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Aktuelle Meldungen

Verfügbares Pro-Kopf-Einkommen 2019 in Sachsen um 3,5 Prozent bzw. 720 Euro gestiegen

11.05.2021

Im Jahr 2019 standen der sächsischen Bevölkerung im Durchschnitt 21 132 Euro pro Kopf für Konsum und Sparen zur Verfügung. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von 3,5 Prozent bzw. 720 Euro. Damit erhöhte sich das Verfügbare Einkommen je Einwohnerin bzw. Einwohner in den letzten zehn Jahren um knapp 30 Prozent. Gemessen am Bundesdurchschnitt 2019 in Höhe von 23 706 Euro je Einwohnerin bzw. Einwohner lag Sachsen bei rund 89 Prozent von diesem Niveau bzw. 2 574 Euro darunter. Bundesweit stieg das Pro-Kopf-Einkommen um 2,8 Prozent, in Westdeutschland (ohne Berlin) jedoch mit 2,6 Prozent etwas weniger als in Ostdeutschland (ohne Berlin) mit 3,8 Prozent. Das Verfügbare Einkommen der privaten Haushalte in Sachsen hatte 2019 ein Volumen von reichlich 86 Milliarden Euro bzw. 3,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Maßgeblich für diese Entwicklung war der Anstieg des Primäreinkommens um 3,9 Prozent. Bei den sogar um 4,3 Prozent gewachsenen monetären Sozialleistungen waren ein deutlicher Zuwachs bei der Altersversorgung sowie ein sehr geringer Anstieg der Leistungen bei Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. Im Bundesdurchschnitt ist das Verfügbare Einkommen um drei Prozent gestiegen, in Westdeutschland (ohne Berlin) um 2,9 Prozent und in den ostdeutschen Bundesländern (ohne Berlin) um 3,6 Prozent. Eine ostdeutsche Besonderheit zeigt immer noch die Zusammensetzung des Primäreinkommens. Während der Anteil des Arbeitnehmerentgelts 2019 in Sachsen knapp 81 Prozent betrug (fünf ostdeutsche Flächenländer rund 80 Prozent), lag dieser Anteil in den westdeutschen Ländern (ohne Berlin) bei rund 75 Prozent. Ursache hierfür sind die niedrigeren Vermögenseinkommen in diesen Ländern. Der Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ publiziert die Ergebnisse zum Verfügbaren Einkommen vergleichbar ab dem Jahr 1991, die gemäß der europäischen Rechtsgrundlage ESVG 2010 berechnet werden.

Daten sind für Sachsen und für alle Länder und Deutschland erhältlich.

 

12. Mai - Internationaler Tag der Pflege

11.05.2021

71 736 Pflegekräfte waren im Dezember 2019 bei 1 149 ambulanten Pflege- und Betreuungsdiensten sowie in 1 058 voll- und teilstationären Pflegeeinrichtungen für die Versorgung im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI) tätig.1) Die Gesamtzahl der Beschäftigten erhöhte sich gegenüber 2017 um 3 651 Personen bzw. um 5,4 Prozent. Der Anstieg 2017 gegenüber 2015 lag noch bei 8,6 Prozent. Durch ambulante Pflege- und Betreuungsdienste wurden 71 452 und in sächsischen Pflegeheimen 60 657 Pflegebedürftige betreut. Das betraf 3,2 Prozent der sächsischen Bevölkerung und ist damit gegenüber dem vorhergehenden Berichtszeitraum um 0,3 Prozentpunkte gestiegen. Frauen erbrachten den Hauptanteil der Pflegeleistungen. Im ambulanten Bereich waren es 87,1 Prozent und in den Pflegeheimen 82 Prozent der Beschäftigten. Von allen in der Pflege tätigen Personen waren 17 205 und damit knapp ein Viertel vollzeitbeschäftigt, 70,7 Prozent befanden sich in Teilzeit. Die Vollzeitbeschäftigung sank 2019 um 1,2 Prozentpunkte, dagegen stieg die Teilzeitbeschäftigung um 1,1 Prozent. Der Haupttätigkeitsbereich von 47 501 Pflegekräften im ambulanten und stationären Bereich zusammen war die körperbezogene Pflege. Bei den ambulanten Pflegediensten waren das 71 Prozent (19 780) und in den Pflegeheimen 63 Prozent (27 721) der Beschäftigten. In der Altersverteilung der Beschäftigten zeigt sich, dass die Jüngeren (unter 35-Jährige) mit circa 80 Prozent die körperbezogene Pflege wahrnehmen. Mit zunehmendem Alter nimmt der prozentuale Anteil ab. Die über 65-Jährigen sind nur noch mit 44 Prozent (ambulanten Pflege) bzw. mit 36 Prozent (stationäre Pflege) in der jeweiligen Altersgruppe mit körperbezogene Pflegeleistungen beschäftigt. Etwas über die Hälfte (52,5 Prozent) des Pflegepersonals hatte einen abgeschlossenen Abschluss in einem der Pflegeberufe.
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1) Seit 2019 werden auch Daten zu ambulanten Betreuungsdiensten erhoben. Diese erbringen für Pflegebedürftige dauerhaft pflegerische Betreuungsmaßnahmen und Hilfen bei der Haushaltsführung (§ 71 Abs. 1a SGB XI), aber  keine körperbezogene Pflege nach § 36 SGB XI.

Daten sind für das Land Sachsen sowie für Kreisfreie Städte und Landkreise erhältlich.

 

9. Mai - Muttertag: Rund 14 700 Frauen brachten 2020 ihr erstes Kind zu Welt

07.05.2021

Im Jahr 2020 wurden nach vorläufigen Ergebnissen im Freistaat Sachsen rund 33 400 Lebendgeborene gezählt. Davon brachten rund 14 700 Frauen ihr erstes Kind zur Welt. Bei 9 680 der Erstgeborenen lag das Geburtsdatum nach dem Muttertag am 10. Mai 2020. Diese Mütter werden somit am 9. Mai 2021 erstmals den Muttertag feiern können. Das Durchschnittsalter der Mütter bei der Geburt des ersten Kindes lag 2020 bei 29,7 Jahren. Damit steigt es weiter leicht an. Im Jahr 2019 hatten Frauen ihr erstes Kind im Alter von 29,6 Jahren lebend geboren. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, lebten im Jahr 2019 rund 491 800 Mütter mit Kindern im Haushalt. Bei mehr als drei Viertel (77,9 Prozent) der Mütter gehörten minderjährige Kinder zur Familie. Dabei lebten bei 52 Prozent der Mütter ein Kind, bei 38 Prozent zwei und bei 10 Prozent 3 und mehr Kinder im Alter von unter 18 Jahren. Besonders vor diesen Müttern stehen durch die Folgen der Corona-Pandemie oft große Herausforderungen bei der Organisation des Alltags. 70 Prozent der Mütter hatte mindestens ein Kind unter 18 Jahren in der Familie, das 2019 eine allgemeinbildende Schule besuchte. Knapp 4 Prozent der Mütter hatten sogar drei oder mehr Schulkinder zu betreuen. Darüber hinaus lebten bei 45 Prozent aller Mütter Kinder unter 6 Jahren. Bei jeder sechsten Mutter gehörte neben mindestens einem Schulkind auch mindestens ein Kind unter 6 Jahren zur Familie. 83 Prozent aller Mütter mit minderjährigen Kindern waren 2019 erwerbstätig. Mit 51 Prozent arbeitete etwas mehr als die Hälfte von ihnen in Vollzeit.

Daten sind nur für das Land Sachsen erhältlich.

 

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