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Fachbeiträge

In der Statistischen Bibliothek ist der Download der Zeitschrift mit älteren Fachbeiträgen kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.

Fachbeiträge 2018

Fachbeitrag Nr. 11/2018 - Beschäftigte im sächsischen Gesundheitswesen 2030

Im Rahmen einer Zusammenarbeit des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen mit der Technischen Universität Dresden wurde 2011 bis 2015 der Bedarf an Beschäftigten im sächsischen Gesundheitswesen bis 2030 vorausberechnet. Nach Vorliegen neuester Ergebnisse für die zukünftige Entwicklung der Bevölkerung durch die 6. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen wurden unter Nutzung der aktuellen Ergebnisse der Krankenhaus- und Pflegestatistik sowie der Gesundheitspersonalrechnung diese Berechnungen aktualisiert und werden hier vorgestellt. Es zeigt sich, dass die höchsten Bedarfszuwächse im Vergleich zu 2015 in den Pflegeeinrichtungen zu verzeichnen sein werden. Für diesen Bereich wird deshalb in drei Szenarien der durchschnittliche jährliche Bedarf an Personalzuwachs bis 2030 berechnet. Neben dem Mehrbedarf durch Erhöhung der Anzahl der zu betreuenden Personen wird ebenfalls beachtet, dass ein großer Teil des Personals, welches zurzeit in den Pflegeeinrichtungen beschäftigt ist, bis 2030 aus dem Beruf ausscheidet.

Fachbeitrag Nr. 10/2018 - Viehbestände

Einen wichtigen Teil der Landwirtschaft stellt die Tierproduktion dar. Daher sind die Statistiken über die Viehbestände von großer Bedeutung. Die Rindermerkmale werden seit Mai 2008 halbjährlich zum Stichtag 3. Mai und 3. November durch die sekundärstatistische Auswertung des „Herkunfts- und Informationssystems für Tiere; Teil Rinder" (HIT-Rinderdatenbank) aller landwirtschaftlichen Rinderhaltungen zusammengetragen. Dies entspricht einer Totalerfassung des Rinderbestandes. Der Schweinebestand wird in Sachsen zwei Mal jährlich primärstatistisch durch Befragung aller Betriebe mit mehr als 50 Schweinen bzw. mehr als 10 Zuchtsauen erfasst. Einmal pro Jahr wird eine Stichprobe in den Schafhaltungen mit 20 und mehr Tieren gezogen und befragt.

Fachbeitrag Nr. 9/2018 - Branchenreport Tourismus

Der „Branchenreport Tourismus 2017“ stellt die achte Aktualisierung des Tabellenteils einschließlich einer kurzen (textlichen) Ergebnispräsentation dar. Damit setzt das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen die mittel- bis längerfristigen Untersuchungen zu diesem Themenfeld fort. Mit Beginn des Berichtsmonates Januar 2012 wurde in der amtlichen Beherbergungsstatistik allerdings eine wesentliche methodische Veränderung wirksam – die Anhebung der Abschneidegrenze für die auskunftspflichtigen Beherbergungsbetriebe und Campingplätze auf nunmehr jeweils zehn oder mehr Gästebetten bzw. Stellplätze. Zudem folgt die Veröffentlichungspraxis des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen seither auch der allgemein üblichen Praxis einer grundsätzlich zusammengefassten Darstellung der Ergebnisse zum Beherbergungsgewerbe und Camping. Weil rückgerechnete Resultate im Allgemeinen lediglich für 2011 existieren, bestehen die Zeitreihentabellen zu diesen Merkmalen gegenwärtig aus maximal sieben Jahren. Neu aufgenommen wurden mit dem Methodenwechsel auch zahlreiche Angaben zu Beherbergungsstätten der Hotellerie mit 25 und mehr Gästezimmern. Den aktuellen Rand bildet in aller Regel das Jahr 2017.

