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Strauchbeerenernte 2025: Aroniabeere bedeutendste Strauchbeerenart in Sachsen
11.03.2026
Im Jahr 2025 wurden in Sachsen durch 35 Betriebe 767 Tonnen Strauchbeeren geerntet. Nachdem aufgrund von extremen Spätfrösten im Jahr 2024 nur 193 Tonnen geerntet wurden, war die Ernte 2025 wieder auf einem guten Niveau.
Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, wurden mehr als 80 Prozent der gesamten Anbaufläche von knapp 337 Hektar zur ökologischen Erzeugung genutzt (295 Hektar).
Die in Sachsen bedeutendste Strauchbeerenart ist die Aroniabeere. Deutschlandweit wird sie auf 1.002 Hektar angebaut. Mit einem Anbauumfang von 149 Hektar belegt Sachsen damit Platz 3 hinter Brandenburg und Bayern.
Sachsenweit hat die Aroniabeere einen Anteil von knapp 45 Prozent an den geernteten Strauchbeeren. Im Vergleich zum Vorjahr (5 Tonnen bzw. 0,4 Dezitonnen je Hektar), als Spätfröste für erhebliche Ernteausfälle sorgten, wurde mit 340 Tonnen bzw. 22,8 Dezitonnen je Hektar wieder fast das Ergebnis von 2023 erreicht (25,7 Dezitonnen je Hektar). Weitere wichtige Strauchbeerenarten waren die Johannisbeeren
(116 Hektar) und die Kulturheidelbeeren (27 Hektar). Die übrigen Fruchtarten, darunter Himbeeren und Stachelbeeren, machten eine Fläche von rund 40 Hektar aus. Unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen1) wurden überwiegend Himbeeren angebaut. Fast drei Viertel der sächsischen Strauchbeerenanbaufläche liegen im Kreis Meißen. Ebenso befinden sich in diesem Landkreis fast 80 Prozent der sächsischen Öko-Anbaufläche von Strauchbeeren.
Im Rahmen der Strauchbeerenerhebung werden landwirtschaftliche Betriebe mit einer Mindestanbaufläche für Strauchbeeren von
5.000 Quadratmetern im Freiland bzw. 1.000 Quadratmetern unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen befragt.
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1) Zu den Anbauflächen unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen sind Kulturen zu zählen, die für die ganze oder den überwiegenden Teil der Anbauzeit unter festen oder beweglichen Gewächshäusern oder anderen hohen Schutzeinrichtungen (Glas, fester Kunststoff) angebaut werden. Hierzu zählen auch alle begehbaren Folientunnel.
Flächen unter Hagelschutznetzen und/oder Foliendächern zählen nicht zu den Anlagen unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen.
Daten sind nur für das Land Sachsen erhältlich.
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Gewerbeanmeldungen in Sachsen im Jahr 2025 zum Vorjahr um 8,4 Prozent gestiegen
11.03.2026
In den sächsischen Gewerbeämtern wurden 2025 insgesamt 28.704 Gewerbeanmeldungen sowie 25.376 Gewerbeabmeldungen registriert. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes erhöhte sich die Zahl der Gewerbeanmeldungen gegenüber dem Vorjahr um 8,4 Prozent bzw. um 2.220 Anmeldungen. Die Zahl der Gewerbeabmeldungen stieg um 0,5 Prozent bzw. um 119 Abmeldungen. Im Jahr 2025 wurden 3.328 mehr Anmeldungen als Abmeldungen verzeichnet, sodass 100 Anmeldungen rund 88 Abmeldungen gegenüberstanden.
Rund vier Fünftel der Anmeldungen (80 Prozent) betrafen 22.962 Einzelunternehmen. Davon wurden 37,6 Prozent von weiblichen und
62,4 Prozent von männlichen Gewerbetreibenden angemeldet.
Gewerbetreibende mit deutscher Staatsangehörigkeit meldeten 78,7 Prozent (18.063) der Einzelunternehmen an. 10,8 Prozent der Anmeldungen von Einzelunternehmen erfolgten durch Gewerbetreibende mit polnischer, ukrainischer, syrischer oder rumänischer Staatsangehörigkeit (2.474 Einzelunternehmen).
Wie auch bei den Gewerbeanmeldungen wurden die meisten Gewerbeabmeldungen für Einzelunternehmen (20.828 Abmeldungen) abgegeben. Davon erfolgten rund ein Drittel (33,6 Prozent) von weiblichen und zwei Drittel (66,4 Prozent) von männlichen Gewerbetreibenden. Die meisten Gewerbeabmeldungen nichtdeutscher Staatsangehöriger erfolgten durch polnische Gewerbetreibende
(4,6 Prozent bzw. 952 aller Abmeldungen von Einzelunternehmen).
