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Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

Die Daten über die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stammen aus der vierteljährlichen Bestandsauswertung (Quartalsendwerte) der bei der Bundesagentur für Arbeit im Rahmen des integrierten Meldeverfahrens zur Sozialversicherung geführten Versichertenkonten. Für die neuen Bundesländer und Berlin-Ost besteht dieses Meldeverfahren seit dem 1. Januar 1991.

Die Angaben zu den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten können nach Geschlecht, Arbeitszeit, Wirtschaftszweigen, Alter, Ausbildungsabschlüssen, Berufen, Kreisfreien Städten und Landkreisen sowie Gemeinden gegliedert werden. Die regionale Zuordnung der Beschäftigten erfolgt nach ihrem von den auskunftspflichtigen Arbeitgebern angegebenen Arbeits- bzw. Wohnort und die Qualität dieser Zuordnung wird maßgeblich von der Meldegenauigkeit beeinflusst.

Tabellen und Grafiken

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit Arbeitsort im Freistaat Sachsen am 30. Juni 2016 nach Wirtschaftszweigen und Geschlecht

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit Arbeitsort im Freistaat Sachsen<BR>am 30. Juni 2016 nach Wirtschaftszweigen und Geschlecht

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit Arbeitsort im Freistaat Sachsen
am 30. Juni 2016 nach Wirtschaftszweigen und Geschlecht
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, März 2017. Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet.)

Analysen

Zu einigen speziellen Themen finden Sie nachfolgend Analysen.

Aufsätze in der Zeitschrift »Statistik in Sachsen«

Im Blickpunkt:

Mann mit Aktentasche auf dem Weg zur Arbeit

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung - Altersdifferenzen, Qualifikationsunterschiede und Wandel in der Mobilität

In einer Sonderveröffentlichung hat das Statistische Landesamt die Situation der sozialversicherungs-pflichtigen Beschäftigung in Deutschland aus verschiedensten Blickwinkeln heraus näher beleuchtet. Der Bezug erfolgt über den Shop.

    Erläuterungen

    Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

    Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte umfassen alle Arbeitnehmer, die kranken-, renten-, pflegeversicherungspflichtig und/oder beitragspflichtig nach dem Recht der Arbeitsförderung sind oder für die Beitragsanteile zur gesetzlichen Rentenversicherung oder nach dem Recht der Arbeitsförderung zu zahlen sind. Dazu gehören insbesondere auch

    • Auszubildende,
    • Altersteilzeitbeschäftigte,
    • Praktikanten,
    • Werkstudenten und
    • Personen, die aus einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis zur Ableistung von gesetzlichen Dienstpflichten (z. B. Wehrübung) einberufen werden,
    • behinderte Menschen in anerkannten Werkstätten oder gleichartigen Einrichtungen,
    • Personen in Einrichtungen der Jugendhilfe, Berufsbildungswerken oder ähnlichen Einrichtungen für behinderte Menschen sowie
    • Personen, die ein freiwilliges soziales, ein freiwilliges ökologisches Jahr oder einen Bundesfreiwilligendienst ableisten.

    Nicht zu den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gezählt werden im Rahmen der Beschäftigungsstatistik die geringfügig Beschäftigten, da für diese nur pauschale Sozialversicherungsabgaben zu leisten sind. Nicht einbezogen sind zudem Beamte, Selbstständige und mithelfende Familienangehörige, Berufs- und Zeitsoldaten, sowie Wehr- und Zivildienstleistende.

     

    Ein- und Auspendler

    In die Aussagen über die Einpendler in den Freistaat Sachsen wurden alle sozialversicherungspflichtig Be­schäftigten mit einem Arbeitsort in Sachsen und dem Wohnort außerhalb des Freistaates Sachsen einbezo­gen. Die Ermittlung der Zahl der Auspendler beruht auf den Beschäftigten, die ihren Wohnort in Sachsen hatten und deren Arbeitsort sich außerhalb der Landesgrenze befand.

    Der Pendlersaldo wurde als Differenz aus den Ein- und Auspendlern ermittelt, d. h. ein positiver Wert bedeutet einen Überschuss an Einpendlern und ein negativer Wert einen Auspendlerüberschuss.

    Auszubildende

    Auszubildende umfassen Beschäftigte mit einem gültigen Ausbildungsvertrag. Anlernlinge, Praktikanten und Volontäre sind nicht enthalten.

    Voll- und Teilzeitbeschäftigte

    Der Unterscheidung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nach Voll- und Teilzeitbe­schäftigten liegen die von den Arbeitgebern im Meldeverfahren erteilten Angaben über die arbeits­ver­traglich vereinbarte Wochenarbeitszeit zu Grunde. Dabei gilt ein Beschäftigter bereits dann als Teilzeitbeschäftigter, wenn seine Arbeitszeit geringer ist als die tariflich bzw. betrieblich festgelegte Regelarbeitszeit.

