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Einrichtungen

Erläuterungen

Definitionen - Kulturelle Einrichtungen
 
Die Informationen über kulturelle Einrichtungen basieren auf Auswertungen aus den bei anderen Stellen vorliegenden Daten.

Öffentliche Bibliotheken werden im deutschen Bibliothekswesen gemeinhin als öffentlich zugängliche Bibliotheken mit einem Angebot an Beständen und Dienstleistungen für die allgemeine Bevölkerung verstanden. Sie dienen der allgemeinen Bildung und Informationsversorgung und als kulturelle Einrichtung für die Freizeitgestaltung aller Bürger. Neben den Bibliotheken in kommunaler Trägerschaft gibt es weitere Bibliotheken in privater und kirchlicher Trägerschaft.
 
Wissenschaftliche Bibliotheken richten ihren Bestand vor allem auf das wissenschaftliche Studium und die Forschung aus. Neben der Bereitstellung von speziell wissenschaftlichen Publikationen für den unmittelbaren Gebrauch, können wissenschaftliche Bibliotheken selbst Forschung betreiben und Archivierungsaufgaben wahrnehmen. Die Angaben umfassen National- und zentrale Fachbibliotheken, Regional-, Universitäts-, Hochschul- und Fachhochschulbibliotheken, die in erster Linie Studenten und Lehrern dienen und die auch öffentlich zugängig sein können.
 
Museen sind gemeinnützige, ständige, der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtungen im Dienst der Gesellschaft und ihrer Entwicklung, die zu Studien-, Bildungs- und Unterhaltungszwecken materielle Zeugnisse von Menschen und ihrer Umwelt beschafft, bewahrt, erforscht, bekannt macht und ausstellt. Das Institut für Museumskunde befragt alle ihm bekannten Museen der Bundesrepublik Deutschland mit Ausnahme derer, die das ganze Jahr geschlossen sind. Nicht alle Museen können über die Zahl der Besuche ihrer Einrichtung Auskunft geben.
 
Archive haben die Aufgabe, das Erbe an schriftlichen und bildlichen Quellen als Kulturgut zu sichern sowie für die Erforschung der Vergangenheit und für das Verständnis der Gegenwart zu bewahren. Es sind Institutionen, in denen Unterlagen, die als archivwürdig bewertet und somit zu Archivgut umgewidmet wurden, erfasst, erschlossen, erhalten, ausgewertet und zugängig gemacht werden.

Öffentliche Theater sind stehende, in der angegebenen Zeit spielende Theater und Landesbühnen (Waldbühnen) mit eigenem Ensemble, nicht jedoch Tourneetheater und Laienbühnen (Märchenbühnen, Heimatbühnen) sowie Varietés und Kabaretts. Es sind solche, deren rechtliche und wirtschaftliche Träger Länder, Gemeinden, Gemeindeverbände sind, gleich ob sie in eigener Regie oder in privater Rechtsform betrieben werden.

Selbständige Kulturorchester sind Orcheser mit eigenem Etat, bei denen der Rechtsträger entweder das Land, der Landkreis oder die Stadt ist oder die, wenn in privater Rechtsform betrieben werden, überwiegend von diesen Körperschaft finanziert werden. Sie versehen meist in den Theatern, die nicht über ein eigenes Theaterorcheter verfügen, den Theaterdienst. Neben den selbständigen Kulturorchesten gibt es noch die in ein Theater integrierten Kulturorchester und die Rundfunkorchester.

Musikschulen sind öffentliche gemeinnützige Einrichtungen der musikalischen Bildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und erfüllen einen öffentlichen Bildungsauftrag. Die Musikschulen bieten eine musikalische Früherziehung/Grundbildung (Grundfächer), geben qualifizierten Instrumental- und Vokalunterricht (instrumentale und vokale Fächer) und ermöglichen das gemeinsame Musizieren in Orchestern, hören und Ensembles (Ensemble- und Ergänzungsfächer).

Filmtheater, auch Kinos, Lichtspieltheater oder Lichtspielhäuser, sind Abspielorte für alle Arten von Filmen mit oftmals mehreren Filmleinwänden pro Kino.

 

 

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