Fachbeitrag Nr. 8/2018 - Baugewerbe

Im Baugewerbe Sachsens sind die Umsätze im Jahr 2017 nominal gestiegen, sowohl im Bauhauptgewerbe als auch im Ausbaugewerbe. Die Baupreise haben sich im Vorjahresvergleich ebenfalls durchgängig erhöht. Dadurch verringerten sich real die teilweise hohen nominalen Umsatzsteigerungen. Unter dem Blickpunkt der Beschäftigung erhöhten sich die Zahlen ebenfalls. Im Bauhauptgewerbe wurde 2017 die höchste Beschäftigtenzahl seit 2005 und im Ausbaugewerbe seit 2004 registriert.

Fachbeitrag Nr. 7/2018 - Lebensformen und Einkommenssituation sächsischer Seniorinnen und Senioren

Dieser Beitrag setzt eine Analyse zur Einkommenssituation sächsischer Seniorinnen und Senioren fort. Nachdem in einem ersten Beitrag zunächst Quellen und Einflussfaktoren in Bezug auf das personenbezogene Nettoeinkommen betrachtet wurden, steht hier die finanzielle Situation der Seniorinnen und Senioren verschiedener Lebensformen im Fokus. Anhand von mittleren monatlichen Nettoeinkommen wird dargestellt, wie sich die Situation z. B. für Alleinstehende oder für Paare auch im Vergleich mit Jüngeren darstellt. Wie schon bei den personenbezogenen Einkommen zeigt sich, dass die Lebenssituation der Seniorinnen und Senioren von einer Heterogenität geprägt ist, die zu deutlichen Unterschieden der Lebensverhältnisse führt. Sowohl die Zahl der Mitglieder in den Lebensformen als auch die Art und Anzahl von Einkommensquellen, die wiederum im Zusammenhang mit der persönlichen Situation wie z. B. Pflegebedürftigkeit stehen, haben dabei Einfluss auf die finanzielle Lage.

Fachbeitrag Nr. 6/2018 - Außenhandel

Der Außenhandel ist ein wichtiges Standbein der sächsischen Wirtschaft und ein entscheidender Faktor für deren Entwicklung. Nach einem leichten Rückgang im vergangenen Jahr stiegen die sächsischen Außenhandelszahlen im Jahr 2017 auf neue Rekordwerte. Sowohl beim Export als auch beim Import wurden seit Beginn der Erhebung für Sachsen im Jahr 1992 noch keine höheren Umsätze erreicht. So wuchsen allein in den letzten fünf Jahren die sächsischen Ausfuhren um 30 Prozent und die Einfuhren um fast 25 Prozent. Im Bundesdurchschnitt betrugen diese Steigerungsraten 17 bzw. 15 Prozent. Allerdings ist der sächsische Export überdurchschnittlich stark vom Kraftfahrzeugbau geprägt. So umfassten im Jahr 2017 die Lieferungen von Erzeugnissen des Kraftfahrzeugbaus fast die Hälfte des Warenwertes der sächsischen Ausfuhr (47 Prozent). Im Bundesmaßstab machten diese Warenuntergruppen noch nicht einmal ein Fünftel (19 Prozent) der Exporte aus.

Fachbeitrag Nr. 5/2018 - Quantifizierung der Gesundheitswirtschaft

Die Gesundheitswirtschaft ist eine Wachstumsbranche, der immer größere Bedeutung zukommt. Auch auf Länderebene steigt daher die Nachfrage nach regelmäßig verfügbaren Informationen zur Entwicklung der Gesundheitswirtschaft. Die Arbeitsgruppe Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder (AG GGRdL) bildet im Zuge der Umsetzung des Wertschöpfungs-Erwerbstätigen-Ansatzes (WSE) die vorhandenen Wachstums- und Beschäftigungspotenziale dieses Querschnittsbereichs der Wirtschaft mit einem wirtschaftszweigbezogenen Ansatz ab und trägt damit dem wachsenden Datenbedarf an Länderergebnissen zur Gesundheitswirtschaft Rechnung. Im vorliegenden Beitrag wird zunächst die dem WSE zugrundeliegende Abgrenzung für die Gesundheitswirtschaft sowie die Berechnungsmethodik vorgestellt, bevor daran anschließend anhand der aktuell vorliegenden Länderergebnisse die bestehenden regionalen Unterschiede in der Gesundheitswirtschaft aufgezeigt werden.