    Alter

    Die Ermittlung des Alters der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erfolgt nach der »Al­tersjahrmethode«, d. h. es wird aus dem Geburtsdatum das genaue Alter der Beschäftigten am jeweiligen Stichtag ermittelt.

    Ausbildungsabschluss

    Nachgewiesen wird der jeweils höchste Schulabschluss des Beschäftigten. Dieser wird in folgende Kategorien untergliedert:

    • ohne Schulabschluss;
    • Volks-, Hauptschulabschluss, Mittlere Reife oder gleichwertiger Abschluss;
    • Abitur bzw. Fachabitur;
    • unbekannt und ohne Angabe.

    Nachgewiesen wird der jeweils höchste Berufsabschluss des Beschäftigten. Folgende Kategorien werden unterschieden:

    • ohne Berufsabschluss;
    • anerkannter Berufsabschluss sowie Meister-, Techniker- oder gleichwertiger Fachschulabschluss;
    • Bachelor, Diplom, Magister, Master, Staatsexamen oder Promotion;
    • unbekannt und ohne Angabe.

    Berufsgliederung

    Die Berufsgliederung (in Berufsbereiche und Berufshauptgruppen) wird nach der »Klassifikation der Berufe 2010 (KldB 2010)« verschlüsselt. Sie stellt im Ergebnis eine fundierte Neusystematisierung von Berufen dar. Entwickelt wurde sie federführend von der Bundesagentur für Arbeit und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung unter Beteiligung des Statistischen Bundesamtes und den betroffenen Bundesministerien sowie Experten der berufskundlichen und empirischen Forschung. Bei der Entwicklung der »Klassifikation der Berufe 2010« wurden hauptsächlich zwei Ziele verfolgt: Die neue Klassifikation sollte den Besonderheiten des deutschen Arbeitsmarktes mit seiner ausgeprägten berufsspezifischen Strukturierung gerecht werden und zugleich eine möglichst hohe Kompatibilität und Zuordnungsfähigkeit zur internationalen Berufsklassifikation in der Fassung von 2008 (ISCO-08) aufweisen.

    Formaler Aufbau der KldB 2010

    Gliederungsebene Anzahl Stelligkeit
    Berufsbereiche 10 1-Steller
    Berufshauptgruppen 37 2-Steller
    Berufsgruppen 144 3-Steller
    Berufsuntergruppen 700 4-Steller
    Berufsgattungen 1 286 5-Steller

    Maßgebend für die Verschlüsslung nach KldB 2010 ist allein die derzeit ausgeübte Tätigkeit, unabhängig von dem erlernten oder früher ausgeübten Beruf.

    Wirtschaftsgliederung

    Die Wirtschaftsgliederung (in Wirtschaftsbereiche, -abschnitte und
    -unterabschnitte) wird nach der »Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008)« verschlüsselt. Die Gliederung der WZ 2008 wurde unter Beteiligung von Datennutzern und -produzenten in Verwaltung, Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft geschaffen. Sie berücksichtigt die Vorgaben der statistischen Systematik der Wirtschaftszweige in der Europäischen Gemeinschaft (NACE Rev. 2), die mit der Verordnung (EG) Nr. 1893/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Dezember 2006 (ABl. EG Nr. L 393 S.1) veröffentlicht wurde. 

    Die Anwendung der WZ 2008 für statistische Zwecke ergibt sich aus Artikel 8 der o.g. Verordnung. Danach sind Statistiken, die sich auf vom 1. Januar 2008 an durchgeführte Wirtschaftstätigkeiten beziehen (Berichtsperiode), auf der Grundlage der NACE Rev. 2 (in Deutschland auf der Grundlage der WZ 2008) zu erstellen.

    Formaler Aufbau der WZ 2008

    Gliederungsebene Anzahl Kode
    Abschnitte 21 A-U
    Abteilungen 88 01-99
    Gruppen 272 01.1-99.0
    Klassen 615 01.11-99.00
    Unterklassen 839 01.11.0-99.00.0

    Grundsätzlich sind die wirtschaftsfachlichen Ergebnisse der Beschäftigtenstatistik mit anderen deutschen und europäischen Wirtschaftsstatistiken vergleichbar.

    Die Zuordnung der Beschäftigten erfolgt nach dem wirtschaftlichen Schwer­punkt des Betriebes (örtliche Einheit), in dem der sozialversicherungs­pflichtig beschäftigte Arbeitnehmer tätig ist.

    Ausführliche Informationen und Hinweise finden Sie auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes:

    Marginalspalte

    Aktuelles

    Zahlenspiegel für Beschäftigte

    Medieninformationen

    Wissenswertes und neue Daten zum Thema finden Sie in unseren Medieninformationen

    Veröffentlichungen

    Analysen, Grafiken und Daten finden Sie in unseren aktuellen Publikationen zum Thema

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    © Statistisches Landesamt