1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Kinder- und Jugendhilfe

Erzieherische Hilfen

Tabellen und Grafiken

Erzieherische Hilfe, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen, Hilfe für junge Volljährige nach dem SGB VIII für ausgewählte Jahre bis 2017(wenn keine andere Angabe, am jeweiligen Jahresende andauernde Hilfen)

Hilfeart 2017 2016 2015 2010
Hilfe zur Erziehung (§ 27 SGB VIII) 669 663 611 501
Erziehungsberatung (§ 28 SGB VIII)
beendete Hilfen im Berichtsjahr

16 589

16 813

16 106

14 875
Soziale Gruppenarbeit
(§ 29 SGB VIII)

89

102

102

88
Einzelbetreuung -
Erziehungsbeistand/Betreuungshelfer
(§ 30 SGB VIII)


1 165


1 122


1 042


798
Sozialpädagogische Familienhilfe
(§ 31 SGB VIII)

3 420

3 446

3 360

2 371
Erziehung in einer Tagesgruppe
(§ 32 SGB VIII)

506

510

524

464
Vollzeitpflege (§ 33 SGB VIII) 3 494 3 207 3 095 2 225
Heimerziehung, sonstige betreute
Wohnform (§ 34 SGB VIII)

5 049

5 071

3 807

2 512
Intensive sozialpädagogische
Einzelbetreuung (§ 35 SGB VIII)

28

34

32

17
Eingliederungshilfe für seelisch
behinderte junge Menschen
(§ 35a SGB VIII)


2 230


2 071


1 842


1 045

Bei den Erziehungsberatungen nach § 28 SGB VIII werden hier die im Berichtsjahr beendeten Hilfen dargestellt. Diese vermitteln ein vollständigeres Bild, da sie mit einer durchschnittlichen Hillfedauer von 5 - 7 Monaten relativ häufig nicht am Jahresende andauern.

(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Februar 2019 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

Vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche für ausgewählte Jahre bis 2017

Merkmal 2017 2016 2015 2010 2 005
Insgesamt 3 855 5 774 4 104 2 405 1 996
darunter wegen Überforderung
der Eltern/eines Elternteils

1 300

1 305

1 407

869

681
wegen Beziehungsproblemen 470 536 616 583 817
wegen Vernachlässigung 381 353 425 306 250
wegen Anzeichen für Misshandlung 258 223 232 171 126
wegen Anzeichen
sexuellen Missbrauchs

38

47

42

40

40
wegen unbegleiteter Einreise
aus dem Ausland

1 076

3 115

1 360

84

65
darunter angeregt durch
Kind/Jugendlichen selbst

418

493

587

559

611
durch Soziale Dienste/Jugendamt 2 635 3 900 2 123 747 428
durch Polizei/Ordnungsbehörde 502 851 908 583 498
durch Eltern/Elternteil 181 166 215 288 244

Für jedes Kind oder Jugendlichen können bei vorläufigen Schutzmaßnahmen (früher unterschieden in Inobhutnahmen und Herausnahmen) bis zu zwei Anlässe angegeben werden.

Zur besseren Vergleichbarkeit sind für 2017 nur die § 42 SGB VIII-Fälle dargestellt, das heißt bei unbegleiteter Einreise aus dem Ausland sind nur die "regulären" Inobhutnahmen enthalten, nicht  die seit 2017 zusätzlich zu erfassenden Fällen vorläufiger Inobhutnahmen nach § 42a SGB VIII (siehe Erläuterungen).

(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Februar 2019 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

Ausgewählte Leistungen der Kinder und Jugendhilfe in Sachsen ab 2000 (am jeweiligen Jahresende andauernde Hilfen)

Das Liniendiagramm zeigt die Entwicklung der am häufigsten vetretenen Hilfearten im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe. Für die Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen sind Angaben erst seit der Neukonziperung der Erhebung im Jahr 2007 verfügbar, ebenso für die am Jahresende andauernden Hilfen in der Erziehungsberatung. Gut sichtbar ist, dass die meisten Hilfen durchgängig tendenziell steigende Fallzahlen aufweisen. Abweichend davon ist die Hilfeart Heimerziehung und betreute Wohnformen als ein wichtiger Bestandteil der Hilfen außerhalb des Elternhauses nach langjährigem Rückgang der Fallzahlen und Stagnation erst in den letzten Jahren wieder im Ansteigen begriffen. Ähnliches triftt für die vorläufigen Schutzmaßnahmen zu, deren Entwicklung in den letzten Jahren im Zsammenhang mit unbegleiteten Einreisen aus dem Ausland und einer diesbezüglichen Gesetzänderung mit methodischen Folgen besonders auffällig ist. .