Fachbeitrag Nr. 4/2018 - Berufspendler

Die gelebte und geforderte Mobilität der Menschen hat in modernen Gesellschaften eine große Bedeutung. Ob im Arbeitsleben oder auch im Privatbereich wird heute Mobil-Sein erwartet (siehe auch [1]). Doch wer pendelt überhaupt zur Arbeitsstelle? Wie weit und wie lange sind die Berufspendler in Sachsen unterwegs? Welche Verkehrsmittel benutzen sie? In diesem Beitrag werden u. a. auf diese Fragen Antworten gegeben. Zunächst erfolgen methodische Hinweise und eine definitorische Abgrenzung des Begriffes der Pendler für diese Betrachtungen. Anschließend werden auf Basis von Mikrozensusergebnissen Aspekte des Pendlerverhaltens von Erwerbstätigen in Sachsen im zeitlichen Vergleich betrachtet. Dazu werden die Daten von 1991, 2008, 2012 und 2016 verwendet. Die weitere Analyse gilt der Nutzung von Verkehrsmitteln in Abhängigkeit von räumlichen Strukturen und wirft noch einen Blick auf die große Gruppe der Autofahrer und Autofahrerinnen, die zwei Drittel der Berufspendler stellen.

Fachbeitrag Nr. 3/2018 - Beherbergungsgewerbe

Der Tourismus ist in Sachsen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. So wurden vom Freistaat große Investitionen getätigt, um Regionen nach dem Wegfall von Industrie touristisch attraktiv zu machen, wie zum Beispiel im Lausitzer Seenland oder im Leipziger Neuseenland. Aber auch in den traditionellen Urlauberregionen wie dem Erzgebirge oder dem Vogtland gibt es viele Aktivitäten, um noch mehr Urlauber für die Schönheit unseres Freistaates zu begeistern. Die Tourismusstatistik befragt monatlich alle Beherbergungsstätten mit zehn und mehr Betten sowie Campingplätze mit mindestens zehn Stellplätzen nach der Zahl der angebotenen Gästebetten sowie der angekommenen Gäste und deren Nationalität und weiterhin nach der Anzahl der Übernachtungen. Diese Daten sind wichtige Indikatoren für den Erfolg der Bemühungen um mehr Gäste im Freistaat. Aufgrund des Charakters einer Totalerhebung (mit Abschneidegrenze) sind Ergebnisse in tiefer regionaler Gliederung möglich. Da Tourismuszahlen sehr stark saisonal geprägt sind, gibt es neben den monatlichen Ergebnissen zudem eine Auswertung für das Sommerhalbjahr und das Winterhalbjahr.

Fachbeitrag Nr. 2/2018 - Struktur und Entwicklung der Industrie

Die Entwicklung der sächsischen Industrie anhand unterschiedlicher Merkmale lässt sich in vergleichbarer Weise erst ab dem Jahr 2008 analysieren. Das Verarbeitende Gewerbe unterscheidet sich in seiner Abgrenzung nach außen gemäß der Klassifikation der Wirtschaftszweige 2008 (WZ 2008) beträchtlich von der Abgrenzung nach WZ 2003. Das gilt vor allem auch für die einzelnen Bereiche innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes. Diese WZ-Umstellung hatte neben weiteren Gründen zur Folge, dass die Regionalen Gesamtrechnungen nach der Umstellung auf das Europäische System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen 2010 (ESVG 2010) keine Angaben mehr für den Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden für den Zeitraum vor 2008 veröffentlichen. Weiterhin ist der Beginn des Untersuchungszeitraumes (2008/2009) durch die Wirtschaftskrise charakterisiert. Dadurch können Werte für das Basisjahr 2008 niedrig sein, was sich auf die Gesamtentwicklung entsprechend auswirkt.

