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Aktuelle Meldungen
Aktualisierung der Sächsischen Kommunalindikatoren, jede Gemeinde im Kurzüberblick im Gemeindedatenblatt
16.07.2026
Die Sächsischen Kommunalindikatoren (SKI) stehen in einer aktualisierten und erweiterten dritten Auflage zur Verfügung. Sie beinhalten
409 Kennzahlen aus zahlreichen Einzelstatistiken des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen und der Bundesagentur für Arbeit (BA) und sind in einem gemeinsamen Datensatz für alle kreisangehörigen Gemeinden, Landkreise und Kreisfreien Städte sowie den Freistaat Sachsen für die Jahre 2014 bis 2024 zusammengefasst. Damit ist ein umfassender Einblick in verschiedene Bereiche wie Demografie, Migration, Bildung, Wohnen, Wirtschaft und Finanzen, Erwerbstätigkeit sowie Erwerbslosigkeit möglich.
Alle Kommunalindikatoren sind als Zeitreihe und für alle oben genannten Regionaleinheiten als Datensatz, inklusive der zugehörigen Metadaten, in einem barrierefreien Tabellenformat verfügbar. Darüber hinaus beruhen alle Angaben auf einem einheitlichen Gebietsstand (01.01.2025), so dass auch Informationen zu Gemeinden gefunden werden können, die seit 2014 neu gebildet wurden.
Wie bereits in den Vorjahren werden ausgewählte Kennzahlen zum jeweils aktuellsten Datenstand in Form eines Gemeindedatenblattes (PDF) für jede der 415 kreisangehörigen Gemeinden sowie als Kreisdatenblatt (PDF) für alle zehn Landkreise und drei Kreisfreien Städte berichtet. Dieses kompakte und leicht zugängliche Format bietet eine schnelle Übersicht über die Gemeinden und Kreise und deren Unterschiede.
Als Gesamtpaket bieten die SKI somit eine wertvolle Ressource für Bürgerinnen und Bürger, Fachleute und Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, die sich über kommunale Entwicklungen und regionale Unterschiede informieren möchten.
Daten sind für das Land Sachsen, für Landkreise und Kreisfreie Städte sowie für alle kreisangehörigen Gemeinden erhältlich.
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Auf einen Blick: Schüler- und Absolventenzahlen bis Schuljahr 2040/2041 als Dashboard veröffentlicht
15.07.2026
Das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsens erstellt im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und auf Grundlage des Sächsischen Schulgesetzes (§ 63b Abs. 5 SächsSchulG) alle zwei Jahre eine Regionalisierte Schüler- und Absolventenprognose (RSAP) in jeweils zwei Varianten. Die zum Jahresende 2025 veröffentlichte 4. RSAP umfasst einen Prognosehorizont bis zum Schuljahr 2040/2041. Wesentliche Ergebnisse sind steigende Schülerzahlen an den allgemeinbildenden Schulen bis maximal zum Schuljahr 2027/2028, bevor diese voraussichtlich rückläufig sein werden. An den Grundschulen ist bereits ab dem ersten Prognosejahr von einem Rückgang auszugehen. An den berufsbildenden Schulen ist bis zum Schuljahr 2033/2034 mit steigenden Schülerzahlen zu rechnen. Anschließend werden abnehmende Schülerzahlen erwartet (jeweils in der oberen Variante).
Das nun veröffentlichte Dashboard bündelt die Daten der 4. Regionalisierten Schüler- und Absolventenprognose für den Freistaat Sachsen bis zum Schuljahr 2040/2041. Die Auswahl ermöglicht Vergleiche und visualisiert Veränderungen bis zur regionalen Ebene der Kreisfreien Städte und Landkreise und im Zeitverlauf. Die Kennzahlen werden in einer einheitlichen Logik zu Schülerinnen und Schülern, Abgängern und Absolventinnen und Absolventen bereitgestellt, sodass Vergleiche zwischen verschiedenen Zeitpunkten und für die regionalen Ebenen möglich sind. Die Darstellung wird durch Hinweise zu den Datenquellen und zu methodischen Erläuterungen ergänzt. Konzipiert wurde das Dashboard sowohl für interessierte Bürgerinnen und Bürger als auch für Fachexperten. Die Daten werden nach Erstellung einer neuen RSAP aktualisiert.
Das Dashboard ist unter https://web3.extranet.sachsen.de/disy-public/w/4-regionalisierte-schueler-und-absolventenprognose verfügbar.