Das Liniendiagramm zeigt die Entwicklung der am häufigsten vetretenen Hilfearten im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe. Für die Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen sind Angaben erst seit der Neukonziperung der Erhebung im Jahr 2007 verfügbar, ebenso für die am Jahresende andauernden Hilfen in der Erziehungsberatung. Gut sichtbar ist, dass die meisten Hilfen durchgängig tendenziell steigende Fallzahlen aufweisen. Abweichend davon ist die Hilfeart Heimerziehung und betreute Wohnformen als ein wichtiger Bestandteil der Hilfen außerhalb des Elternhauses nach langjährigem Rückgang der Fallzahlen und Stagnation erst in den letzten Jahren wieder im Ansteigen begriffen. Ähnliches triftt für die vorläufigen Schutzmaßnahmen zu, deren Entwicklung in den letzten Jahren im Zsammenhang mit unbegleiteten Einreisen aus dem Ausland und einer diesbezüglichen Gesetzänderung mit methodischen Folgen besonders auffällig ist. .
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Februar 2019 Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet.)

Adoptionsvermittlung in Sachsen am Jahresende für ausgewählte Jahre bis 2017

Merkmal 2017 2016 2015 2010 2005
Zur Adoption vorgemerkte Kinder
und Jugendliche

78

60

67

109

68
Vorgemerkte Adoptionsbewerbungen 249 250 265 280 361
Adoptionsbewerbungen
je zur Adoption vorgemerkten
Kind/Jugendlichen


3,2


4,2


4,0


2,6


5,3
In Adoptionspflege
untergebrachte Kinder und
Jugendliche


186


203


211


306


324
Im Berichtsjahr ausgesprochene
Adoptionen

229

243

272

235

223

(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Februar 2019 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

Ausführlichere Daten zum Erhebungsteil der erzieherischen Hilfen finden Sie hier.

Erläuterungen

Vorläufige Schutzmaßnahmen (nach § 42  SGB VIII) sind vorläufige Unterbringungen von Kindern oder Jugendlichen durch das Jugendamt. Sie werden ausgelöst, wenn ein Kind oder Jugendlicher sich selbst an das Jugendamt oder an eine andere Stelle außerhalb seiner Familie um Hilfe wendet, eine dringende Gefahr für das Wohl des Kindes oder des Jugendlichen die Inobhutnahme erfordert und die Personensorgeberechtigten nicht widersprechen oder eine familiengerichtliche Entscheidung nicht rechtzeitig eingeholt werden kann bzw. ein ausländisches Kind oder ein ausländischer Jugendlicher unbegleitet nach Deutschland kommt und sich weder Personensorge- noch Erziehungsberechtigte im Inland aufhalten. 
Ab Berichtsjahr 2017 werden infolge einer Gesetzesänderung neben den "regulären" Schutzmaßnahmen nach § 42 SGB VIII für unbegleitete Einreisen zusätzlich noch vorläufige Inobhutnahmen nach § 42a SGB VIII erfasst. Die Fälle nach § 42a umfassen die vorläufigen Inobhutnahmen der unbegleitet eingereisten Jugendlichen bis zur Übergabe an das nach Verteilungsverfahren zuständige Jugendamt (gem. Zuweisungsentscheidung) bzw. bis zur Entscheidung, dass der Jugendliche in der Zuständigkeit des betroffenen Jugendamtes verbleibt (Ausschluss des Verteilungsverfahrens) oder bis zur Übergabe an einen Personensorge- oder Erziehungsberechtigten. Durch die zusätzliche Erfassung ergibt sich ein methodischer Bruch, der sich auf die zeitliche Vergleichbarkeit der Ergebnisse auswirkt. Durch diese neue Methodik sind nur die "regulären Inobhutnahmen" (ohne § 42a SGB VIII) mit den zuvor erfassten vergleichbar. Es ist aber anzumerken, dass die Ergebnisse der Berichtsjahre 2015, 2016 und evtl. auch 2017 in ihrer Aussagekraft eingeschränkt sind. Nicht ausszuschließen ist vor allem eine Übererfassung in den Jahren 2015 und 2016, indem vermutlich bereits hier die erst ab 2017 zu erfassenden, im § 42 a geregelten vorläufigen Inobhutnahmen der unbegleitet eingereisten Kinder und Jugendlichen mit als "reguläre" erfasst wurden.
Bei einer Adoption (Annahme als Kind) durch ein Ehepaar oder eine Einzelperson erhält das Kind den rechtlichen Status eines ehelichen Kindes des annehmenden Ehepaares bzw. der annehmenden Person. Auch die im Ausland nach dortigem Recht vollzogenen Adoptionen ausländischer Kinder und Jugendlicher durch deutsche Annehmende werden erfasst, soweit das zuständige Jugendamt davon erfährt.

