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Schiedsstellen

Geschäftsanfall der gemeindlichen Schiedsstellen

Merkmal 2016 2015 2014 2010 2005
Schiedsstellen am
31. Dezember
310 312 315 336 353
Inanspruchnahmen insgesamt 2 842 3 000 3 006 3 575 4 085
Anträge auf Schlichtungs- und
Sühneversuche
420 444 510 487 644
Erledigungen durch Vergleich,
Anerkenntnis und Verzicht
sowie Sühneversuch mit Erfolg
276 277 3331 303 456
Sonstige Inanspruchnahmen
("Tür und Angelfälle")
2 422 2 556 2 496 3 088 3 441

(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Dezember 2017 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

 

Tätigkeit der gemeindlichen Schiedsstellen 2007 bis 2016

Die Grafik zeigt die Entwicklung der Tätigkeit der gemeindlichen Schiedsstellen von 2007 bis 2016. Die Sonstigen Inanspruchnahmen (Tür- und Angelfälle) unterlagen in dieser Zeit starken Veränderungen. Bei den strafrechtlichen Privatklageverfahren und gemischten Streitigkeiten konnte gegenüber dem Vorjahr eine Steigerungum 10 Prozent registriert werden.

Die Grafik zeigt die Entwicklung der Tätigkeit der gemeindlichen Schiedsstellen von 2007 bis 2016. Die Sonstigen Inanspruchnahmen (Tür- und Angelfälle) unterlagen in dieser Zeit starken Veränderungen. Bei den strafrechtlichen Privatklageverfahren und gemischten Streitigkeiten konnte gegenüber dem Vorjahr eine Steigerungum 10 Prozent registriert werden.
(©  Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Dezember 2017 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

Analysen

Deckblatt Statistik in Sachsen

Gemeindliche Schiedsstellen in Sachsen

Dieser Artikel »Statistik in Sachsen, 3/ 2007, Seite 99« informiert über die gemeindliche Schiedsstellen in Sachsen.

Erläuterungen

Gemeindliche Schiedsstellen

Das Verfahren vor den gemeindlichen Schiedsstellen, die gemäß dem Sächsischen Schiedsstellengesetz gebildet wurden, dient dem Ziel, Rechtsstreitigkeiten durch Einigung der Parteien gütlich und mit geringem Kostenaufwand beizulegen. Die Schiedsstellen schlichten in Streitigkeiten des täglichen Lebens und bei »kleinen« Strafsachen. Die Aufgaben der Schiedsstelle werden von einem ehrenamtlich tätigen Friedensrichter wahrgenommen. Er wird vom Gemeinderat gewählt. Nicht jede Gemeinde hat eine eigene Schiedsstelle. Kleinere Gemeinden betreiben, durch eine Zweckvereinbarung geregelt, eine gemeinsame Schiedsstelle. Größere Städte unterhalten dagegen mehrere Schiedsstellen.

Die Städte und Gemeinden erhalten am Ende jeden Jahres die Erhebungsnterlagen und leiten diese an ihre Friedensrichter weiter. Die statistische Erfassung erfolgt durch den Friedensrichter. Die Weiterleitung der Daten an das Statistische Landesamt übernehmen die Städte und Gemeinden jeweils bis zum 31. Januar jeden Jahres.

 

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Medieninformationen

Sich vertragen ist besser als klagen – Rückgang der Schlichtungsverfahren in Sachsen

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© Statistisches Landesamt