Fachbeitrag Nr. 1/2018 - Stationäre und ambulante Pfegeeinrichtungen

Die Pflegesituation in Sachsen ist durch eine besondere Dynamik gekennzeichnet. Durch die Alterung der Bevölkerung stellt die Zunahme der Zahl der Pflegebedürftigen die Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Die Statistik zu den Leistungsempfängern der Pflegeversicherung bietet eine Grundlage für quantitative Aussagen zur Entwicklung der Pflegesituation. Nachdem in einem früheren Beitrag [1] die Inanspruchnahme der verschiedenen Leistungsarten betrachtet wurde, steht in diesem Beitrag die Darstellung der Pflegeeinrichtungen im Mittelpunkt. Es wird die Entwicklung von Anzahl, Beschäftigten und betreuten Pflegebedürftigen seit 1999, dem Jahr der ersten Erhebung zur Pflegestatistik, dargestellt.

Fachbeiträge 2017

Fachbeitrag 11/2017

Arbeitnehmerentgelt, Primäreinkommen, Nettowertschöpfung, Volkseinkommen, Betriebsüberschuss, Verfügbares Einkommen - all das sind Begriffe, die einem bei der Arbeit in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen, neben dem Bruttoinlandsprodukt und der Bruttowertschöpfung, begegnen. Sie dienen in erster Linie dazu, den Kreislauf einer Volkswirtschaft vollständig darzustellen und die verschiedenen wirtschaftlichen Vorgänge untereinander abgrenzen zu können.

Fachbeitrag 10/2017

Der Tourismus ist ein typischer Querschnittsbereich der Wirtschaft. Von ihm profitieren längst nicht nur die Kernbereiche Beherbergungsgewerbe und Gastronomie, sondern insbesondere durch den Tagestourismus auch Teile des Einzelhandels, des Verkehrsbereichs sowie zahlreiche weitere Dienstleistungsanbieter. Für die Beschäftigten in einer Region bietet er vielfältige unterschiedliche Betätigungspotenziale und sichert Einkommen. Mit dem vorliegenden Beitrag veröffentlicht das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen nun erstmals regionalisierte Ergebnisse zur (sozialversicherungspflichtigen) Beschäftigung als Teil der Erwerbstätigenstatistiken in der sächsischen Tourismuswirtschaft nach Kreisen und Reisegebieten für die Jahre 1999 bis 2016.

Fachbeitrag 9/2017

Die berufliche Bildung und insbesondere die duale Ausbildung nimmt im deutschen Bildungssystem eine zentrale Rolle ein. Sie stellt einen Erfolgsgarant für eine niedrige Jugendarbeitslosigkeit und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit dar und ist in nur wenigen Ländern so ausgebaut wie in Deutschland. In den vergangenen Jahren stand das Ungleichgewicht zwischen einem begrenzten Angebot bei gleichzeitig hoher Ausbildungsplatznachfrage im Fokus arbeitsmarktrelevanter Diskurse. Heute stehen zwei wesentliche Aspekte über die berufliche Ausbildung im Fokus aktueller politischer Diskussionen. Zum einen die durch die demografische Entwicklung bedingte rückläufige Ausbildungsplatznachfrage sowie die damit verbundenen neuen Anforderungen an das Berufsbildungssystem und zum anderen die Sicherung des Fachkräftebedarfes für die Wirtschaft. 2016 befanden sich im Freistaat Sachsen rund 48 000 Auszubildende in der dualen Ausbildung. 2012 waren es noch fast 51 000 und somit etwa 6 Prozent mehr. Die Übergänge vom Schulsystem in das Berufsbildungssystem bis hin zu den erfolgreich ausgebildeten jungen Fachkräften lassen sich durch die Daten der Berufsbildungsstatistik gut abbilden. Wechselwirkungen und sich verändernde Strukturen im Bildungsbereich werden im Zusammenhang mit den Daten der Bevölkerungsstatistik und anderen Bildungsstatistiken deutlich. Der nachfolgende Beitrag stellt ausgewählte Ergebnisse der Berufsbildungsstatistik innerhalb eines Fünf-Jahres-Zeitraumes dar.