Maßnahmen der Kinder- und Jugendarbeit

Die mit öffentlichen Mitteln finanzierten Maßnahmen der Kinder- und Jugendarbeit werden alle vier Jahre erfasst. Die Erhebung 2012 wurde ausgesetzt. Zukünftig (erstmalig ab 2016) wird es eine neu gestaltete zweijährige Statistik für diesen Bereich der Kinder- und Jugendhilfe geben.

Tabellen und Grafiken

Maßnahmen der Kinder- und Jugendarbeit von 1992 bis 2008

Art der Maßnahme 2008 2004 2000 1996 1992
Maßnahmen insgesamt 3 656 4 150 5 439 5 606 2 528
darunter mit freiem Träger 3 517 3 968 5 106 5 175 1 352
Kinder- und Jugenderholung 1 662 1 665 2 871 3 082 1 693
darunter mit freiem Träger 1 602 1 574 2 691 2 798 866
außerschulische Jugendbildung 1 366 1 790 1 672 1 651 605
darunter mit freiem Träger 1 322 1 730 1 596 1 580 317
internationale Jugendarbeit 253 311 483 520 162
darunter mit freiem Träger 218 280 406 444 101
Mitarbeiterfortbildung freier Träger 375 384 413 353 68

Teilnehmer an Maßnahmen der Kinder- und Jugendarbeit von 1992 bis 2008

Art der Maßnahme 2008 2004 2000 1996 1992
Teilnehmer insgesamt 194 480 153 335 207 063 280 587 130 602
darunter an Maßnahmen freier Träger 184 878 146 362 191 907 253 818 65 675
Kinder- und Jugenderholung 61 874 64 868 106 087 145 992 91 670
darunter mit freiem Träger 59 162 61 917 97 461 128 304 45 055
außerschulische Jugendbildung 110 406 70 535 74 786 108 070 31 988
darunter mit freiem Träger 104 408 67 446 71 158 101 422 15 553
internationale Jugendarbeit 10 547 10 110 16 977 18 872 5 434
darunter mit freiem Träger 9 655 9 177 14 075 16 439 3 557
Mitarbeiterfortbildung freier Träger 11 653 7 822 9 213 7 653 1 510

Maßnahmen der Kinder- und Jugendarbeit 1992 bis 2008 nach Art der Maßnahme

In den zwei Balkendiagrammen werden die Absolutzahlen und die Anteile der einzelnen Maßnahmearten in ihrer Entwicklung dargestellt. Einem starken Anstieg der Maßnahmen von 1992 bis 1996 folgte ein Rückkgang, der zwischen 2000 und 2004 besonders deutlich war.

In den zwei Balkendiagrammen werden die Absolutzahlen und die Anteile der einzelnen Maßnahmearten in ihrer Entwicklung dargestellt. Einem starken Anstieg der Maßnahmen von 1992 bis 1996 folgte ein Rückkgang, der zwischen 2000 und 2004 besonders deutlich war.
(© StLa)

 

Über 80 Prozent aller Maßnahmen finden im Bereich der Kinder- und Jugenderholung und der außerschulischen Jugendbildung statt. Während 1992 die Maßnahmen zur Erholung noch dominierten (zwei Drittel aller Maßnahmen), werden inzwischen fast ebensoviele Maßnahmen in der außerschulischen Jugendbildug durchgeführt, 2004 waren es mit 43 Prozent aller Maßnahmen sogar mehr als die Maßnahmen zur Erholung (40 Prozent).

Über 80 Prozent aller Maßnahmen finden im Bereich der Kinder- und Jugenderholung und der außerschulischen Jugendbildung statt. Während 1992 die Maßnahmen zur Erholung noch dominierten (zwei Drittel aller Maßnahmen), werden inzwischen fast ebensoviele Maßnahmen in der außerschulischen Jugendbildug durchgeführt, 2004 waren es mit 43 Prozent aller Maßnahmen sogar mehr als die Maßnahmen zur Erholung (40 Prozent).
(© StLa)

Ausführlichere Daten zu den Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe finden Sie hier.

