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Corona Spezial: Reglementierte Wirtschaftsbereiche

Letzte Aktualisierung: 24.02.2022

Bestimmungen für ausgewählte Wirtschaftsbereiche seit Mitte März 2020 gemäß der Sächsischen Corona-Schutz-/Notfall-Verordnung

In den »Sächsischen Corona-Schutz-/Notfall-Verordnungen« des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) sind eine Vielzahl von Bereichen und Einrichtungen der sächsischen Wirtschaft angesprochen, deren Betrieb von Mitte März 2020 bis zuletzt vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie als »durchgängig zulässig« bzw. »teils wiederkehrend untersagt« explizit reglementiert war. Anhand einer spezifischen Auswertung des Statistischen Unternehmensregisters zu Rechtlichen Einheiten und deren abhängig, d. h. sozialversicherungspflichtig sowie ausschließlich geringfügig entlohnt, Beschäftigten wurde eine genauere Betrachtung der sächsischen Wirtschaft und damit näherungsweise auch der durch diese Verordnungen betroffenen Wirtschaftszweige vorgenommen.

Rechtliche Einheiten in ausgewählten (beschäftigungsstarken) Wirtschaftsklassen in Sachsen nach Beschäftigtengrößenklassen

Die Abbildung zeigt ein Balkendiagramm zu Rechtlichen Einheiten in ausgewählten (beschäftigungsstarken) Wirtschaftsklassen nach Beschäftigtengrößenklassen für seit Mitte März 2020 dauerhaft zulässige/geöffnete Einrichtungen gemäß der Sächsischen Corona-Sc

Die Abbildung zeigt ein Balkendiagramm zu Rechtlichen Einheiten in ausgewählten (beschäftigungsstarken) Wirtschaftsklassen nach Beschäftigtengrößenklassen für seit Mitte März 2020 dauerhaft zulässige/geöffnete Einrichtungen gemäß der Sächsischen Corona-Schutz-/Notfall-Verordnung.

Balkendiagramm zu Rechtlichen Einheiten in ausgewählten Wirtschaftsklassen nach Beschäftigtengrößenklassen für im Zeitraum von November 2020 bis Mitte April 2021 anhaltend untersagte Einrichtungen gemäß der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung

Die Abbildung zeigt ein Balkendiagramm zu Rechtlichen Einheiten in ausgewählten (beschäftigungsstarken) Wirtschaftsklassen nach Beschäftigtengrößenklassen für seit Mitte März 2020 zwischenzeitlich untersagte/geschlossene Einrichtungen gemäß der Sächsischen Corona-Schutz-/Notfall-Verordnung.

Ausgewählte Eckdaten

Rechtliche Einheiten

  • Insgesamt fast 156 000 Rechtliche Einheiten in Sachsen
  • Zusammen nahezu ein Drittel in den Wirtschaftsbereichen Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen (25 500) sowie Baugewerbe (25 000)
  • Knapp 5 700 Einheiten in der von zwischenzeitlichen Betriebsuntersagungen betroffenen Wirtschaftsklasse Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u. Ä.

Abhängig (sozialversicherungspflichtig sowie ausschließlich geringfügig entlohnt) Beschäftigte

  • Insgesamt knapp 1,33 Millionen Beschäftigte in Rechtlichen Einheiten in Sachsen
  • Mehr als ein Fünftel allein im Verarbeitenden Gewerbe (rund 286 000 Personen)
  • In Krankenhäusern als »durchgängig geöffnete Wirtschaftsklasse« mehr als 72 000 Beschäftigte in lediglich 113 Rechtlichen Einheiten

Anteil der sozialversicherungspflichtig an den abhängig Beschäftigten in ausgewählten Wirtschaftszweigen

  • Gesamtwirtschaftlicher Durchschnitt: 91 Prozent, darunter:
    • Krankenhäuser: 98 Prozent
    • Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger: 94 Prozent
    • Frisör- und Kosmetiksalons: 89 Prozent
    • Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u. Ä.: 71 Prozent
    • Ausschank von Getränken: 61 Prozent
    • Sonstige Post-, Kurier- und Expressdienste: 47 Prozent

