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Industrie, Bau, Energie, Handwerk

Industrie

Als Industrie wird traditionell der Teil der sächsischen Wirtschaft bezeichnet, der die Abschnitte B (Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) und C (Verarbeitendes Gewerbe) der Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008) umfasst, zur einfacheren Handhabung nachfolgend auch als Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe bezeichnet. Die für diesen Bereich durchgeführten Erhebungen dienen der kurzfristigen Beurteilung der konjunkturellen Entwicklung sowie der mittel- und langfristigen Beobachtung von Wachstumsprozessen und Strukturveränderungen (regional und sektoral). Die Ergebnisse sind somit eine unentbehrliche Grundlage für zahlreiche Entscheidungen der gesetzgebenden Körperschaften, der Bundes- und Landesregierungen, der Verbände, Kammern und anderer Institutionen auf dem Gebiet der gesamten Wirtschaftspolitik.  Darüber hinaus liefern sie grundlegende Informationen für die Berechnung des Bruttoinlandsprodukts.

Industriekarte Sachsen

Verarbeitendes Gewerbe, Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden in Sachsen 2013 (2. Auflage),<BR>Karte im Maßstab 1 : 400 000

Verarbeitendes Gewerbe, Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden in Sachsen 2013 (2. Auflage),
Karte im Maßstab 1 : 400 000
(© StLa/HTW Dresden)

Die Industriekarte von Sachsen zeigt diese Wirtschaftsbereiche in detaillierter Form für jede sächsische Gemeinde und gibt einen Überblick über die Industrieverteilung und aktuelle Industriestruktur.

Mit der 1. Auflage dieser kartographischen Industriedarstellung wurde eine nahezu 40-jährlige Lücke geschlossen. Für die 2. Auflage wurde in der Flächendarstellung ein anderes Merkmal verwendet, anstelle der Industriedichte die Industriequote. Die Darstellungsmethode wurde bewusst in Anlehnung an Schulatlanten gewählt.

Die Karte entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Statistischen Landesamt des Freistaates Sachsen und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Die Karte kann in originaler Größe heruntergeladen werden.

Baugewerbe

Die Erhebungen des Baugewerbes liefern unverzichtbare statistische Informationen über die konjunkturelle Entwicklung und über strukturelle Veränderungen in der Bauwirtschaft. Sie sind Grundlage für die Arbeit der gesetzgebenden Körperschaften, der Bundes- und Landesregierung, der Bau- und Handwerksverbände, sowie der Kammern.

Die Erhebungen gliedern sich auf in die Bereiche:
Bauhauptgewerbe (Hochbau, Tiefbau, Vorbereitende Baustellenarbeiten sowie Sonstige spezialisierte Bautätgkeiten)
Ausbaugewerbe (Bauinstallation sowie Sonstiger Ausbau)

  • Zur kurzfristigen Berichterstattung im Bauhauptgewerbe dient der Monatsbericht, der aktuelle Daten für die Konjunkturanalyse sowie das Ausgangsmaterial zur Berechnung von Produktions- und Auftragseingangsindizes bereitstellt. Zusätzlich wird vierteljährlich die Statistik über den Auftragsbestand im Bauhauptgewerbe durchgeführt.
  • Im Ausbaugewerbe werden die Angaben zur Beobachtung der konjunkturellen Entwicklung im Rahmen der Vierteljahreserhebung erfragt.
  • Die für beide Bereiche durchgeführten jährlichen Strukturerhebungen ermöglichen Aussagen über mittelfristige Entwicklungen und strukturelle Veränderungen der Baubranche. Darüber hinaus werden wichtige Informationen zur Investitionstätigkeit der Unternehmen des Bauhaupt- und Ausbaugewerbes mit der jährlichen Investitionserhebung gewonnen.

Energie

Energie ist heute in nahezu allen Lebensbereichen unentbehrlich. Bedingt durch die Endlichkeit der fossilen Energieträger und befördert durch die in den zurückliegenden Jahren intensiv geführte Debatte zum Klimawandel, ist der Umgang mit Energie zu einem der wichtigsten Themen unserer Zeit geworden. Die energiestatistischen Erhebungen liefern wichtige Informationen über Aufkommen, Umwandlung und Verwendung von Energieträgern sowie über die konjunkturelle Lage auf dem Energiesektor und dienen als unentbehrliche Gundlage für wirtschafts- und energiepolitische Entscheidungen. Mit der Einführung des Energiestatistikgesetzes (EnStatG) wurde für die Energiepolitik darüber hinaus ein energiestatistischer Rahmen für die Aussagefähigkeit einer Gesamtbetrachtung über Aufkommen, Umwandlung und Verwendung von Energieträgern (üblich in der Darstellung einer Energiebilanz) geschaffen. Mit der Liberalisierung der europäischen Strom- und Gasmärkte änderten sich auch die Rahmenbedingungen für die Energiewirtschaft. Die Marktstrukturen wurden vollkommen umgebrochen. Die amtlichen statistischen Erfassungsmöglichkeiten werden entsprechend auf diese veränderten Marktbedingungen hinsichtlich adäquater Erhebungstatbestände und Erfassungsstufen ausgerichtet.

Handwerk

Das Handwerk stellt die formaljuristische Abgrenzung von Unternehmen dar, die in die Handwerksrolle eingetragen sind. Handwerksunternehmen sind  in vielen Wirtschaftsbereichen zu finden, verstärkt im Baugewerbe und im verarbeitenden Gewerbe, aber auch im Handel und in anderen Dienstleistungsbereichen. Unterschieden wird dabei das zulassungspflichtige Handwerk in der Anlage A der Handwerksrolle, das zulassungsfreie Handwerk in der Anlage B1 und das handwerksähnliche Gewerbe in der Anlage B2. Die Handwerksrolle gibt es nur in Deutschland, weshalb auch keine Meldepflicht der Handwerksstatistik gegenüber der EU besteht. Die Handwerksorganisationen unterscheiden in einer eigenständige Klassifikation nach Gewerbegruppen und darunter nach Gewerbezweigen. Die Ergebnisse der Handwerksberichterstattungen werden vorrangig nach dieser Klassifikation aber auch nach der Wirtschaftszweigklassifikation der Statistik ausgewertet.

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