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Insolvenzen

Aktuelle Quartalszahlen

Beantragte Insolvenzverfahren

Beendete Insolvenzverfahren und Restschuldbefreiung

Beantragte Insolvenzverfahren seit 2006 nach Art der Entscheidung

Quartal
Jahr
Ins-
gesamt
Verän-
derung
zum
Vorjahr
in %
Eröffnete
Verfah-
ren
Mangels
Masse
abgewie-
sene
Verfahren
Schul-
denbe-
reini-
gungs-
plan
1. Quartal 2019 1 307 -7,0 1 090 212 5
2018 5 590 3,5 4 630 940 20
2017 5 400 -8,9 4 630 755 15
2016 5 929 -5,5 5 094 823 12
2015 6 272 -4,0 5 482 779 11
2014 6 530 -3,6 5 734 782 14
2013 6 773 -3,4 5 927 831 15
2012 7 010 -9,7 6 143 837 30
2011 7 764 -10,9 6 742 1 000 22
2010 8 712 0,9 7 713 978 21
2009 8 631 2,9 7 477 1 125 29
2008 8 384 -10,1 7 385 956 43
2007 9 323 2,4 8 300 988 35
2006 9 106 10,5 7 906 1 160 40

(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Juni 2019 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

Insolvenzverfahren seit 2006 nach Art der Entscheidung

In der Grafik wird die Entwicklung der Insolvenzverfahren seit 2006 dargestellt. Die Zahl der mangels Masse abgewiesenen Verfahren erhöhte sich gegenüber 2017 um 24,5 Prozent.

In der Grafik wird die Entwicklung der Insolvenzverfahren seit 2006 dargestellt. Die Zahl der mangels Masse abgewiesenen Verfahren erhöhte sich gegenüber 2017 um 24,5 Prozent.
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Februar 2019 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet.)

Im Landkreis Meißen wurden im 1. Quartal 2019 die wenigsten Insolvenzverfahren für Unternehmen (3,8 Prozent) und die übrigen Schuldner (3,3 Prozent) für das Land Sachsen registriert.

Insolvenzverfahren im 1. Quartal 2019 nach Kreisfreien Städten und Landkreisen sowie Art des Schuldners

Unter der Grafik befindet sich die entsprechende Tabelle. Sachsensumme einschließlich Insolvenzverfahren von Schuldnern, die ihren Sitz oder Wohnsitz nicht in Sachsen haben, aber deren Insolvenzabwicklung in Sachsen erfolgt.

Veränderung der Zahl der Insolvenzverfahren 2018 gegenüber dem Vorjahr nach Kreisfreien Städten und Landkreisen

Den größten Rückgang an Insolvenzverfahren verzeichnete 2018 der Landkreis Nordsachsen mit 16,1 Prozent (-55 Verfahren). Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge erhöhte sich die Zahl der Insolvenzen dagegen um 17,4 Prozent (31 Verfahren).

Den größten Rückgang an Insolvenzverfahren verzeichnete 2018 der Landkreis Nordsachsen mit 16,1 Prozent (-55 Verfahren). Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge erhöhte sich die Zahl der Insolvenzen dagegen um 17,4 Prozent (31 Verfahren).
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Februar 2019 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet.)

Beendete Insolvenzverfahren und Restschuldbefreiung

Finanzielle Ergebnisse von Insolvenzverfahren im Jahr 2010 eröffnet und bis 31. Dezember 2017 beendet nach Art des Schuldners

Art des Schuldners Eröffnete
Insolvenz-
verfahren
Darunter
bisher
beendete
Verfahren
Beendi-
gungs-
quote
in %
Insgesamt 7 713 7 341 95,2
Unternehmen 1 352 1 077 79,7
Übrige Schuldner 6 361 6 264 98,5
davon      
natürliche Personen als Gesellschafter u. Ä. 91 81 89,0
ehemals selbständig Tätige 1 230 1 187 96,5
Verbarucher 4 927 4 891 99,3
Nachlässe und Gesamtgut 113 105 92,9

(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Juni 2019 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

Insolvenzverfahren im Jahr 2010 eröffnet und bis 31. Dezember 2017 beendet nach Art des Schuldners

Über 99 Prozent der in 2010 eröffneten Insolvenzverfahren für Verbraucher<BR>wurden bis 2017 beendet.

