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Verbraucherpreisindex

Im Fokus: Beginn der Schule

Obwohl der August normalerweise als Sommermonat zu Reisen und Aktivitäten in der Natur einlädt, begann für sächsische Schüler bereits in der 2. Woche wieder der »Ernst des Lebens«. Für Eltern von Abc-Schützen stand ferner die Füllung der Zuckertüte mit »Schokolade« (7,7 Prozent), »Bonbons« (-0,9 Prozent), »Gummibärchen« (0,6 Prozent) oder einem »Kuscheltier« (0,7 Prozent) auf der Agenda. Während für die anschließende Feierlichkeit im »Restaurant« zwei Prozent mehr zu veranschlagen waren, kam man bei der heimischen Runde mit »Kaffee« (-5,9 Prozent) und »Tiefkühlkuchen« (-0,5 Prozent) günstiger als im Vorjahr.

Die vollständige Analyse finden Sie nachfolgend als Download:

Die Grafik veranschaulicht den Preisanstieg für Schulbedarf von August 2015 zu 2016.

Die Grafik veranschaulicht den Preisanstieg für Schulbedarf von August 2015 zu 2016.
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, September 2016 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verarbeitung mit Quellenangabe gestattet)

Tabellen und Grafiken

Jahresteuerungsraten ausgewählter Verbraucherpreisindizes in Prozent (Basis 2010 = 100)

Monat
Jahr
Gesamt-
index
Gesamt-
index
ohne
Energie
Gesamtindex
ohne Netto-
mieten und
Nebenkosten
Gesamtindex
ohne Nah-
rungsmittel
und Energie
August 2016 0,5 1,1 0,6 1,1
Juli 2016 0,5 1,3 0,5 1,4
Juni 2016 0,4 1,3 0,4 1,4
Mai 2016 0,1 1,2 - 1,3
April 2016 -0,1 0,9 -0,3 0,9
März 2016 0,3 1,5 0,1 1,4
Februar 2016 -0,1 1,1 -0,2 1,1
Januar 2016 0,4 1,3 0,4 1,3
2015 0,3 1,5 0,3 1,5
2014 0,9 1,3 1,0 1,4
2013 1,6 1,7 1,9 1,2
2012 2,0 1,5 2,4 1,4
2011 2,0 1,2 2,5 1,0
2010 1,1 0,7 1,3 0,6

(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, September 2016 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

Durchschnittliche Jahresteuerungsraten nach Hauptgruppen

Energieprodukte (-8,7 Prozent) erwiesen sich 2015 als indexbestimmend. In Folge lag die durchschnittliche Jahresteuerung nur bei 0,3 Prozent. Der niedrigsten seit 2009 (0,3 Prozent) und 1999 (0,4 Prozent). Des Weiteren ist die Preisentwicklung vor allem bei »Dienstleistungen« (1,9 Prozent) sowie im Einzelhandel insbesondere bei »frischem Obst« (3,1 Prozent) und »Gemüse« (7,0 Prozent) erwähnenswert.

Energieprodukte (-8,7 Prozent) erwiesen sich 2015 als indexbestimmend. In Folge lag die durchschnittliche Jahresteuerung nur bei 0,3 Prozent. Der niedrigsten seit 2009 (0,3 Prozent) und 1999 (0,4 Prozent). Des Weiteren ist die Preisentwicklung vor allem bei »Dienstleistungen« (1,9 Prozent) sowie im Einzelhandel insbesondere bei »frischem Obst« (3,1 Prozent) und »Gemüse« (7,0 Prozent) erwähnenswert.
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Januar 2016 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verarbeitung mit Quellenangabe gestattet)

Wägungsschema 2010

Das Diagramm stellt die Verteilung der Wägungsanteile auf die Hauptgruppen in Promille für das derzeit gültige Basisjahr 2010 = 100 dar.

