Statistik - Unternehmen
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Warenauslieferungslager

Warenauslieferungslager
(© PantherMedia)

Unternehmensregister

Das statistische Unternehmensregister ist eine regelmäßig aktualisierte Datenbank mit
  • wirtschaftlich aktiven sowie inaktiv gewordenen Unternehmen und Betrieben aus nahezu allen Wirtschaftsbereichen mit Umsatz und/oder Beschäftigten.
Quellen zur Pflege des Unternehmensregisters sind
  • Dateien aus Verwaltungsbereichen (z.B. der Bundesagentur für Arbeit oder der Finanzbehörden) und
  • Angaben aus einzelnen Bereichsstatistiken (z.B. Erhebungen des Produzierenden Gewerbes, des Handels oder des Dienstleistungsbereichs).
Das Unternehmensregister ermöglicht eigenständige Auswertungen und dient als wichtiges Instrument zur rationellen Unterstützung statistischer Erhebungen. Es kann dadurch zur Entlastung der Wirtschaft beitragen.

Gewerbeanzeigen

Die Gewerbeanzeigenstatistik liefert seit 1996 monatlich Informationen über die Zahl der Gewerbean- und -abmeldungen nach

  • Wirtschaftsbereichen,
  • Rechtsformen,
  • Zahl der tätigen Personen,
  • regionaler Gliederung,
  • Geschlecht und
  • Staatsangehörigkeit.

Die Gewerbeanzeigenstatistik informiert über das Meldegeschehen in seiner Gesamtheit. Außerdem bildet sie Existenzgründungen und Stilllegungen von Unternehmen und Betrieben statistisch ab. Rechtliche Basis für die Gewerbemeldungen und die Gewerbeanzeigenstatistik ist die Gewerbeordnung (GewO).

Insolvenzen

Die Insolvenzstatistik liefert monatlich Informationen über alle Insolvenzverfahren nach

  • Art des Schuldners,
  • Höhe der voraussichtlichen Forderungen in €,
  • regionaler Gliederung
    zusätzlich für Unternehmen nach
    • Rechtsformen,
    • Wirtschaftsbereichen,
    • Alter des Unternehmens,
    • Zahl der Arbeitnehmer,
    • Art des Eröffnungsgrundes sowie
    • Antragstellern.

Ein Insolvenzverfahren dient dem Zweck, das Vermögen eines Schuldners, der zahlungsunfähig oder überschuldet ist, gemeinschaftlich auf die Gläubiger zu verteilen und sofern möglich, eine Sanierung herbeizuführen. Die rechtlichen Vorschriften für dieses Verfahren sind in der Insolvenzordnung (InsO) geregelt. Sie unterscheidet zwischen Regelinsolvenzverfahren, das insbesondere für Unternehmen angewandt wird, und vereinfachtem Verfahren für Verbraucher sowie Sonderinsolvenzverfahren für Nachlassangelegenheiten.
Besondere Bedeutung kommt seit 1999 den Insolvenzen von natürlichen Personen zu, weil diese nach sechsjähriger Wohlverhaltensphase, in der der pfändbare Teil des Einkommens an die Gläubiger abzuführen ist, von ihren restlichen Schulden befreit werden können. Auch die Erteilung oder Versagung der Restschuldbefreiung wird statistisch untersucht.

 

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