Die häufigsten Anmeldungen entfielen erneut auf den Wirtschaftsbereich Handel einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen (23 Prozent), 9,3 Prozent der Gewerbeanmeldungen auf das Baugewerbe. Das Gastgewerbe verzeichnete 8,1 Prozent der Gewerbeanmeldungen. Die meisten Gewerbeabmeldungen wurden auch 2025 mit 24 Prozent im Handel getätigt. Das Baugewerbe folgte mit 13,5 Prozent, wobei 128 Abmeldungen lediglich 100 Anmeldungen gegenüberstanden. Die Abmeldungen im Baugewerbe verringerten sich jedoch im Vergleich zu 2024 um 4,1 Prozent.
Daten sind für das Land Sachsen sowie für Kreisfreie Städte, Landkreise und für Gemeinden erhältlich.
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- Mehr Daten und Fakten zum Thema Gewerbeanmeldungen und Gewerbeabmeldungen Weiterführender Link
- Statistischer Bericht D I 1 Gewerbeanmeldungen und Gewerbeabmeldungen Weiterführender Link
Reallöhne in Sachsen 2025 gestiegen
10.03.2026
In Sachsen hat sich 2025 der durchschnittliche Reallohn um 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die reale (preisbereinigte) Verdienststeigerung blieb 2025 damit leicht hinter dem Reallohnzuwachs des Jahres 2024 (2,3 Prozent) zurück. Das ist in einem geringeren Anstieg der Nominallöhne 2025 um 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (5,3 Prozent) begründet. Die Jahresteuerungsrate betrug 2025 im Durchschnitt 2,2 Prozent (2024: 2,9 Prozent).
Sehr unterschiedliche Entwicklungen der Verdienste im Jahresdurchschnitt 2025 im Vergleich zum Vorjahr zeigten sich in den einzelnen Wirtschaftszweigen. Während bei der Energieversorgung 7,1 Prozent höhere Nominallöhne erzielt wurden, lagen zum Beispiel die Zuwächse im Gastgewerbe bei 3,0 Prozent. Im Produzierenden Gewerbe betrug die Steigerung der Nominallöhne durchschnittlich 3,5 Prozent, im Dienstleistungsbereich 4,6 Prozent sowie in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei 3,1 Prozent.
Unter den Vollzeitbeschäftigten in Sachsen verzeichnete 2025 das Fünftel mit den geringsten Verdiensten ein überdurchschnittliches Nominallohnwachstum von 4,9 Prozent zum Vorjahr. Die Verdienste der Vollzeitkräfte insgesamt stiegen um 4,3 Prozent und damit genauso stark wie die Nominallöhne aller Beschäftigten in der Gesamtwirtschaft. Auch für das oberste Fünftel der Vollzeitbeschäftigten mit den höchsten Verdiensten wuchs der Nominallohn 2025 mit 4,6 Prozent stärker als in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Vollzeitbeschäftigte Frauen wiesen mit einem durchschnittlichen Anstieg der Nominallöhne von 4,7 Prozent gegenüber Männern (4,2 Prozent) stärkere Verdienststeigerungen auf.
Hinweise:
Der Nominallohnindex bildet die Entwicklung der Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einschließlich Sonderzahlungen ab, während der Reallohnindex über die preisbereinigte Verdienstentwicklung Auskunft gibt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex bildet die durchschnittliche Entwicklung der Verbraucherpreise ab und wird auch als Teuerungsrate bzw. Inflationsrate bezeichnet.
Die Ende 2024 ausgelaufene Inflationsausgleichsprämie wurde in der Verdienststatistik als Bestandteil des Gesamtbruttoentgelts miterfasst. Sie wurde im Sinne der Entgeltbescheinigungsverordnung nicht als Sonderzahlung (sonstige Bezüge) definiert, da sie steuer- und abgabefrei war. Aus diesem Grund wurde die Prämie sowohl bei den Verdienstindizes mit Sonderzahlungen als auch den Verdienstindizes ohne Sonderzahlungen im gleichen Umfang abgebildet. Das Auslaufen der Inflationsausgleichsprämie zum Ende des Jahres 2024 kann sich auch im Jahr 2025 noch auf die Entwicklung der Verdienstindizes auswirken.
Die Verdienstindizes werden in regelmäßigen Abständen auf ein neues Basisjahr umgestellt. Ab dem 4. Quartal 2025 erfolgt die Umstellung von der bisherigen Basis 2022 auf das Basisjahr 2025. Die Verdienstindizes werden nun auf der neuen Basis 2025=100 berechnet. Alle bisherigen Zeitreihen der Verdienstindizes wurden rückwirkend rein rechnerisch auf das Basisjahr 2025 umgestellt. Die dazugehörigen Veränderungsraten können daher rundungsbedingt von den bisherigen Veröffentlichungen abweichen.