Über 99 Prozent der in 2010 eröffneten Insolvenzverfahren für Verbraucher
wurden bis 2017 beendet.
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Juni 2019 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

Verluste und Deckungsquoten von Insolvenzverfahren im Jahr 2010 eröffnet und bis 31. Dezember 2017 beendet

Insgesamt betrugen die Verluste für die Gläubiger fast 600 Millionen Euro, demzufolge betrug die Deckungsquote lediglich 2,3 Prozent.<BR><BR>Verluste: Differenz zwischen den quotenberechtigten Forderungen und dem zur Verteilung verfügbaren Betrag.<BR>Deckungsquote im engeren Sinne: Anteil des zur Verteilung verfügbaren Betrages an den quotenberechtigten Forderungen.

Insgesamt betrugen die Verluste für die Gläubiger fast 600 Millionen Euro, demzufolge betrug die Deckungsquote lediglich 2,3 Prozent.

Verluste: Differenz zwischen den quotenberechtigten Forderungen und dem zur Verteilung verfügbaren Betrag.
Deckungsquote im engeren Sinne: Anteil des zur Verteilung verfügbaren Betrages an den quotenberechtigten Forderungen.
(© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Kamenz, Juni 2019 - Auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet)

Weitere Tabellen zum Download

Erläuterungen

Analysen

In den folgenden Artikeln der Zeitschrift »Statistik in Sachsen« werden die Ergebnisse der Insolvenzstatistik ausführlich nach Insolvenzart, der Höhe der angemeldeten Forderungen, der Rechtsformen und Wirtschaftszweige der Unternehmen betrachtet. Ein regionaler Vergleich erfolgt mit den anderen Bundsländern sowie auf Kreisebene Sachsens.

Erläuterungen

Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens setzt voraus, dass ein Eröffnungsgrund gegeben ist. Allgemeiner Eröffnungsgrund ist die ...

  • Zahlungsunfähigkeit, bei Antrag des Schuldners auch
  • die drohende Zahlungsunfähigkeit sowie
  • bei einer juristischen Person die Überschuldung.

Es ist zu unterscheiden zwischen Regelinsolvenzverfahren und Verbraucherinsolvenzverfahren.

Das Regelinsolvenzverfahren wird bei ...

  • Unternehmen,
  • ehemals selbstständig Tätigen mit nicht überschaubaren Vermögensverhältnissen (d.h. 20 und mehr Gläubiger und Forderungen aus Arbeitsverhältnissen),
  • sonstigen unternehmerisch tätigen natürlichen Personen (Gesellschafter) und
  • Nachlässen (als Sonderform)

angewandt.

Das Verbraucherinsolvenzverfahren ist ein vereinfachtes Verfahren für ...

  • Verbraucher und
  • ehemals selbstständig Tätige mit überschaubaren Vermögensverhältnissen (d.h. weniger als 20 Gläubiger und keine Forderungen aus Arbeitsverhältnissen).

Zu den eröffneten Insolvenzverfahren zählen die Verfahren, die durch einen Beschluss des Gerichtes eröffnet wurden (Eröffnungsbeschluss; vgl. § 27 InsO). Ein Verfahren wird eröffnet, wenn das Vermögen des Schuldners ausreicht, um die Verfahrenskosten zu begleichen oder wenn ein entsprechender Geldbetrag vorgeschossen wird.

Mangels Masse abgewiesene Insolvenzverfahren sind Verfahren, bei denen das Vermögen des Schuldners voraussichtlich nicht ausreichen wird, um die Kosten des Verfahrens zu decken (vgl. § 26 InsO). Für natürliche Personen gilt ab Dezember 2001, dass sie sich die Verfahrenskosten stunden lassen können.

Schuldenbereinigungsplan
Dieser Plan enthält alle Regelungen für eine angemessene Schuldenbereinigung im Rahmen des Verbraucherinsolvenzverfahrens. Er hat die Wirkung eines Vergleichs. Hat kein Gläubiger Einwendungen bzw. wird eine Ablehnung durch Zustimmung des Gerichts ersetzt, gilt der Schuldenbereinigungsplan als angenommen (Beschluss des Insolvenzgerichts; vgl. §§ 305, 308, 309 InsO).

Ausführliche Begriffserläuterungen

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Aktuelles

Zahlenspiegel Insolvenzen 

Medieninformation

Hohe Verluste für Gläubiger bei Insolvenzverfahren in Sachsen 2017

Restschuldbefreiung bei Privatinsolvenzen – Über 90 Prozent erfolgreiche Verfahren in Sachsen

Anzahl der Unternehmensinsolvenzen weiter rückläufig

Verbraucherinsolvenzen steigen leicht

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