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Aktuelle Meldungen

Sächsische Verbraucherpreise stiegen im November um 0,1 prozent gegenüber Vorjahr

30.11.2020

Die sächsische Jahresteuerungsrate lag im November 2020 a l l e r  V o r a u s s i c h t nach bei 0,1 Prozent und folgte dem Trend seit Juli dieses Jahres, der eine Teuerung um Null beschreibt. Die Preise in der Hauptgruppe Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stiegen gegenüber November 2019 allerdings um 1,4 Prozent, für alkoholische Getränke und Tabakwaren um 1,7 Prozent. Unter dem Vorjahresniveau lagen, vor allem durch die Auswirkungen der Mehrwertsteuersenkung seit Juli 2020, die Teilindizes Bekleidung und Schuhe (-1,6 Prozent) sowie Möbel, Leuchten, Geräte und Haushaltszubehör (-0,7 Prozent). Durch günstige Kraftstoffpreise (Dieselkraftstoff -15,3 Prozent, Benzin -11,2 Prozent) sanken die Preise in der Hauptgruppe Verkehr insgesamt um 2,6 Prozent. Mit 30,1 Prozent geringeren Preisen für Heizöl und -5,7 Prozent für Flüssiggas konnte auch im Teilindex Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe insgesamt eine Reduzierung um 0,3 Prozent verzeichnet werden, obwohl sich z. B. die Strompreise gegenläufig entwickelten (+3,1 Prozent). In der Hauptgruppe Post und Telekommunikation ergaben günstige Angebote bei Telekommunikationsdienstleistungen (-3,1 Prozent) und Mobiltelefonen ohne Vertrag (-7,9 Prozent) einen Rückgang der Preise gegenüber November 2019 um 3,1 Prozent. Gegenüber dem Vormonat Oktober 2020 sanken die Preise im Mittel v o r a u s s i c h t l i c h  um 0,7 Prozent, wobei auf dem Lebensmittelmarkt die Preise insbesondere bei frischem Gemüse (9,0 Prozent) und Zucker (5,8 Prozent) stiegen. Erscheint am 04.12.2020 keine Korrektur, sind die veröffentlichten Indizes als endgültig anzusehen.

Daten sind für nur für das Land Sachsen erhältlich.

 

Im Blickpunkt - Außenhandelspartner Vereinigte Staaten von Amerika

27.11.2020

In den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) wurde im November 2020 nicht nur ein neuer Präsident gewählt, sie sind auch ein bedeutender Handelspartner für den Freistaat Sachsen. Von Januar bis September 2020 exportierte Sachsen Waren im Gesamtwert von knapp 2,2 Milliarden Euro in die USA (Spezialhandel). Mit einem Anteil von gut acht Prozent am Export insgesamt war das Land hinter China (19 Prozent) somit der zweitwichtigste Handelspartner für den Freistaat. Allerdings gingen die sächsischen Exporte in die USA - auch vor dem Hintergrund der weltweiten Corona-Pandemie - in den ersten neun Monaten dieses Jahres gegenüber 2019 um 15 Prozent (Gesamtexporte: -14 Prozent) zurück. Damit setzte sich die ab 2017 zu verzeichnende kontinuierliche Abwärtsentwicklung weiter fort, nachdem im Jahr 2015 ein vorläufiger Höchststand erreicht worden war. Ursächlich für die Rückgänge dürften zumindest teilweise auch die von US-Seite verhängten Einfuhrzölle, etwa auf Erzeugnisse der Metallindustrie wie Stahl und Aluminium, gewesen sein. Fast die Hälfte (48 Prozent) der sächsischen Exporte in die USA von Januar bis September 2020 waren Personenkraftwagen und Wohnmobile, knapp ein Zehntel Geräte zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung und immerhin vier Prozent Pharmazeutische Grundstoffe. Aus den USA gelangten in den ersten neun Monaten 2020 - wie 2019 - Waren im Wert von rund 2,0 Milliarden Euro und damit knapp elf Prozent aller Importe nach Sachsen (Generalhandel). Dabei dominierten Luftfahrzeuge (Anteil von 40 Prozent) vor Elektronischen Bauelementen (21 Prozent) und Medizinischen Geräten und orthopädischen Vorrichtungen (12 Prozent).

Daten sind für das Land Sachsen erhältlich.

 

Zahl der Empfängerinnen und Empfänger sozialer Mindestsicherung 2019 in Sachsen erneut gesunken

26.11.2020

Am Jahresende 2019 lebten in Sachsen 298 989 Personen von sogenannten Mindestsicherungsleistungen, staatlichen Transferleistungen zur Sicherung des grundlegenden Lebensunterhaltes. Das waren 28 247 Personen bzw. 8,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor und knapp drei Viertel so viele wie noch 2015. Damals waren 10,3 Prozent der Bevölkerung Sachsens von Mindestsicherungsleistungen betroffen, am Jahresende 2019 waren es noch 7,3 Prozent. Der Bundesdurchschnitt im Dezember 2019 betrug 8,3 Prozent. Damit lag Sachsen im vierten Jahr in Folge unter dem Bundesdurchschnitt und hatte die fünftniedrigste Mindestsicherungsquote aller Bundesländer. Innerhalb von Sachsen wiesen die Landkreise mit durchschnittlich 6,2 Prozent deutlich niedrigere Mindestsicherungsquoten auf als die Kreisfreien Städte (9,5 Prozent). Eine Ausnahme bildet der Landkreis Görlitz, der mit 8,8 Prozent auch 2019 eine höhere Quote als die Kreisfreie Stadt Dresden mit 8,1 Prozent hatte. Zur sozialen Mindestsicherung gehören folgende Leistungen:

im Rahmen der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II, „Hartz IV“)

  • Arbeitslosengeld II (182 516 erwerbsfähige Leistungsberechtigte) und
  • Sozialgeld (60 945 nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte)

im Rahmen der Sozialhilfe (SGB XII)

  • Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (davon 18 667 erwerbsgeminderte Personen und 11 916 im Rentenalter) und
  • Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen (4 897 Personen)

sowie außerdem

  • Regelleistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz (20 048 Personen).

Daten sind für das Land Sachsen, für Kreisfreie Städte und Landkreise sowie für Gemeinden erhältlich.

 

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