Daten sind nur für das Land Sachsen erhältlich.
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- Mehr Daten und Fakten zum Thema Verdienste Weiterführender Link
Anstieg der Zahl der Schülerinnen und Schüler an sächsischen Schulen des zweiten Bildungsweges
10.03.2026
Im Schuljahr 2025/2026 lernen an den 10 Schulen des zweiten Bildungsweges 1.824 erwachsene Schülerinnen und Schüler. Das sind 53 bzw. 3,0 Prozent mehr als im Schuljahr zuvor. Seit dem Schuljahr 2005/2006 sind die Schülerzahlen an den Schulen des zweiten Bildungsweges erstmals wieder gestiegen.
Wie das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen weiter mitteilt, entwickeln sich die Schülerzahlen an den einzelnen Schularten im Vergleich zum Vorjahr unterschiedlich. Die Schülerzahl ist an den Abendoberschulen und Kollegs gestiegen, an den Abendgymnasien gesunken. Im Schuljahr 2025/2026 streben an den Abendoberschulen 794 Schülerinnen und Schüler einen Haupt- bzw. Realschulabschluss an. Das sind 43 bzw. 5,7 Prozent mehr als im Schuljahr 2024/2025. 714 Schülerinnen und Schüler (15 bzw. 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr) bereiten sich in Vollzeitform, also analog zum normalen Schulbetrieb, auf den Erwerb der allgemeinen Hochschulreife an einem Kolleg vor und 316 junge Menschen (5 bzw. 1,6 Prozent weniger als im Vorjahr) wollen berufsbegleitend das Abitur an dem Abendgymnasium abschließen.
Im Schuljahr 2025/2026 unterrichten 130 voll- bzw. teilzeitbeschäftigte Lehrpersonen an den Schulen des zweiten Bildungsweges. Im Vergleich zum vergangenen Schuljahr ist das ein Anstieg von 3 bzw. 2,4 Prozent.
Im Abschlussjahr 2025 verließen 355 Schulentlassene und somit 33 bzw. 10,2 Prozent mehr als im Vorjahr die sächsischen Schulen des zweiten Bildungsweges. Fast die Hälfte (46,5 Prozent) der Absolventinnen und Absolventen verließen die Schulen des zweiten Bildungsweges mit dem Realschulabschluss. 34,1 Prozent erreichten die allgemeine Hochschulreife und 19,4 Prozent konnten einen Hauptschulabschluss erwerben.
Daten sind für das Land Sachsen sowie für Kreisfreie Städte, Landkreise und für Gemeinden erhältlich.
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- Mehr Daten und Fakten zum Thema allgemeinbildende Schulen Weiterführender Link
Unterschiede in Verdienstlücken von Frauen und Männern in Sachsen nach Alter und Ausbildungsstand
09.03.2026
Frauen verdienten im Jahr 2025 in Sachsen pro Stunde durchschnittlich 21,31 Euro brutto (ohne Sonderzahlungen). Damit erzielten sie einen um 1,46 Euro geringeren durchschnittlichen Bruttostundenverdienst als Männer (22,77 Euro). Der Unterschied im Bruttostundenverdienst zwischen Frauen und Männern (unbereinigter Gender Pay Gap) betrug 2025 in Sachsen sechs Prozent.
Mit Blick auf den altersspezifischen Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern ist festzustellen, dass der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen ab der Geburt des ersten Kindes nahezu stagniert, während er bei Männern mit dem Alter grundsätzlich weiter ansteigt. Während in Sachsen 2025 in den Altersgruppen der Beschäftigten bis 29 Jahren nahezu gleiche Verdienste erzielt wurden, betrug der unbereinigte Gender Pay Gap in der Altersgruppe von 30 bis 34 Jahren bereits drei Prozent und erreichte seinen Höchstwert in der Altersgruppe von 50 bis 54 Jahren mit zwölf Prozent.
Auch hinsichtlich des beruflichen Ausbildungsabschlusses bestehen Unterschiede in der Ausprägung des unbereinigten Gender Pay Gap. Während der Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern mit anerkanntem Berufsabschluss bei fünf Prozent lag, betrug er bei Frauen und Männern mit Hochschulabschluss (Diplom, Master, Staatsexamen) zwölf Prozent.
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Hinweis:
Die Angaben zum Gender Pay Gap basieren auf dem Berichtsmonat April 2025 der Verdiensterhebung. Der unbereinigte Gender Pay Gap berücksichtigt keine strukturellen Unterschiede (z. B. Branchen, Berufe, Arbeitszeitmodelle oder das Erreichen von Führungspositionen).
Daten sind für das Land Sachsen erhältlich.