Einrichtungen und tätige Personen

Die Daten zu den Einrichtungen der Kinder und Jugendhilfe werden im Vierjahresturnus erhoben. Seit 2006 gilt diese Aussage nur für »Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (ohne Kindertageseinrichtungen)«. Von 2014 an wird für diese Einrichtungen eine zweijährige Statistik durchgeführt.

Bis Dezember 2002 wurde in diesem Rahmen auch die Erhebung zu den Kindertageseinrichtungen durchgeführt. Erstmalig zum 15. März 2006 fand eine (seitdem jährliche) Erhebung der Kindertageseinrichtungen mit völlig neuer Konzeption statt.

Die Daten zur Kindertagesbetreuung in Einrichtungen und geförderter Tagespflege finden Sie unter »Frühkindliche Bildung, Betreuung« beim Thema Bildung.

Tabellen und Grafiken

Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Sachsen am 31. Dezember bis 2014

Einrichtungskategorien 2014 2010 2006 2002 1998
Einrichtungen der Jugendarbeit 1 281 1 445 1 504 1 164 1 010
Einrichtungen der
Jugendsozialarbeit
98 86 52 80 78
Einrichtungen der
Familienförderung
66 65 48 23 15
Gemeinsame Wohnformen für
Mütter/Väter mit Kindern
28 23 8 13 11
Erziehungs-, Jugend-, Familien-
beratungsstellen (einschließlich
Drogen- und Suchtberatungsst.)
285 229 137 134 135
Einrichtungen für Hilfe zur
Erziehung und Hilfe für
junge Volljährige sowie
für die Inobhutnahme
457 376 307 389 343
Einrichtungen für junge Menschen
mit Behinderung
10 16 8 26 17
Verwaltungsstellen und
Einrichtungen der
Mitarbeiterfortbildung
445 409 384 318 248
Insgesamt
(ohne Kindertageseinrichtungen)
2 670 2 649 2 448 2 147 1 857
nachrichtlich:
Tageseinrichtungen für Kinder
(ab 2006 jeweils im März)
2 860 2 734 2 622 2 661 2 912

(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, November 2015 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (ohne Kindertageseinrichtungen) in Sachsen am 31. Dezember bis 2014

Die Grafik zeigt in Form eines gestapelten Säulendiagramms die Entwicklung der Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (ohne Kindertageseinrichtunge) insgesamt und die der zahlenmäßig am stärksten vertretenen Einrichtungskategorien. Bis 2006 war ihr zahlenmäßiger Anstieg vor allem auf eine Zunahme der am häufigsten vertretenen Kategorie "Einrichtungen der Jugendarbeit" zurückzuführen. Seitdem geht bei insgesamt steigender Gesamtanzahl die Anzahl dieser Einrichtungen zurück. In allen übrigen Kategorien wurden bei den einem vorübergehenden Tiefpunkt 2006 folgenden Erhebungen immer mehr Einrichtungen erfasst.

Die Grafik zeigt in Form eines gestapelten Säulendiagramms die Entwicklung der Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (ohne Kindertageseinrichtunge) insgesamt und die der zahlenmäßig am stärksten vertretenen Einrichtungskategorien. Bis 2006 war ihr zahlenmäßiger Anstieg vor allem auf eine Zunahme der am häufigsten vertretenen Kategorie "Einrichtungen der Jugendarbeit" zurückzuführen. Seitdem geht bei insgesamt steigender Gesamtanzahl die Anzahl dieser Einrichtungen zurück. In allen übrigen Kategorien wurden bei den einem vorübergehenden Tiefpunkt 2006 folgenden Erhebungen immer mehr Einrichtungen erfasst.
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, November 2015. Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet.)

In Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe tätige Personen in Sachsen am 31. Dezember bis 2014

Einrichtungskategorien 2014 2010 2006 2002 1998
Einrichtungen der
Jugendarbeit
2 178 2 560 2 632 2 873 2 698
Einrichtungen der
Jugendsozialarbeit
306 345 286 287 534
Einrichtungen der
Familienförderung
182 179 193 98 58
Gemeinsame
Wohnformen für
Mütter/Väter mit Kindern
179 154 63 75 53
Erziehungs-, Jugend-,
Familienberatungsstellen
(einschließlich Drogen-
und Suchtberatungsst.)
798 696 514 459 450
Einrichtungen für Hilfe zur
Erziehung und Hilfe für
junge Volljährige sowie
für die Inobhutnahme
3 296 2 760 2 318 2 853 3 194
Einrichtungen
für junge Menschen
mit Behinderung
106 147 131 358 314
Verwaltungsstellen und
Einrichtungen der
Mitarbeiterfortbildung
3 532 2 926 2 855 2 951 2 783
Insgesamt
(ohne Kindertages-
einrichtungen)
10 577 9 767 8 992 9 954 10 084
nachrichtlich:
Tageseinrichtungen
für Kinder
(ab 2006 jeweils im März)
34 373 29 534 24 418 21 417 22 029