Daten sind für das Land Sachsen sowie für Kreisfreie Städte und Landkreise erhältlich.
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- Dashboard 4. Regionalisierte Schüler- und Absolventenprognose Weiterführender Link
Mehr als 209 Milliarden Euro Umsatz durch sächsische Unternehmen
14.07.2026
Die rund 133.000 umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen in Sachsen erzielten 2024 einen Umsatz aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 209,3 Milliarden Euro. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes liegt damit ein Rückgang des Umsatzes von 12,1 Milliarden Euro (-5,5 Prozent) gegenüber dem Jahr 2023 vor. Die Anzahl Umsatzsteuerpflichtiger mit einem Jahresumsatz von mindestens 22.000 Euro verringerte sich um 1.346 Unternehmen (-1 Prozent).
Umsatzstärkste Branche war 2024 der Wirtschaftsabschnitt »Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen« mit
gut 37,5 Milliarden Euro bzw. 17,9 Prozent des sächsischen Gesamtumsatzes aus Lieferungen und Leistungen. Als zweitstärkste Branche erzielte der Wirtschaftsabschnitt »Verarbeitendes Gewerbe« mehr als 35,4 Milliarden Euro. Das entspricht 16,9 Prozent des Gesamtumsatzes aller Branchen.
Fast ein Fünftel der sächsischen Unternehmen wies 2024 einen Jahresumsatz von weniger als 50.000 Euro auf. Diese trugen
rund 0,9 Milliarden Euro (0,4 Prozent) zum Gesamtumsatz aus Lieferungen und Leistungen aller sächsischen Unternehmen bei. Die
18.304 Unternehmen mit mindestens einer Million Euro Jahresumsatz erreichten zusammen 186,4 Milliarden Euro. Das entspricht 89 Prozent des Gesamtumsatzes.
Daten sind für das Land Sachsen sowie für Kreisfreie Städte und Landkreise erhältlich.
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- Mehr Daten und Fakten zum Thema Umsatzsteuerstatistik Weiterführender Link
Mehr Auszubildende zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann und Pflegestudierende 2025 in Sachsen
13.07.2026
In einer Ausbildung zum Beruf der Pflegefachfrau bzw. des Pflegefachmanns1) befanden sich in Sachsen zum 31. Dezember 2025 insgesamt 9.297 Frauen und Männer. Das waren 583 bzw. 6,7 Prozent mehr als im Berichtsjahr 2024. Der Frauenanteil betrug 72,5 Prozent.
Wie das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen weiter mitteilt, wurden im Jahr 2025 insgesamt 4.504 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen (2024: 3.893). Bis zum Stichtag 31. Dezember 2025 wurden davon 7,5 Prozent bzw. 338 Ausbildungsverträge gelöst (2024: 6,8 Prozent bzw. 266), was jedoch nicht bedeuten muss, dass die betreffenden Personen ihre Ausbildung abgebrochen haben. Der Abschluss eines neuen Arbeitsvertrages bei einem anderen Ausbildungsbetrieb kann ebenfalls ein möglicher Grund sein.
2.010 Auszubildende bestanden im Jahr 2025 ihre Abschlussprüfungen, davon 1.986 zum/zur Pflegefachmann/-frau, 10 zum/zur Altenpfleger/-in und 14 zum/zur Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in.
Zum Jahresende 2025 waren im Freistaat Sachsen 111 Pflegestudierende2) im Bachelorstudiengang an Hochschulen immatrikuliert. Das waren fast doppelt so viele wie im Jahr 2024 (60).
_______
1) Das Berufsbild der Pflegefachfrau bzw. des Pflegefachmanns, begründet mit dem Pflegeberufereformgesetz (PflBRefG) von 2017, setzt sich aus den bis dahin getrennten Ausbildungen in den Berufen Gesundheits- und Krankenpfleger/-in, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in sowie Altenpfleger/-in zusammen. Der Ausbildungsberuf wird seit 2020 angeboten und die Ausbildung in Vollzeit dauert 3 Jahre.
2) Neben der beruflichen Pflegeausbildung gibt es die Möglichkeit eines Pflegestudiums an Hochschulen, welches mit dem Pflegestudiumstärkungsgesetz seit 2024 vergütet und finanziert wird.
Daten sind für das Land Sachsen erhältlich.
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- Mehr Daten und Fakten zum Thema berufliche Bildung Weiterführender Link
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