Fachbeitrag 8/2017

Der vorliegende Beitrag nimmt das 25-jährige Jubiläum der Gesundheitsberichterstattung in Sachsen zum Anlass, den gegenwärtigen Stand der Bereitstellung von gesundheitsrelevanten Informationen vorzustellen. Eingebettet in die Darstellung der historischen Entwicklungen wird gezeigt, dass die dargebotenen Informationen heute einen sehr großen Teil des Informationsbedarfes abdecken.

Fachbeitrag 7/2017

In Folge des demografischen Wandels leben zunehmend ältere Menschen in Deutschland. Sie rücken immer stärker in den Fokus von Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Generell stellt sich die Lebenssituation der Seniorinnen und Senioren von heute im Vergleich zu früheren Generationen besser dar. Sie ist von einer Heterogenität geprägt, die zu deutlichen Unterschieden der Lebensverhältnisse führt. Das Einkommen der Senioren spielt für die Gestaltungsmöglichkeiten der individuellen Lebensverhältnisse und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben eine wesentliche Rolle. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem individuellen Nettoeinkommen von sächsischen Seniorinnen und Senioren und den Einflussfaktoren Einkommensquellen, Geschlecht und Bildung. Basis der Ausführungen sind die Ergebnisse des Mikrozensus. In einem Folgebeitrag wird untersucht, wie sich die Einkommenssituation in Bezug zu den Lebensformen sächsischer Seniorinnen und Senioren darstellt.

Fachbeitrag 6/2017

Die 26. Gastgeberstadt des „Tages der Sachsen" 2017, dem größten Volks-, Vereins- und Heimatfest im Freistaat Sachsen, ist die Große Kreisstadt Löbau im Herzen der sächsischen Oberlausitz mitten im Landkreis Görlitz. Vom 1. bis 3. September werden zahlreiche Besucher erwartet. Löbau, zentral im Dreiländereck Deutschland, Tschechien und Polen gelegen, stellt das Fest unter das Motto »Mit Volldampf nach Löbau« und freut sich darauf, als Gastgeber seinen guten Ruf als Veranstaltungsausrichter unter Beweis zu stellen. [1] Seit 1992 wird dieses Volks- und Heimatfest alljährlich am ersten Septemberwochenende in einer anderen sächsischen Stadt gefeiert. Vereine und Künstler präsentieren sich, Sportler zeigen ihr Können, Händler und Handwerker sorgen für buntes Marktleben. 2016 besuchten rund 300 000 Gäste den Tag der Sachsen in Limbach-Oberfrohna im Landkreis Zwickau. 2018 wird Torgau im Landkreis Nordsachsen Ausrichter des 27. Tages der Sachsen sein. Mit diesem Beitrag wird die 2011 begonnene Folge, anlässlich des Tages der Sachsen die Gastgeberstädte und deren Landkreise im Spiegel der amtlichen Statistik vorzustellen, fortgesetzt.

Fachbeitrag 5/2017

Die sächsische Wirtschaft ist im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr nach dem derzeitigen Berechnungsstand – Februar 2017 – preisbereinigt überdurchschnittlich stark gewach­sen. Das Bruttoinlandsprodukt lag um 2,7 Prozent (Deutsch­land: 1,9 Prozent) über dem Vorjahresstand, nachdem es bereits von 2014 zu 2015 um den gleichen Pro­zentsatz zugenommen hatte.

Fachbeitrag 4/2017

Im Baugewerbe Sachsens sind die Umsätze in den Jahren 2015 und 2016 nominal gestiegen. Lediglich im Ausbaugewerbe lag der Gesamtumsatz 2015 knapp unter dem Vorjahreswert. Die Baupreise haben sich im Vorjahresvergleich ebenfalls durchgängig verteuert. Dadurch verringerten sich etwas die teilweise hohen nominalen Umsatzsteigerungen. Unter dem Blickpunkt der Beschäftigung erhöhten sich die Zahlen im Ausbaugewerbe in beiden Jahren. Im Bauhauptgewerbe wurde 2016 die höchste Beschäftigtenzahl seit 2005 registriert.