(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, November 2015 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

In Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (ohne Tageseinrichtungen für Kinder) tätige Personen in Sachsen am 31. Dezember bis 2014

In diesem gestapelten Säulendiagramm wird die Anzahl der ab 1994 in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe Tätigen (ohne Tätige in Kindertageseinrichtungen) nach Einrichtungskategorien dargestellt. Ihre Gesamtanzahl stieg anfangs stark an, ging danach bis 2006 zurück, um inzwischen wieder anzuwachsen. Diese Entwicklung ist vor allem auf die Tätigen der am stärksten vertretenen Einrichtungskategorien »Einrichtungen für Hilfe zur Erziehung bzw. Inobhutnahme« sowie »Einrichtungen der Jugendarbeit« zurückzuführen.

In diesem gestapelten Säulendiagramm wird die Anzahl der ab 1994 in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe Tätigen (ohne Tätige in Kindertageseinrichtungen) nach Einrichtungskategorien dargestellt. Ihre Gesamtanzahl stieg anfangs stark an, ging danach bis 2006 zurück, um inzwischen wieder anzuwachsen. Diese Entwicklung ist vor allem auf die Tätigen der am stärksten vertretenen Einrichtungskategorien »Einrichtungen für Hilfe zur Erziehung bzw. Inobhutnahme« sowie »Einrichtungen der Jugendarbeit« zurückzuführen.
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, November 2015. Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet.)

Ausgaben und Einnahmen

Tabellen und Grafiken

Ausgaben und Einnahmen der Kinder- und Jugendhilfe in Sachsen für ausgewählte Jahre bis 2015 (in 1 000 €)

Merkmal 2015 2010 2005 2000 1995
Ausgaben 2 048 897 1 588 391 1 133 503 956 306 1 247 644
Einnahmen 206 756 157 797 129 647 128 652 215 984
Netto-
ausgaben
1 842 141 1 430 593 1 003 856 827 653 1 031 660
Nettoausgaben
je Einwohner
in €
454 344 234 186 225

Die Nettoausgaben errechnen sich als Differenz aus im Berichtsjahr getätigten Ausgaben und Einnahmen. Die Nettoausgaben werden als Differenz errechnet.

(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Dezember 2016 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

Nettoausgaben der Kinder- und Jugendhilfe in Sachsen für ausgewählte Jahre bis 2015 nach Ausgabearten (in 1 000 €)

Ausgabeart 2015 2010 2005 2000 1995
Insgesamt 1 842 141 1 430 593 1 003 856 827 653 1 031 660
für
Einrichtungen
1 207 809 998 975 657 699 535 223 771 385
darunter für
Kindertages-
einrichtungen
1 174 376 961 195 612 339 458 911 630 448
für Einzel- und
Gruppenhilfen
633 430 378 358 299 857 244 009 214 198
für Personal-
ausgaben der
Jugendhilfe-
verwaltung
901 53 260 46 300 48 422 46 076

(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Dezember 2016 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

Nettoausgaben der Kinder- und Jugendhilfe in Sachsen für ausgewählte Jahre ab 1995 nach Hilfearten

Das Säulendiagramm veranschaulicht, dass die Entwicklung der Nettoausgaben der Kinder- und Jugendhilfe maßgeblich durch die Ausgabenentwicklung im Bereich der Kindertageseinrichtungen beeinflusst wird. Ihr Anteil beträgt mit 64 Prozent fast 2/3 der Gesamtausgaben der Kinder- und Jugendhilfe. Der Anteil der Einzel- und Gruppenhilfen macht mit 34 Prozent ein weiteres Drittel der Ausgaben aus. Für andere Einrichtungen werden nur 2 Prozent der Ausgaben getätigt.<BR>Die Personalausgaben der Jugendhilfeverwaltung werden bei Trägern, die nach neuer Haushaltsystematik abrechnen (Umstellung auf Doppik), nicht mehr getrennt erfasst, sondern sind in den Ausgaben der einzelnen Leistungsarten enthalten.