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- Mehr Daten und Fakten zum Thema Gender Pay Gap Arbeitsmarkt Weiterführender Link
Internationaler Frauentag am 8. März: Mehr Frauen in leitenden Positionen im öffentlichen Dienst in Sachsen
06.03.2026
Am 30. Juni 2024 waren von den 215.155 Beschäftigten im öffentlichen Dienst des Freistaates Sachsen rund zwei Drittel (63,7 Prozent) weiblich. Vor 10 Jahren lag der Frauenanteil mit 65,5 Prozent noch etwas höher.
Eine oberste Leitungsfunktion hatten zum Stichtag 30. Juni 2024 insgesamt 5.170 Beschäftigte inne. Dazu zählen zum Beispiel Behördenleiter/-innen, ihre Stellvertreter/-innen und Abteilungsleiter/-innen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden gut die Hälfte (50,4 Prozent) dieser Spitzenämter von Frauen besetzt. Am 30. Juni 2014 übten 5.150 Beschäftigte Tätigkeiten mit obersten Leitungsfunktionen aus, darunter 2.310 Frauen (44,9 Prozent). Damit stieg der Frauenanteil um 5,5 Prozentpunkte.
Weitere 46.915 Beschäftigte waren Ende Juni 2024 in leitenden Funktionen (beispielsweise als Referatsleiter/-innen, Referenten/Referentinnen und Sachgebietsleiter/-innen) tätig. Der Frauenanteil in dieser Personengruppe lag bei 66,9 Prozent und damit um 0,6 Prozentpunkte höher als am gleichen Stichtag im Jahr 2014.
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1) Datenquelle: Sächsische Frauenförderungsstatistik
Daten sind für das Land Sachsen sowie für Kreisfreie Städte, Landkreise und für Gemeinden erhältlich.
- Medieninformation 27/2026 (*.pdf, 89,35 KB) Download der Medieninformation (Pressemitteilung) als Druckversion, Datei ist nicht barrierefrei
- Statistischer Bericht zur Frauenförderstatistik Weiterführender Link
- Zeitreihen zum Personal im öffentlichen Dienst Weiterführender Link
- Mehr Daten und Fakten zum Personal im öffentlichen Dienst Weiterführender Link
Weiterer Anstieg der Schülerzahlen an den berufsbildenden Schulen im Freistaat Sachsen
05.03.2026
An den 241 berufsbildenden Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft lernen derzeit 108.994 junge Frauen und Männer. Das sind
1.880 bzw. 1,8 Prozent mehr als im Schuljahr 2024/2025.
Die Zahl der Schülerinnen und Schüler entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr in den einzelnen Schularten heterogen. Den größten prozentualen Anstieg der Schülerzahlen verzeichnete das Berufsgrundbildungsjahr mit 34,5 Prozent, das waren 236 Schülerinnen und Schüler mehr als im Schuljahr zuvor, gefolgt vom Berufsvorbereitungsjahr mit einem Zuwachs von 15,8 Prozent bzw. 515 Schülerinnen und Schülern. Darüber hinaus stiegen die Schülerzahlen an den Berufsfachschulen (+6,8 Prozent), den Fachoberschulen (+5,0 Prozent) sowie in den berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (+1,4 Prozent). An den Berufsschulen blieb die Schülerzahl annähernd konstant
(+0,05 Prozent). An den Beruflichen Gymnasien (-1,3 Prozent) und den Fachschulen (-7,8 Prozent) sind die Schülerzahlen im Vergleich zum Vorjahr gesunken.
Wie das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen weiter mitteilt, begannen im Schuljahr 2025/2026 insgesamt
47.382 Neuanfängerinnen und Neuanfänger ihre Ausbildung an einer berufsbildenden Schule. Das waren 4,1 Prozent bzw. 1.877 mehr als im Vorjahr. Die meisten Neuanfängerinnen und Neuanfänger (1.010) verzeichneten die Berufsfachschulen, an denen überwiegend Gesundheits- und Pflegeberufe ausgebildet werden.
Von den Neuanfängerinnen und Neuanfängern hatten 60,7 Prozent einen Realschulabschluss, 12,5 Prozent einen Hauptschulabschluss,
8,9 Prozent die allgemeine Hochschulreife und 10,3 Prozent konnten keinen ersten Schulabschluss vorweisen (Abschlüsse an allgemeinbildenden Schulen).
Im Schuljahr 2025/2026 unterrichten 6.608 voll- bzw. teilzeitbeschäftigte Lehrpersonen an den berufsbildenden Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft. Das waren 0,2 Prozent bzw. 12 Lehrkräfte mehr als im Vorjahr.
Daten sind für das Land Sachsen sowie für Kreisfreie Städte, Landkreise und für Gemeinden erhältlich.
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