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Sächsische Verbraucherpreise steigen im Februar erneut - Jahresteuerung bei 1,3 Prozent

01.03.2021

Im Februar 2021 erhöhten sich die sächsischen Verbraucherpreise im Vormonatsvergleich v o r a u s s i c h t l i c h um 0,8 Prozent. Besonders beim Kauf von Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken (1,1 Prozent) konnten die Verbraucher in diesem Monat eine spürbare Teuerung beobachten. In den Nahrungsmittelmärkten verschwanden die wohl noch auf der letzten Mehrwertsteuersenkung fußenden „krummen“ Preise und unter dem Einfluss der Wochenangebote kosteten Bohnenkaffee (6,0 Prozent), frisches Obst (0,6 Prozent) und Gemüse (3,0 Prozent) oder Fleisch und Fleischwaren (0,6 Prozent) mehr als im Januar 2021. Dagegen blieben die Preise für Speisefette und -öle (-1,5 Prozent), beispielsweise Butter (-1,7 Prozent), unter dem Vormonatsniveau. Die Zulassung von Click & Collect in Sachsen zum 15. Februar 2021 brachte den Wegfall der Mehrwertsteuersenkung in einzelnen Teilindizes erst jetzt zum Tragen. So kostete im Vergleich zum Vormonat der Kauf von Erzeugnissen für die Instandhaltung und Reparatur der Wohnung (1,3 Prozent), wie z. B.  Farben und Lacke (1,9 Prozent) und Tapeten (1,4 Prozent), mehr. Gleiches galt beim Erwerb von Rundfunk- und Fernsehgeräten (0,4 Prozent) oder Werkzeugen und Geräten für Haus und Garten (1,4 Prozent). Die Preise für Heizöl (6,0 Prozent) und Kraftstoffe (3,9 Prozent) stiegen gegenüber Januar erneut deutlich. Infolge der pandemiebedingten Einschränkungen bei der Preisermittlung sind auch in diesem Monat Qualitätseinbußen bei ausgewählten Indexpositionen nicht auszuschließen. Im Vergleich zum Februar 2020 erhöhte sich der sächsischen Verbraucherpreisindex a l l e r  V o r a u s s i c h t nach um 1,3 Prozent.

Erscheint am 05.03.2021 keine Korrektur, sind die veröffentlichten Indizes als endgültig anzusehen.

Daten sind nur für das Land Sachsen erhältlich.

 

Kontinuierlicher Anstieg der Schülerzahlen an allgemeinbildenden Schulen im Freistaat Sachsen seit 2009/2010

01.03.2021

Im Schuljahr 2020/2021 lernen an den insgesamt 1 542 allgemeinbildenden Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft mehr als 385 100 Schülerinnen und Schüler. Im Vergleich zum Vorjahr sind das über 6 100 bzw. 1,6 Prozent mehr. Somit steigen die Schülerzahlen an sächsischen allgemeinbildenden Schulen seit dem Schuljahr 2009/2010 kontinuierlich an. Wie das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen weiter mitteilt, wurde im Vergleich zum Schuljahr 2019/20 an den sächsischen Gymnasien ein Anstieg um 2,1 Prozent auf über 102 900, an den Oberschulen um 1,9 Prozent auf etwa 114 900 und an den Grundschulen ein Anstieg um 1,2 Prozent auf 145 500 Schülerinnen und Schüler verzeichnet. Außerdem stiegen an den Freien Waldorfschulen die Schülerzahlen um 8,9 Prozent. Der Anstieg der Schülerzahlen lag in den Kreisfreien Städten Leipzig (+3,0 Prozent) und Dresden (+2,8 Prozent) sowie in den Landkreisen Leipzig (+2,2 Prozent) und Nordsachsen (+1,8 Prozent) über dem Sachsendurchschnitt. Zum Ende des Schuljahres 2019/2020 wurden 3 513 Nichtversetzungen registriert. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 1 574 bzw. 31 Prozent weniger. Im Schuljahr 2020/2021 unterrichten über 31 200 voll- bzw. teilzeitbeschäftigte Lehrpersonen an den allgemeinbildenden Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft. Das waren 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die voll- bzw. teilzeitbeschäftigten Lehrpersonen im Schuljahr 2020/2021 sind im Durchschnitt 48,0 Jahre alt und somit 0,3 Jahre jünger als im Schuljahr zuvor.

Daten sind für das Land Sachsen sowie für Landkreise und Kreisfreie Städte erhältlich.
 

 

Umsatzentwicklung im Einzelhandel in Sachsen 2020

22.02.2021

Um real mehr als fünf Prozent sind die Umsätze im sächsischen Einzelhandel1) im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Nominal betrug die Steigerung sogar fast sieben Prozent. Dieses Ergebnis ist allerdings differenziert zu betrachten: Die höchste Umsatzsteigerung mit real 25 Prozent und nominal 24 Prozent hatte erwartungsgemäß der „Einzelhandel nicht in Verkaufsräumen“, der vom Internethandel dominiert wird. Circa ein Sechstel aller sächsischen Einzelhandelsumsätze des Jahres 2020 wurden in diesen Einrichtungen getätigt. Der Umsatzanteil am Einzelhandel insgesamt betrug bei „Händlern mit Waren verschiedener Art“ mehr als 40 Prozent. Dazu gehören vor allem Supermärkte und Warenhäuser. Hier gab es ein Wachstum um real vier und nominal fast sieben Prozent. Auch beim  „Handel in Apotheken sowie mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln“ lag der Jahresumsatz um real sechs und nominal acht Prozent über dem Ergebnis des Jahres 2019. Dagegen gingen die Umsätze bei den „Einzelhändlern mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren“ sowohl real als auch nominal um mehr als ein Fünftel im Vorjahresvergleich zurück. Hier fehlte vor allem das Weihnachtsgeschäft. Allein im Dezember 2020 konnte nicht einmal halb so viel Umsatz erreicht werden wie im Dezember 2019. In diesem Handelsbereich ging auch die Zahl der Beschäftigten zurück. Im Jahresdurchschnitt 2020 sank deren Zahl um fast fünf Prozent. Andererseits hat sowohl der „Einzelhandel außerhalb von Verkaufsräumen“ als auch der „Einzelhandel mit Waren verschiedener Art“ seine Belegschaft im Jahr 2020 um fünf bzw. vier Prozent aufgestockt.
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1) Ergebnisse der Konjunkturstatistik im Handel liegen nur in Form von Veränderungsraten vor.

Daten sind nur für das Land Sachsen erhältlich.

 

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