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Aktuelle Meldungen

 

Eine Apotheke in Sachsen versorgt durchschnittlich 4 257 Einwohner/-innen

05.06.2020

Insgesamt 2 053 Apotheker/-innen waren am 31. Dezember 2019 im Freistaat Sachsen in 958 öffentlichen Apotheken tätig. Im Vergleich zu 2018 nahm die Zahl der Apotheker/-innen um 13 (0,6 Prozent) weiter zu, dagegen sank die Zahl der öffentlichen Apotheken um 15. Das Durchschnittsalter der Apotheker/-innen lag unverändert bei 43 Jahren.
Wie das Statistische Landesamt mitteilt, versorgte eine öffentliche Apotheke in Sachsen im Durchschnitt 4 257 Einwohner/-innen (2018: 4 195). Bundesweit lag dieser Wert 2018 bei 4 274 Einwohnern und Einwohnerinnen je öffentliche Apotheke.
In der Kreisfreien Stadt Leipzig gab es 132 öffentliche Apotheken, in der Kreisfreien Stadt Dresden 120 sowie in der Kreisfreien Stadt Chemnitz 60 öffentliche Apotheken.
Im Sachsendurchschnitt entfielen auf 100 000 Einwohner/-innen 23 öffentliche Apotheken. Das entsprach auch dem Deutschlanddurchschnitt. Innerhalb von Sachsen war der Versorgungsgrad mit öffentlichen Apotheken im Zwickauer Landkreis mit 27 je 100 000 Einwohner/-innen am größten, im Landkreis Bautzen mit 20 je 100 000 Einwohner/-innen dagegen am geringsten.
In den Kreisfreien Städten lag der Versorgungsgrad in Chemnitz bei 24 je 100 000 Einwohner/-innen, in Leipzig bei 23 je 100 000 Einwohner/-innen und in Dresden bei 22 je 100 000 Einwohner/-innen.
Außer den 958 öffentlichen Apotheken gab es 2019 im Freistaat Sachsen 20 Krankenhausapotheken mit 154 tätigen Apothekern und Apothekerinnen.
Knapp ein Drittel (32 Prozent) der rund 2,3 Millionen sächsischen Onlinekäufer/-innen ab einem Alter von 16 Jahren kauften/bestellten 2019 Arzneimittel über das Internet. Gegenüber 2018 stieg dieser Anteil um 5 Prozentpunkte. (Daten wurden im Rahmen der jährlichen Haushaltebefragung zu Information- und Kommunikationstechnologien 2019 erhoben.)

 

Sächsisches Ausbaugewerbe im 1. Quartal 2020 mit höchstem Umsatzplus binnen Jahresfrist seit 24 Jahren

05.06.2020

Im 1. Quartal 2020 stieg der Gesamtumsatz im Ausbaugewerbe im Vergleich zum 1. Quartal 2019 um nominal 13,5 Prozent auf 613 Millionen Euro. Dies war das seit 24 Jahren höchste gemessene Umsatzwachstum binnen Jahresfrist in einem Startquartal. Gegenüber dem 4. Quartal des Vorjahres liegt jedoch saisonbedingt üblicherweise ein Umsatzrückgang vor. Dieser betrug hier 30,0 Prozent.
Im Bereich Bauinstallation erwirtschafteten die entwicklungsbestimmenden Wirtschaftszweige Elektroinstallation mit 200 Millionen Euro um 17,8 Prozent sowie Klempnerei, Gas-, Wasser- und Heizungsinstallation mit 201 Millionen Euro um 5,7 Prozent höhere Umsätze als im Vorjahresquartal. Im Sonstigen Ausbau stiegen die Umsätze um 13,9 Prozent auf 115 Millionen Euro.
In den 479 vierteljährlich auskunftspflichtigen Betrieben des Ausbaugewerbes - Betriebe mit in der Regel 23 und mehr tätigen Personen - waren Ende März 2020 fast 21 000 Personen tätig, 3,0 Prozent mehr als Ende März 2019. In der Bauinstallation wurde die Beschäftigtenzahl des Vorjahresquartals um 2,5 Prozent und im Sonstigen Ausbau um 4,3 Prozent überschritten.
Zudem wurden mehr geleistete Arbeitsstunden als im Vorjahresquartal registriert (2,9 Prozent).

 

5. Juni 2020 - Weltumwelttag: Weniger Rohstoffe aus der Natur in Sachsen entnommen

04.06.2020

Im Jahr 2016 wurden in Sachsen insgesamt knapp 407 Millionen Tonnen an Rohstoffen aus der Natur entnommen, rund 23 Prozent weniger als im Jahr 1994. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Weltumwelttages 2020 unter dem Motto »natur:verbunden« weiter mitteilt, entfielen darunter 81,5 Prozent auf Braunkohle (38,5 Millionen Tonnen) und den bei ihrer Gewinnung anfallenden Abraum (292,9 Millionen Tonnen).
Der Primärenergieverbrauch lag 2016 in Sachsen mit 634 200 Terajoule auf annähernd gleichem Niveau wie 1994 mit 629 900 Terajoule (plus 0,7 Prozent). Der aus erneuerbaren Energien gewonnene Anteil stieg hier zwischen den beiden Jahren von 0,2 Prozent auf 9,1 Prozent. Der Endenergieverbrauch von 367 500 Terajoule im Jahr 2016 übertraf den Wert von 1994 um 13,2 Prozent.
Die Treibhausgasemissionen1) gingen von 67,8 Millionen Tonnen im Jahr 1995 auf 52,1 Millionen Tonnen im Jahr 2016 (23,1 Prozent) zurück. Ferner war die 2016 als Abwasser an die Natur zurückgegebene Wassermenge von 479,7 Millionen Kubikmeter um 22,3 Prozent geringer als die des Jahres 1995.
2018 wurden in Sachsen 1 011 Fälle von Umweltkriminalität erfasst. Im Vergleich zu 1994 waren das 7,2 Prozent weniger. Dabei verringerte sich die Aufklärungsquote2) von 70,1 Prozent auf zuletzt 59,1 Prozent.3)
Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe mit ökologischem Landbau war 2016 mit einem Anteil von 7,7 Prozent an allen Betrieben mehr als viereinhalb Mal so hoch wie 1999 (1,7 Prozent).
Diese Daten werden im Rahmen der umweltökonomischen Gesamtrechnungen bereitgestellt.
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1)  Die Treibhausgasemissionen sind in CO2-Äquivalenten ausgewiesen. Damit wird das spezifische Treibhauspotenzial (GWP = Global Warming Potential) eines Treibhausgases berücksichtigt.
2) Anteil der aufgeklärten an den erfassten Fällen von Umweltkriminalität.
3) Landeskriminalamt Sachsen, Polizeiliche Kriminalstatistik

 
 
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