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Realsteuervergleich

Erläuterungen

Kreisgebiet

Summe der Daten des Landkreises, der kreisangehörigen Gemeinden und der Verwaltungsverbände

Das Ist-Aufkommen ist der von den Steuerpflichtigen einer Gemeinde im Laufe eines Kalenderjahres
aufgebrachte Steu¬erbetrag der Realsteuern (Grundsteuer A, Grundsteuer B, Gewerbesteuer), unabhängig vom Zeitpunkt des Entstehens der Steuerschuld. Dieser Betrag wurde von den Gemeinden tatsächlich innerhalb eines Kalenderjahres vereinnahmt und stand ihnen kassenmäßig zur Verfügung.

Hebesatz

Bei der Berechnung der Realsteuern wird von einem Steuermessbetrag ausgegangen. Durch die Anwendung eines Hundertssatzes (Hebesatz) auf den Steuermessbetrag errechnet sich die geschuldete Steuer. Das Hebesatzrecht der Gemeinden für die Grundsteuer und Gewerbsteuer regelt Artikel 106 Absatz 6 Satz 2 Grundgesetz. Hebesatzberechtigt ist die Gemeinde, in deren Gebiet der Grundbesitz (Grundsteuer) bzw. Gewerbebetrieb (Gewerbesteuer) liegt. Der Hebesatz wird durch die hebesatzberechtigte Gemeinde für jeweils ein Kalenderjahr festgesetzt. Dabei kann der jahresgültige Hebesatz bis zum Ablauf des ersten Halbjahres rückwirkend für das gesamte Kalenderjahr geändert werden. Danach nur, wenn keine Erhöhung gegenüber der letzten Festsetzung stattfindet. Mit der selbständigen Festlegung der Hebesätze haben die Gemeinden die Möglichkeit die Höhe ihrer Realsteuereinnahmen zu beeinflussen.     

Gewogener Durchschnittshebesatz

Für Gruppen von Gemeinden (z.B. Kreisgebiete, Regierungsbezirke, Land), die Zusammenfassung nach Gemeindegrößenklassen oder in Fällen, in denen durch Eingemeindungen oder Ausgliederungen von Gemeinden oder Gemeindeteilen mehrere Hebesätze nebeneinander gelten, werden für jede Realsteuerart gewogene Durchschnittshebesätze gebildet.

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