Anteil der Kleinstunternehmen (0 bis unter 10 abhängig Beschäftigte) in ausgewählten Wirtschaftszweigen

  • Gesamtwirtschaftlicher Durchschnitt: 88 Prozent, darunter:
    • Frisör- und Kosmetiksalons: 96 Prozent
    • Reisebüros: 93 Prozent
    • Versand- und Internet-Einzelhandel: 93 Prozent
    • Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u. Ä.: 89 Prozent
    • Hotels, Gasthöfe und Pensionen: 77 Prozent
    • Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren: 67 Prozent
    • Apotheken: 59 Prozent
    • Soziale Betreuung älterer Menschen und Behinderter: 36 Prozent
    • Krankenhäuser: 7 Prozent

Ergänzende Daten nach Wirtschaftsabschnitten und Beschäftigtengrößenklassen

Reglementierte Wirtschaftsbereiche

In den Allgemeinverfügungen bzw. Corona-Schutz-Verordnungen des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) sind eine Vielzahl von Bereichen und Einrichtungen der sächsischen Wirtschaft angesprochen, deren Betrieb vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie von Mitte März 2020 bis mindestens Anfang Mai 2020 als »durchgängig zulässig« bzw. »vorübergehend untersagt« explizit reglementiert war. Anhand einer Auswertung des Statistischen Unternehmensregisters zu Rechtlichen Einheiten und deren sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wurde eine genauere Betrachtung der sächsischen Wirtschaft und damit näherungsweise auch der mit diesen Bekanntmachungen angesprochenen Wirtschaftszweige vorgenommen.

Rechtliche Einheiten in ausgewählten Wirtschaftsklassen in Sachsen nach Beschäftigtengrößenklassen

Die Abbildung zeigt ein Balkendiagramm zur Darstellung der Rechtlichen Einheiten in ausgewählten Wirtschaftsklassen nach Beschäftigtengrößenklassen für zulässige/geöffnete Einrichtungen gemäß der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vom 30. April 2020.

Die Abbildung zeigt ein Balkendiagramm zur Darstellung der Rechtlichen Einheiten in ausgewählten Wirtschaftsklassen nach Beschäftigtengrößenklassen für im Zeitraum von März bis Mai 2020 zulässige/geöffnete Einrichtungen gemäß der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung.

Die Abbildung zeigt ein Balkendiagramm zu Rechtlichen Einheiten in ausgewählten Wirtschaftsklassen nach Beschäftigtengrößenklassen für untersagte/geschlossene Einrichtungen gemäß der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vom 30. April 2020.

Die Abbildung zeigt ein Balkendiagramm zu Rechtlichen Einheiten in ausgewählten Wirtschaftsklassen nach Beschäftigtengrößenklassen für im Zeitraum von März bis Mai 2020 untersagte/geschlossene Einrichtungen gemäß der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung.

Ausgewählte Eckdaten

Wirtschaftsbereiche mit den höchsten Anteilen der Kleinstunternehmen (0 bis 9 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte)

Der Durchschnitt der Gesamtwirtschaft beträgt 89 Prozent, darunter:

  • Frisör- und Kosmetiksalons: 97 Prozent,
  • Versand- und Internet-Einzelhandel: 94 Prozent,
  • Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen: 93 Prozent,
  • Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés usw.: 93 Prozent,
  • Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren: 71 Prozent.

Krankenhäuser

  • Als »durchgängig geöffnete Einrichtungen« mit den meisten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten (68 000) in 114 Rechtlichen Einheiten,
  • Anteil der Kleinstunternehmen mit 0 bis 9 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten liegt hier unter 10 Prozent.

»Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen« sowie »Baugewerbe«

  • Ein Drittel aller Rechtlichen Einheiten in Sachsen entfallen auf diese beiden Wirtschaftsbereiche, jeweils rund 27 Tausend Einheiten.
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