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Handwerk

Aktuelle Quartalszahlen

Tabellen und Grafiken

Die Handwerksstatistik wird ab 2008 vierteljährlich mit Hilfe von Verwaltungsdaten dargestellt.

Beschäftigte und Umsatz im zulassungspflichtigen Handwerk ab dem Jahr 2010

Die Tabelle zeigt die Entwicklung im zulassungspflichtigen Handwerk ab dem Jahr 2010 anhand von Messzahlen zur Basis 2009.

Jahr
Quartal
Beschäftigte im zulassungs-
pflichtigen
Handwerk ins-
gesamt Messzahl
30.9.2009 = 100
Umsatz im zu-
lassungspflichtigen
Handwerk insge. Messzahlen
Vierteljahresdurch-
schnitt 2009 = 100
2. Quartal 2018 96,5 122,3
1. Quartal 2018 95,7 101,0
Jahres-
durchschnitt 2017
96,7 115,7
4. Quartal 2017 96,6 130,0
3. Quartal 2017 98,1 120,8
2. Quartal 2017 96,5 116,4
1. Quartal 2017 95,8 95,8
2016 96,3 111,7
2015 96,2 108,0
2014 96,9 106,6
2013 96,9 104,2
2012 97,9 103,4
2011 98,1 107,3
2010 97,6 98,9

Die aktuellsten zwei Quartale enthalten vorläufige Ergebnisse.

(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, September 2018;
Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

 

Entwicklung des Umsatzes im zulassungspflichtigen Handwerk seit 2009 nach ausgewählten Gewerbegruppen

Die Grafik zeigt die Entwicklung des Umsatzes 2009 bis 2017 nach ausgewählten Gewerbegruppen.<BR>Messzahlen: Basis ist der Vierteljahresdurchschnitt 2009

Die Grafik zeigt die Entwicklung des Umsatzes 2009 bis 2017 nach ausgewählten Gewerbegruppen.
Messzahlen: Basis ist der Vierteljahresdurchschnitt 2009
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, März 2018 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

 

 

Ergebnisse der Handwerkszählung 2016

Beschäftigte und Umsatz im zulassungspflichtigen Handwerk für 2016

Gewerbegruppe Anzahl der zulassungs-pflichtigen Handwerks-unternehmen Anzahl der tätigen Personen im Jahres-durchschnitt Umsatz insgesamt in 1 000 €
Insgesamt 29 667 234 512 23 777 412
I Bauhauptgewerbe 5 969 44 135 4 354 989
II Ausbaugewerbe 10 888 68 277 6 249 216
III Handwerk für den gewerblichen Bedarf 3 018 30 209 3 302 930
IV Kraftfahrzeug-gewerbe 3 669 37 117 7 105 504
V Lebensmittel-gewerbe 1 679 29 378 1 605 921
VI Gesundheits-gewerbe 1 033 9 902 655 423
VII Handerk für den privaten Bedarf 3 411 15 494 503 429

(© Es erfolgte eine Zuschätzung für tätige Unternehmer und eine Schätzung des Umsatzes bei Organschaftsmitgliedern. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Oktober 2018 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

Analysen

Zeitschrift Wirtschaft und Statistik

Im Heft 5/2008 finden Sie einen Aufsatz zur veränderten Methodik in der Handwerksstatistik.

Erläuterungen

Anders als bei vielen anderen Wirtschaftsstatistiken erstreckt sich der Erhebungsbereich der Handwerksstatistiken über nahezu alle Wirtschaftszweige der EU-einheitlichen Klassifikation (NACE). Sowohl im Verarbeitenden Gewerbe und Baugewerbe als auch im Handels- und Dienstleistungsbereich gibt es Unternehmen, die dem Handwerk zuzuordnen sind.

Die Zugehörigkeit zur Grundgesamtheit des Handwerks richtet sich formaljuristisch danach, ob der Inhaber des Handwerksunternehmens zur Ausübung eines zulassungspflichtigen Handwerks in die Handwerksrolle Anlage A eingetragen ist, bzw. zur Ausübung eines zulassungsfreien Handwerks in die Anlage B Abschnitt 1. Diese Handwerkseigenschaft wird gemeinsam mit dem von den Handwerkskammern festgelegten Gewerbezweig (Klassifikation der Handwerkskammern) im Unternehmensregister gepflegt.

