2022

Die voraussichtliche Lebenserwartung beträgt nach der Sterbetafel 2019/2021 in Sachsen für neugeborene Jungen 77,4 Jahre. Sie ist damit 6,2 Jahre niedriger als für neugeborene Mädchen. Diese Differenz betrug 1993/1995 noch 7,3 Jahre und verringerte sich bis 2006/2008 auf 5,9 Jahre. Neben der Lebenserwartung kann auch die vorzeitige Sterblichkeit, das heißt die Sterbefälle bis zu einem Alter von unter 65 Jahren, die bestehenden Unterschiede zwischen Männern und Frauen aufzeigen. Je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner lag der Wert 2020 in Sachsen bei 370 Männern und nur 164 Frauen. Der Tag der ungleichen Lebenserwartung am 10. Dezember ist ein Aktionstag, der das Bewusstsein der Männer im gesundheitlichen Bereich erweitern soll.

Daten sind nur für das Land Sachsen erhältlich.

 

Sachsens Exporte 2022: Bisher hohe wertmäßige Zuwächse, besonders in beide Nachbarländer

05.12.2022

Waren im Wert von 39,22 Milliarden Euro hat die sächsische Wirtschaft in den ersten neun Monaten des Jahres 2022 exportiert. Das waren nominal 18 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Rekordjahres 2021. Zu beachten ist, dass der überwiegende Teil der Wertzuwächse gegenwärtig auf Preissteigerungen zurückzuführen ist. Die gesamtdeutschen Exportpreise sind in diesem Zeitraum stark gestiegen und waren zuletzt im Mittel fast 17 Prozent höher als im September 2021. Vor allem in den Monaten August (+43 Prozent) und September (+28 Prozent) lagen die Exportumsätze nominal weit über den entsprechenden Vorjahreswerten. Die Nachbarstaaten Tschechien (2,7 Milliarden Euro) und Polen (2,5 Milliarden Euro) rückten durch Zuwächse von nominal 50 bzw. 61 Prozent an die Spitze der europäischen Handelspartner des Freistaates. Haupthandelspartner bleibt mit einem Umsatz von 6,8 Milliarden Euro jedoch China, gefolgt von den Vereinigten Staaten (3,7 Milliarden Euro). Besonders stark an Exportwert gewonnen haben die Lieferungen von Halbwaren. Deren Ausfuhren in Höhe von 3,1 Milliarden Euro war mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Drei Viertel davon wurden etwa zu gleichen Teilen nach Polen und Tschechien geliefert. Das bedeutete für beide Länder nominal eine Verdreifachung dieser Exportwerte. Bei den Fertigwaren-Enderzeugnissen spielten die Erzeugnisse des Kraftfahrzeugbaus wiederum die dominierende Rolle. Überdurchschnittlich, um 22 Prozent auf 12,34 Milliarden Euro, wuchsen vor allem der Wert der Exporte von Personenkraftwagen und Wohnmobilen. Etwa ein Viertel davon ging nach China. Eine ebenfalls beachtliche Steigerung gab es bei den elektrotechnischen Erzeugnissen. Deren Absatz erhöhte sich nominal um 16 Prozent auf 5,18 Milliarden Euro. Insbesondere die Lieferungen von elektronischen Bauelementen stiegen auf 2,93 Milliarden Euro (nominal um 35 Prozent), nahezu so viel wie im gesamten Jahr 2021. Hauptabnehmer dieser Erzeugnisse war Taiwan. Elektronische Bauelemente im Wert von 0,92 Milliarden Euro wurden von Januar bis September 2022 in das asiatische Land geliefert.

Daten sind nur für das Land Sachsen erhältlich.

 

Tag des Bodens am 5. Dezember: Siedlungs- und Verkehrsfläche nahm in den letzten zehn Jahren täglich knapp sechs Hektar zu

02.12.2022

Die Siedlungs- und Verkehrsfläche (SuV) in Sachsen erreichte im Jahr 2021 eine Größe von 254 081 Hektar, während sie 2011 noch 232 567 Hektar umfasste. Dies bedeutet, dass in den letzten zehn Jahren täglich durchschnittlich knapp sechs Hektar ehemals vorrangig landwirtschaftlich genutzte Flächen in Flächen für Siedlungszwecke umgewandelt wurden. Regional betrachtet liegt der Anteil der SuV an der Bodenfläche insgesamt in den Kreisfreien Städten Leipzig (55 Prozent), Chemnitz (45 Prozent) und Dresden (44 Prozent) am höchsten. In den Landkreisen reicht die Spanne des SuV-Anteils von zehn Prozent (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) bis 19 Prozent (Landkreis Zwickau). Der stärkste Zuwachs in den vergangenen zehn Jahren wurden für den Landkreis Nordsachsen (+21 Prozent bzw. +4 054 Hektar) ermittelt, der geringste für den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (+4 Prozent bzw. +622 Hektar). Der Internationale Tag des Bodens wird jährlich am 5. Dezember begangen. Ziel dieses Aktionstags ist es, ein Bewusstsein für die Notwendigkeit des Bodenschutzes zu schaffen, denn weltweit gehen täglich große Mengen wertvollen Bodens durch Versiegelung, Erosion oder Kontaminationen verloren. Die Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche dient als Kernindikator für den Flächenverbrauch und die Nachhaltigkeit der Raumnutzung.

Daten sind für das Land Sachsen, für Kreisfreie Städte und Landkreise sowie für Gemeinden erhältlich.

 

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