Das Diagramm stellt die Verteilung der Wägungsanteile auf die Hauptgruppen in Promille für das derzeit gültige Basisjahr 2010 = 100 dar.
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Februar 2013- Auszugsweise Vervielfältigung und Verarbeitung mit Quellenangabe gestattet)

Analyse

    Turnusmäßige Überarbeitung des Verbraucherpreisindex

    Im Januar 2013 erfolgte bundesweit die Umstellung von der bisherigen Basis 2005 auf das Basisjahr 2010. Damit verbunden war eine Neuberechnung der Ergebnisse ab Januar 2010. Im Mittelpunkt der Überarbeitung des Verbraucherpreisindex stand u. a. die Aktualisierung der Wägungsschemata für die Waren und Dienstleistungen, der Geschäftstypen sowie der Bundesländer. Sie nehmen Bezug auf das Jahr 2010 und bleiben bis zur nächsten turnusmäßigen Überarbeitung konstant. Die Auswahl der einzelnen Waren und Dienstleistungen, der sogenannte »Warenkorb«, wird jedoch laufend angepasst, um immer die aktuellen Gütervarianten in die Preisbeobachtung einfließen zu lassen. Des Weiteren gab es einige methodische Verbesserungen.
    Die wichtigsten Neuerungen sind im nachfolgenden Download zusammengefasst.

    Entwicklung von Nahrungsmittel-, Getränke- und Energiepreisen 2012 in Sachsen

    Das tägliche Leben wird nicht billiger! Abgesehen von monatlichen Preisschwankungen und Sonderangeboten, auf die es sich lohnt als kostenbewusster Verbraucher zu achten, zeichnete sich 2012 ein Trend steigender Verbraucherpreise ab, der 2013 weiterhin anhält. Die nachfolgend als Download zur Verfügung stehende Analyse beschäftigt sich explizit mit der Entwicklung der Preise bei Nahrungsmitteln, Getränken und Energie.

    Statistisch betrachtet - 10 Jahre Euro-Bargeld

    10 Jahre Euro-Bargeld in Sachsen

    Am 1. Januar 2012 jährte sich zum zehnten Mal die Einführung des Euro-Bargeldes. Die sächsische Verbraucherpreisstatistik hat dies zum Anlass genommen und sich etwas intensiver mit der Preisentwicklung vor und nach der Währungsumstellung beschäftigt. Die Ergebnisse finden sich in der Publikationsreihe Statistisch betrachtet unter dem Titel »10 Jahre Euro-Bargeld«, der Ihnen nachfolgend als Download zur Verfügung steht.

    Erläuterungen

    • Verbraucherpreisindex
      … durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten zu Konsumzwecken erworben werden
    • Jahresteuerungs- oder Inflationsrate
      … durchschnittliche Preisentwicklung innerhalb eines Jahres in Prozent
    • Warenkorb
      … repräsentative Auswahl an Waren und Leistungen für die Preisbeobachtung mit entsprechender Verbrauchs- und Umsatzbedeutung
    • Wägungsschema
      … Ausgaben- bzw. Umsatzstruktur der Warenkorbvertreter
    • Wägungsanteil
      … Gewicht, mit dem die betrachtete Ware oder Leistung in die Indexberechnung eingeht oder anders ausgedrückt, der Ausgaben- oder Umsatzanteil des Einzelgutes bzw. -leistung


    Marginalspalte

    Weitere Informationen (Wertsicherungsklauseln)

    Der Verbraucherpreisindex dient häufig als Bezugsgröße für Wertsicherungsklauseln in Miet-, Pacht-, Übergabe-, Pensions- und anderen Verträgen über laufende Zahlungen. Die gesetzlichen Grundlagen sind im Preisklauselgesetz (PrKG) vom 7. September 2007 (BGBl. I S. 2246, 2247) geregelt.

    Im Internetauftritt des Statistschen Bundesamtes finden sich wichtige fachliche und methodische Hinweise aus Sicht der amtlichen Statistik sowie eine Rechenhilfe zur Anpassung von Verträgen.

    Weitere Informationen (Qualitätsbericht)

    Im Qualitätsbericht finden sich neben allgemeinen Angaben zur Erhebung Informationen zu Zweck und Ziel der Statistik, Methodik, Genauigkeit und Aktualität, zeitlicher und räumlicher Vergleichbarkeit der Ergebnisse sowie Bezüge zu anderen Erhebungen.

    Datenbank GENESIS

    Download-Hinweis

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    © Statistisches Landesamt