Fachbeitrag 3/2017

Wohlfahrtsmessung ist ein eng mit dem Thema Nachhaltigkeit verbundener Aspekt in der anhaltenden Diskussion zur gesamtgesellschaftlichen Entwicklung. Als zentrales Ziel der Bemühungen wird weltweit angestrebt, Lebensqualität für die heutige Generation und die zukünftigen Generationen zu erzielen und zu sichern. Während Nachhaltigkeitsstrategien Ansprüche an unser Handeln stellen, dient die Wohlfahrtsmessung der Erkenntnis, ob die erreichten Entwicklungsstände von der Gesellschaft als Wohlstand empfunden werden können.

Fachbeitrag 2/2017

Die Pflegesituation in Sachsen ist durch eine besondere Dynamik gekennzeichnet. Durch die Alterung der Bevölkerung stellt die Zunahme der Zahl der Pflegebedürftigen die Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Die Statistik zu den Leistungsempfängern der Pflegeversicherung bietet eine Grundlage für quantitative Aussagen zur Entwicklung der Pflegesituation. Der Fokus dieses Beitrages liegt auf der Inanspruchnahme der verschiedenen Leistungsarten. Neben der Darstellung des Istzustandes auf Basis der letzten Erhebung im Dezember 2015 geben die Betrachtung der Veränderungen seit Dezember 2013 und der Bezug auf die Bevölkerung die Möglichkeit, den Sachverhalt in einem gesamtgesellschaftlichen Kontext zu betrachten.

Fachbeitrag 1/2017

Im folgenden Beitrag werden ausgewählte Ergebnisse zu der Einnahmen- und Ausgabenstruktur der privaten Haushalte im Freistaat vorgestellt. Damit wird die Ergebnispräsentation zur EVS 2013 abgeschlossen. Für das zweite Quartal dieses Jahres ist die Veröffentlichung einer Broschüre mit dem Titel „Lebensverhältnisse im Wandel – 20 Jahre EVS in Sachsen“ angedacht. Sie soll in kurzer kompakter und informativer Form die wesentlichsten Ergebnisse und Entwicklungen aus zwei Jahrzehnten EVS darstellen.

Fachbeiträge 2016

Fachbeitrag 8/2016

Nicht nur zur Weihnachtszeit fragen sich viele: „Wo ist mein Geld bloß geblieben?“ Antwort auf diese Frage gibt z. B. die EVS, die alle fünf Jahre auch Daten zu den Aufwendungen sächsischer Privathaushalte für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren (NGT) liefert. Privathaushalte gaben durchschnittlich im Monat etwas über 271 € für NGT aus. Darunter auch Nahrungsmittel, die besonders für die anstehenden Feiertage im Einkaufskorb landen.

Fachbeitrag 7/2016

Die Erwerbstätigkeit in Sachsen hat sich in den letzten Jahren positiv entwickelt. Neben quantitativen Entwicklungen haben sich auch Veränderungen bei den Beschäftigungsformen vollzogen. Nach wie vor wird das Arbeitsleben überwiegend durch Normalarbeitsverhältnisse bestimmt, jedoch gewannen Selbständigkeit und atypische Beschäftigungsverhältnisse an Bedeutung.

Fachbeitrag 6/2016

Mit dem vorliegenden Beitrag wird die Betrachtung historischer Gewerbezählungen fortgesetzt. Der zeitliche Rahmen spannt sich vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. In dieser Zeit fanden vier Gewerbe- und Berufszählungen statt. Gegenstand der Berufszählungen ist jeweils die gesamte Bevölkerung, Personen mit Hauptberuf einschließlich der Erwerbslosen mit Hauptberuf sowie die Angehörigen ohne Hauptberuf. Gegenstand der Betriebs-/Gewerbezählungen sind die Betriebe und die in ihnen beschäftigten Personen (Erwerbstätige). In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren beträchtliche wirtschaftliche Entwicklungen und auch Veränderungen in der Wirtschafts- und Sozialstruktur zu beobachten. Im Beitrag wurde untersucht, inwieweit sich diese Veränderungen in der amtlichen Statistik widerspiegeln.