 

Seit dem Berichtsjahr 2008 wurde die bis dahin vierteljährliche Stichprobenerhebung auf die Auswertung von Verwaltungsdaten umgestellt. Damit können unterjährig nicht nur Merkmalswerte der Unternehmen des zulassungspflichtigen Handwerks ausgewertet werden, sondern auch des zulassungsfreien Handwerks, ohne die Unternehmen zu belasten.

Die Ergebnisse der Statistik liegen ca. 70 Tage nach Abschluss des Quartals in Form von  Messzahlen zur Basis 2009 als vorläufige Daten vor. Weitere 180 Tage später erfolgt ein erneuter Abruf der Verwaltungsdaten und dann gelten die Ergebnisse als endgültig. Zu diesem Zeitpunkt erfolgt eine Korrektur der vorläufigen Daten in den Tabellen und grafischen Darstellungen. Es gibt neben den vorläufigen und endgültigen Daten noch zwischenrevidierte Daten, die nicht veröffentlicht werden. Zur Berechnung von Messzahlen und Veränderungsraten werden jeweils die aktuellsten Revisionsstände verwendet.

Die Ergebnisse werden nach der Klassifikation der Handwerksordnung nach Gewerbegruppen und Gewerbezweigen einerseits, sowie nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige der Statistik andererseits veröffentlicht.

 

Eine Handwerkszählung (HWZ) liefert Strukturinformationen in Form von Absolutzahlen über das Handwerk. Die letzte HWZ als Primärerhebung bei allen Handwerksunternehmen fand im Jahr 1995 statt. Für das Berichtsjahr 2008 wurde erstmals und seitdem jährlich eine HWZ als Auswertung des Unternehmensregisters der Statistik durchgeführt.

Die jährliche HWZ stellt Informationen über alle selbständigen Handwerksunternehmen (einschließlich inzwischen inaktiver Unternehmen) des  zulassungspflichtigen sowie zulassungsfreien Handwerks mit steuerbarem Umsatz aus Lieferungen
und Leistungen und/oder mit sozialversicherungspflichtig oder geringfügig entlohnten Beschäftigten im Berichtsjahr zur Verfügung. Unternehmen mit ausschließlich handwerklichen Nebenbetrieben und innerbetrieblichen handwerklichen Abteilungen gehören nicht zur Grundgesamtheit der Handwerkszählung. Ausgewertet werden die Merkmale sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, geringfügig entlohnte Beschäftigte (Quelle jeweils Bundesagentur für Arbeit), Umsatz insgesamt einschließlich nichthandwerklicher Umsatz (Quelle: Oberfinanzdirektion), Gewerbezweig (Quelle: Handwerkskammern), Wirtschaftszweig, amtlicher Gemeindeschlüssel und Rechtsform. Für das Merkmal tätige Personen insgesamt werden Werte für tätige Inhaber zu den abhängig Beschäftigten dazu geschätzt, unbezahlt mithelfende Familienangehörige können nicht berücksichtigt werden. Schätzungen werden auch beim Umsatz für Mitglieder einer umsatzsteuerlichen Organschaft vorgenommen, liegen jedoch Erhebungsumsätze aus anderen Primärerhebungen vor, werden diese ausgewertet. Überschreitet der Anteil der geschätzten Umsätze den Wert von 30 Prozent, werden die Daten in Klammern gesetzt, weil der Zahlenwert statistisch relativ unsicher ist. Ab einem Schätzanteil von 40 Prozent werden die Ergebnisse gesperrt („/“). Für regionale Auswertungen ist zu beachten, dass es sich um eine Unternehmenserhebung handelt. Alle Merkmale werden für das gesamte Unternehmen nur am Unternehmenssitz nachgewiesen, auch wenn das Unternehmen sachsenweit oder bundesweit tätig ist. Beim Vergleich mit den Ergebnissen des Vorjahres muss beachtet werden, dass vor allem in den ersten Jahren der Handwerkszählung als Verwaltungsdatenauswertung noch methodische Anpassungen in der Berichtkreisabgrenzung vorgenommen wurden.