Das Säulendiagramm veranschaulicht, dass die Entwicklung der Nettoausgaben der Kinder- und Jugendhilfe maßgeblich durch die Ausgabenentwicklung im Bereich der Kindertageseinrichtungen beeinflusst wird. Ihr Anteil beträgt mit 64 Prozent fast 2/3 der Gesamtausgaben der Kinder- und Jugendhilfe. Der Anteil der Einzel- und Gruppenhilfen macht mit 34 Prozent ein weiteres Drittel der Ausgaben aus. Für andere Einrichtungen werden nur 2 Prozent der Ausgaben getätigt.
Die Personalausgaben der Jugendhilfeverwaltung werden bei Trägern, die nach neuer Haushaltsystematik abrechnen (Umstellung auf Doppik), nicht mehr getrennt erfasst, sondern sind in den Ausgaben der einzelnen Leistungsarten enthalten.
(©  Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Dezember 2016 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

Analysen

Insgesamt 1 674 Millionen € wurden von den Trägern der Kinder- und Jugendhilfe im Freistaat Sachsen - dazu gehören die Kreisfreien Städte, die Landkreise, der Kommunale Sozialverband und die obersten Landesjugendbehörden - für den Aufgabenbereich der Kinder- und Jugendhilfe im Jahr 2012 ausgegeben. Das waren 83 Millionen € bzw. 5,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Von den Gesamtausgaben wurden mehr als zwei Drittel (1 162 Millionen €) für Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe verwendet. 496 Millionen € entfielen auf die individuellen und gruppenbezogenen Hilfen nach SGB VIII sowie 16 Millionen € auf die Personalausgaben der Jugendhilfeverwaltung.
Eingenommen haben die Träger der Kinder- und Jugendhilfe im gleichen Zeitraum 182 Millionen €, darunter 123 Millionen € aus Gebühren, Entgelten und Benutzungsgebühren. Im Vergleich zum Jahr 2011 stiegen die Einnahmen um 11 Millionen € bzw. 6,7 Prozent. Damit betrugen die reinen Ausgaben für die Kinder- und Jugendhilfe im Jahr 2012 in Sachsen 1 492 Millionen €.

Erläuterungen

In der Statistik über die Ausgaben und Einnahmen der Kinder- und Jugendhilfe werden die Ausgaben und Einnahmen der öffentlichen Haushalte für Zwecke der Kinder- und Jugendhilfe nach dem SGB VIII und nach anderen Rechtsvorschriften nachgewiesen. Inhalt dieser Statistik sind die Ist-Ausgaben bzw. Ist-Einnahmen nach der Haushaltrechnung, die auf den in Einzelnachweisen angegebenen Haushaltstellen nach der kommunalen bzw. staatlichen Haushaltsystematik gebucht wurden. Maßgebend ist (im Gegensatz zur Finanzstatistik) der Aufwand der jeweiligen Gebietskörperschaft, der direkt für Leistungen an Letztempfänger erbracht wird, nicht der Nachweis der haushaltsmäßigen Belastungen auf jeder Ebene. Es werden nur unmittelbare Ausgaben (Auszahlungen) - ohne kalkulatorische Kosten, interne Verrechnungen und durchlaufende Gelder - der einzelnen Gebietskörperschaften erfasst.
Die Ausgaben für die Aktivitäten der freien Träger werden nur in dem Umfang nachgewiesen, in dem sie durch Zuschüsse der öffentlichen Hand gefördert wurden.

Marginalspalte

Medieninformationen

Über 56 700 Kinder und Jugendliche erhielten 2017 Hilfen zur Erziehung

6 026 Verfahren zur Einschätzung des Kindeswohls in Sachsen 2017

Für 3 855 Kinder und Jugendliche in Sachsen vorläufige Schutzmaßnahmen (Inobhutnahmen) ergriffen

229 Kinder und Jugendliche 2017 in Sachsen adoptiert

Jugendämter schalten Familiengericht ein - 2017 in Sachsen 2 312 Maßnahmen eingeleitet

18 131 Sorgeerklärungen 2017 bei den Jugendämtern registriert

Höhere Ausgaben für Kinder- und Jugendhilfe in Sachsen im Jahr 2015

Weitere Informationen

Informationen zur Kindertages- betreuung (frühkindliche Bildung) finden Sie beim Thema Bildung.

Download-Hinweis

Zum Öffnen der angebotenen pdf-Dokumente benötigen Sie den Adobe-Reader. Diesen können Sie kostenfrei von der Internetseite der Firma Adobe downloaden.

© Statistisches Landesamt