Fachbeitrag 5/2016

In Zeiten des Klimawandels ist CO2-loser Verkehr ein aktuelles Thema der Politik. Der nachfolgende Artikel gibt eine Übersicht über die derzeitigen politischen Zielsetzungen der Bundesregierung und den aktuellen technologischen Stand sowie über Ergebnisse einiger Studien zu (Umwelt-) Nutzen und Umsetzbarkeit der Ziele. Gleichfalls eingeschlossen sind aktuelle Datenbetrachtungen über die Be-standsentwicklung von Elektro-Kraftfahrzeugen einschließlich einer Vorschau für den Zeitraum bis 2020. Dabei wird speziell auf den sächsischen Kraftfahrzeugbestand und dessen Entwicklung eingegangen.

Fachbeitrag 4/2016

Die 25. Gastgeberstadt des „Tages der Sachsen“ 2016, dem größten Volks-, Vereins- und Heimatfest im Freistaat Sachsen, ist die Stadt Limbach-Oberfrohna im Landkreis Zwickau. Vom 2. bis 4. September werden zahlreiche Besucher in Limbach-Oberfrohna erwartet. Limbach-Oberfrohna, die Wiege der sächsischen Strumpfwirkerei, stellt das Fest unter das Motto »L.-O. wirkt« und weist damit auch auf die lange Textil- und Strumpfwarentradition der Stadt hin. Seit 1992 wird dieses Volks- und Heimatfest alljährlich am ersten Septemberwochenende in einer anderen sächsischen Stadt gefeiert. Vereine und Künstler präsentieren sich, Sportler zeigen ihr Können, Händler und Handwerker sorgen für buntes Marktleben. Mit diesem Beitrag wird die 2011 begonnene Folge, anlässlich des Tages der Sachsen die Gastgeberstädte und deren Landkreise im Spiegel der amtlichen Statistik vorzustellen, fortgesetzt.

Fachbeitrag 3/2016

Die (volkswirtschaftliche) Bedeutung des Tourismus hat in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten beständig weiter zugenommen. Als typischen Querschnittsbereich der Wirtschaft profitieren von ihm nicht nur das Beherbergungsgewerbe und die Gastronomie, sondern insbesondere durch den Tagestourismus auch Teile des Einzelhandels, des Verkehrsbereichs sowie zahlreiche weitere Dienstleistungsanbieter. Dadurch werden Einnahmen bzw. Wertschöpfung generiert und für viele Beschäftigte Arbeitsplätze und damit Einkommen gesichert.

Fachbeitrag 2/2016

Am 22. April 2016 wurde die neue Schülerzahlenvorausberechnung, die das Kultusministerium beim Statistischen Landesamt in Auftrag gegeben hatte veröffentlicht. Die Ergebnisse basieren neben der amtlichen Schulstatistik auf der 6. Regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung (6. RBV) für den Freistaat Sachsen. Diese Vorausberechnung stellt die mögliche Bevölkerungsentwicklung in einem Korridor dar, der durch zwei Varianten begrenzt wird (lesen Sie mehr dazu in unserem Fachbeitrag des Newsletters 1/2016). Dabei stellt die Variante 1 die obere der beiden Varianten dar. Durch die Verwendung dieser beiden Varianten konnte auch für die Schüler- und Absolventenprognose ein Korridor aufgezeigt werden, in dem sich die Entwicklung der Schülerzahlen in Sachsen voraussichtlich bewegen wird.

Fachbeitrag 1/2016

Am 19. April 2016 wurde die 6. Regionalisierte Bevölkerungsvoraus-berechnung für den Freistaat Sachsen veröffentlicht. Aufgezeigt werden hier die voraussichtlichen Veränderungen in der Größe und im Alters-aufbau der Bevölkerung des Freistaates Sachsen von 2015 bis 2030.

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Veröffentlichungen

der Statistischen Landesämter und des Statistischen Bundesamtes:

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