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Krankenhäuser

Stationäre Versorgung

Tabellen und Grafiken

Eckdaten der Krankenhäuser in Sachsen

Merkmal 2015 2014 2010 2005 2000
Kranken-
häuser
78 79 80 85 92
Betten in
Kranken-
häusern
25 825 26 053 26 383 27 601 29 608
Nutzungsgrad
der Betten in
%
79,3 78,8 80,3 79,0 84,9
Vollstationäre
Behandlungs-
fälle
1 006 930 1 003 927 978 892 916 731 877 237
Verweildauer
in Tagen
7,4 7,5 7,9 8,7 10,5
Ärztliches
Personal 1)
8 883 8 695 7 390 6 482 5 622
Nicht-
ärztliches
Personal
42 355 41 683 40 101 38 517 40 768
Bereinigte
Kosten für
Krankenhaus-
behandlung
(in 1 000 €)
4 006 004 3 444 452 2 796 726 2 465 785

1) Hauptamtliche Ärzte (einschließlich Assistenzärzte in einer Weiterbildung) 

(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, August 2016 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

Entwicklung der Eckdaten der Krankenhäuser in Sachsen ab 1991 1991=100

Die Grafik zeigt die Entwicklung der wichtigsten Eckdaten der sächsischen Krankenhäuser seit 1991. Sinkende Verweildauern führten trotz steigender Patientenzahlen zu einem Abbau von Krankenhausbetten bei einer fast gleichbleibenden Auslastung.

Die Grafik zeigt die Entwicklung der wichtigsten Eckdaten der sächsischen Krankenhäuser seit 1991. Sinkende Verweildauern führten trotz steigender Patientenzahlen zu einem Abbau von Krankenhausbetten bei einer fast gleichbleibenden Auslastung.
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, August 2016, Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet.)

Stationäre Versorgung in Krankenhäusern in Sachsen ab 1991 nach Art des Trägers - Aufgestellte Betten

Die Gafik zeigt die Entwicklung der Krankenhausbetten nach ihrer Trägerschaft seit 1991. Bei einem Rückgang der Krankenhausbetten insgesamt ist die Anzahl der Betten in privaten Krankenhäusern seit Beginn der 90er Jahre gestiegen. Fast zwei Drittel aller Krankenhausbetten befanden sich allerdings 2015 in öffentlicher Trägerschaft.

Die Gafik zeigt die Entwicklung der Krankenhausbetten nach ihrer Trägerschaft seit 1991. Bei einem Rückgang der Krankenhausbetten insgesamt ist die Anzahl der Betten in privaten Krankenhäusern seit Beginn der 90er Jahre gestiegen. Fast zwei Drittel aller Krankenhausbetten befanden sich allerdings 2015 in öffentlicher Trägerschaft.
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, August 2016, Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet.)

Diagnosedaten der Krankenhäuser - In deutschen Krankenhäusern behandelt sächsische Patienten (Patientenwohnort: Sachsen) nach ausgewählten Diagnosekapitel

ICD 10 2014 2013 2012 2010 2005
Insgesamt 1 007 731 998 934 998 672 981 859 893 282
C00-D48
Neubildungen
105 832 106 289 110 501 111 084 109 550
F00-F99
Psychische und
Verhaltensstörungen
58 727 58 873 58 715 57 093 50 839
I00-I99
Krankheiten des
Kreislaufsystems
146 275 145 101 150 063 147 076 135 133
J00-J99
Krankheiten des
Atmungssystems
55 550 61 146 55 059 55 399 49 634
K00-K93
Krankheiten des
Verdauungssystems
98 952 97 647 95 494 93 730 90 837
M00-M99
Krankheiten des
Muskel-Skelett-
Systems und
des Bindegewebes
88 119 85 002 85 649 83 460 67 426
N00-N99
Krankheiten des
Urogenitalsystems
57 216 56 961 58 431 56 841 47 626
O00-O99
Schwangerschaft,
Geburt und
Wochenbett
47 985 46 724 46 657 47 486 44 739

(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, April 2016 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

Entlassene Patienten aus Krankenhäusern in Sachsen je 10 000 Einwohner des jeweiligen Alters 2014 im Vergleich zu 1993

Die Grafik zeigt die entlassenen Krankenhauspatienten nach Altersjahren. Besonders häufig müssen sich, bezogen auf die Einwohnerzahl, Kinder im ersten Lebensjahr und ältere Menschen einer Krankenhausbehandlung unterziehen. Ältere Menschen benötigten 2014 auch deutlich häufiger eine Krankenhausbehandlung als noch 1993.

Die Grafik zeigt die entlassenen Krankenhauspatienten nach Altersjahren. Besonders häufig müssen sich, bezogen auf die Einwohnerzahl, Kinder im ersten Lebensjahr und ältere Menschen einer Krankenhausbehandlung unterziehen. Ältere Menschen benötigten 2014 auch deutlich häufiger eine Krankenhausbehandlung als noch 1993.
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, April 2016, Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet.)

Hier finden Sie weitere Daten zur stationären Versorgung.

Analysen

Fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik)

Tabellen und Grafiken

DRG-Statistik 2014 - Vollstationäre Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern in Sachsen - die 10 häufigsten Operationen

Rang OPS-
Schlüssel
Operation Anzahl in %
.   Insgesamt 788 056 100
1 5-469 Andere Operationen am Darm 19 043 2,42
2
 
5-513
 
Endoskopische Operationen
an den Gallengängen
15 811 2,01
3

 
5-812

 
Arthroskopische Operation am
Gelenkknorpel und an den
Menisken
15 546 1,97
4

 
5-758

 
Rekonstruktion weiblicher
Geschlechtsorgane nach Ruptur,
post partum [Dammriss]
14 563 1,85
5


 
5-896


 
Chirurgische Wundtoilette
[Wunddebridement] mit
Entfernung von erkranktem
Gewebe an Haut und Unterhaut
12 952 1,64
6
 
5-820
 
Implantation einer Endoprothese
am Hüftgelenk
11 841 1,50
7


 
5-794


 
Offene Reposition einer
Mehrfragment-Fraktur im
Gelenkbereich eines langen
Röhrenknochens
10 873 1,38
8 5-916 Temporäre Weichteildeckung 10 687 1,36
9
 
5-144
 
Extrakapsuläre Extraktion der
Linse [ECCE]
10 567 1,34
10
 
5-787
 
Entfernung von
Osteosynthesematerial
10 445 1,33

(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, April 2016 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

DRG-Statistik 2014 - Vollstationäre Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern in Sachsen - die 10 häufigsten Nebendiagnosen

In der Grafik werden die 10 häufigsten Nebendiagnosen 2014 dargestellt. Die häufigste Nebendiagnose betrifft mit 392 424 Fällen die Essentielle (primäre) Hypertonie, an 10. Stelle stehen mit 98 780 Fällen Sonstige Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes sowie des Säure-Basen-Gleichgewichts

In der Grafik werden die 10 häufigsten Nebendiagnosen 2014 dargestellt. Die häufigste Nebendiagnose betrifft mit 392 424 Fällen die Essentielle (primäre) Hypertonie, an 10. Stelle stehen mit 98 780 Fällen Sonstige Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes sowie des Säure-Basen-Gleichgewichts
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, April 2016, Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet.)

weitere Daten zur Fallpauschalenbezogenen Krankenhausstatistik (DRG-Statistik) finden Sie hier:

Analysen

Deckblatt Statistik in Sachsen

Die Abnutzung der Kniegelenke

Erschienen in der Zeitschrift »Statistik in Sachsen, 1/2013«, der Artikel ist eine Analyse über Patienten in Sachsen mit Diagnose Kniegelenksarthrose mit Hilfe der DRG-Statistik 2010.

Artikel zum Thema: Fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik) 2007

Fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik) 2007

Erschienen in der Zeitschrift »Statistik in Sachsen, 3/2009«, stellt der Artikel die Statistik des auf Fallpauschalen basierenden Diagnosis Related Groups (DRG)-Vergütungssystems im Freistaat Sachsen vor.

2. Vorausberechnung von Krankenhausbehandlungsfällen in Sachsen bis 2025

Bevölkerung und Krankenhausbehandlungsfälle 2010 bis 2025

Hier wird die voraussichtliche Entwicklung der Patientenfälle im Vergleich zur Bevölkerung von 2010 bis 2025 dargestellt. Während die Bevölkerung bis 2025 weiter sinken wird, werden die Patientenfälle voraussichtlich bis 2025 um knapp 1 bis 2,5 Prozent steigen. Die Vorausberechnung der Krankenhausbehandlungen basiert auf den zwei Varianten der 5. Regionalisierten Bevölkerungsprognose.

Hier wird die voraussichtliche Entwicklung der Patientenfälle im Vergleich zur Bevölkerung von 2010 bis 2025 dargestellt. Während die Bevölkerung bis 2025 weiter sinken wird, werden die Patientenfälle voraussichtlich bis 2025 um knapp 1 bis 2,5 Prozent steigen. Die Vorausberechnung der Krankenhausbehandlungen basiert auf den zwei Varianten der 5. Regionalisierten Bevölkerungsprognose.
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Februar 2012, Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet.)

Bevölkerung und Krankenhausbehandlungsfälle (in 1 000)

Merkmal 2010 2015 2020 2025
Variante 1
Behandlungsfälle
994,1 1 014,2 1 018,6 1 019,2
Bevölkerung 4 149,5 4 025,1 3 909,2 3 777,5

Variante 2
Behandlungsfälle
994,1 1 010,1 1 008,3 1 001,5
Bevölkerung 4 149,5 3 982,3 3 824,1 3 646,7

Quelle: Krankenhausstatistik 2010, 2. Krankenhausvorausberechnung des Statistischen Landesamtes für den Freistaat Sachsen 2011 bis 2025

Basis: Bevölkerungsfortschreibung 2010, 5. Regionalisierte Bevölkerungsprognose für den Freistaat Sachsen 2011 bis 2025, Variante 1  und Variante 2

(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Februar 2012 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

Analysen

Artikel zum Thema: Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Krankenhausbehandlungsfälle bis 2025

Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Krankenhausbehandlungsfälle im Freistaat Sachsen bis 2025

Erschienen in der Zeitschrift »Statistik in Sachsen, 2/2012«, stellt der Artikel die Ergebnisse zu den Vorausberechnungen der Krankenhausbehandlungsfälle bis 2025 im Freistaat Sachsen dar.

Marginalspalte

Medieninformationen

12. Mai 2016 – Internationaler Tag der Krankenpflege

Diabetes im Fokus des Weltgesundheitstages am 7. April

Weniger Diabtes-Behandlungen in Sachsens Krankenhäusern

Weltkrebstag am 4. Februar 2016 -

Leichter Rückgang bei Krankenhausbehandlungen

Über eine Million Behandlungen in Sachsens Kranken­häusern 2014

Sächsische Krankenhäuser verzeichnen 2011 steigende Kosten

Krankenhausbehandlungsfälle in Sachsen werden voraussichtlich bis 2025 steigen

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© Statistisches Landesamt